Ich wünsche JEDEM Tier ein langes, "glückliches" Leben - egal ob Pferd, Fohlen, Kuh, Kalb, Schaf, Lamm, Schwein, Ferkel, Geflügel ... und weil es für mich keinen Unterschied macht, gibt es kein Fleisch. Und trotzdem fühle ich mich nicht gut.
Solange es Konsumenten gibt, die sich keinen Kopf darüber machen, woher ihre Schnitzelchen, Braten, Würste, Wurst, Eier stammen - Hauptsache billig und immerzu beim Supermarkt um die Ecke erhältlich - wird sich an der Einstellung des Menschens zum (Nutz-)Tier, seiner Haltung, seines kurzen, oftmals bitteren, traurigen Leben nichts ändern.
Und mir geht es genauso mies, wenn ein Fohlen, dass grad mal ein halbes Jahr seines Lebens über die Weide hüpfen durfte, verwurstet wird, weil es halt Sitte ist, die Stuten jedes Jahr decken zu lassen und es nur wenige Abnehmer für lebende Fohlen gibt.
Nur weil es 6 Monate unter der Sonne gelebt hat, ist seine Tötung für mich genauso verkehrt wie die Aufzucht und Tötung von "Mastvieh". Denn allen ist eins gemeinsam - sie werden aus dem Leben gerissen, was nicht mal richtig angefangen hat.