Beiträge von mollrops

    Ich wünsche JEDEM Tier ein langes, "glückliches" Leben - egal ob Pferd, Fohlen, Kuh, Kalb, Schaf, Lamm, Schwein, Ferkel, Geflügel ... und weil es für mich keinen Unterschied macht, gibt es kein Fleisch. Und trotzdem fühle ich mich nicht gut.

    Solange es Konsumenten gibt, die sich keinen Kopf darüber machen, woher ihre Schnitzelchen, Braten, Würste, Wurst, Eier stammen - Hauptsache billig und immerzu beim Supermarkt um die Ecke erhältlich - wird sich an der Einstellung des Menschens zum (Nutz-)Tier, seiner Haltung, seines kurzen, oftmals bitteren, traurigen Leben nichts ändern.

    Und mir geht es genauso mies, wenn ein Fohlen, dass grad mal ein halbes Jahr seines Lebens über die Weide hüpfen durfte, verwurstet wird, weil es halt Sitte ist, die Stuten jedes Jahr decken zu lassen und es nur wenige Abnehmer für lebende Fohlen gibt.

    Nur weil es 6 Monate unter der Sonne gelebt hat, ist seine Tötung für mich genauso verkehrt wie die Aufzucht und Tötung von "Mastvieh". Denn allen ist eins gemeinsam - sie werden aus dem Leben gerissen, was nicht mal richtig angefangen hat.

    Ohje, das tut mir leid, da habt Ihr und vor allem Euer Hund ziemlich viel mitmachen müssen. Diese Klinik würde ich wohl nicht mehr konsultieren.

    Ein Psychopath bist Du bestimmt nicht, wenn Du bei Erkrankung Deines Hundes genauso bist wie ich - wäre ich nämlich auch einer.

    Was die Kastration betrifft - die würde ich wenn, auch erst nach den Feiertagen erwägen. Bei Komplikationen hat man dann eventuell keinen kompetenten Gesprächspartner. Wenn der Tumor hormonell bedingt ist, solltest Du vielleicht drüber nachdenken. Er ist doch sicher eingeschickt worden ?

    Deinem Patienten wünsche ich keine Beschwerden mehr, ein gutes Untersuchungsergebnis und Euch sorgenfreie Feiertage.

    LG

    Moni

    Danke, dass Du nachfragst.

    Sie ist schon viel lebendiger. Und was mich besonders freut, sie wedelt sehr viel. Rückblickend hat sie das in der letzten Zeit weniger getan - leider hat mich das nicht stutzig gemacht.

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    Da war sie noch sehr schwach


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    Julchen versteht die Welt nicht mehr - ihre Püppy nur am Schlafen


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    Schön warm eingepackt - Schlafen gibt Kraft


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    Langsam kommen die Lebensgeister wieder ... und es ist auch wieder Kuscheln angesagt.

    Ein Drittel des Körpergewichts in 4 Monaten verloren - das ist ja heftig.

    Ich würde wohl alle diagnostischen Geschütze auffahren (grosses Blutbild, Röntgen, Ultraschall, parasitäre Untersuchung, Kot wegen Futterverwertung einschicken etc.). Wie ist denn ihr Appetit, ist sie viel ruhiger als vorher ? Oder hippeliger und zeigt vermehrte Aggressivität ? Ist der Stuhl dünner geworden ? Hat sie übermässigen Durst ? Pinkelt sie auffällig viel ?

    Meine sind da eher schmerzfrei .- dafür habe ich im Schnee um so mehr Spass. Heute habe ich hinter dem Haus sogar eine Fuchsspur entdeckt. "Unsere" drei Wildkaninchen auf der Wiese neben dem Haus hatten heute Nacht auch getobt - man konnte ihre Sprünge wunderbar im Schnee verfolgen. Ich liebe es, nachts im Schnee spazieren zu gehen. Diese herrliche Luft, der Schnee dämpft jeden Laut, die Helligkeit - einfach nur schön.

    Mit Erziehung hat das wohl weniger zu tun, sondern mit den Erfahrungen, die ein Hund beim Arzt schon gemacht hat. Bambi z.B. lässt alles mit sich machen - ohne zu zucken. Sie ist ein Hund, den sich Tierärzte wünschen.

    Bei Püppy sieht das ganz anders aus. Ihr wurde vor Jahren auf den Fuss getreten und dabei ist die Haut wie ein Strumpf ab Mitte Bein abgerissen und runtergezogen. Eine Narkose war zu dem Zeitpunkt nicht möglich, so musste ohne Betäubung die Haut wieder fest genäht werden.

    Ab da war es aus mit Erziehung beim Tierarzt. Mein Hund hat bis Heute absolute Panik und regt sich schon tierisch auf, wenn es nur Richtung Tierarzt geht. Sie kippt sogar vor lauter Aufregung um. kann anschliessend nicht mal mehr laufen. So einen Hund zwingt man nicht mit Leibeskraft, da hilft wirklich nur eine Sedierung oder Narkose.

    Wobei ich im vorliegenden Fall wegen der Nierengeschichte wirklich abwägen würde, eine Narkose zu verwenden. Muss die HD Untersuchung denn wirklich gemacht werden ? Wäre es nicht besser, erst mal die Nierenwerte soweit zu stabilisieren und später an das Problem ranzugehen ? Egal welche Narkose man verwendet - sie wird über die Nieren verstoffwechselt.