Sei nicht traurig, Deine Maus ist doch in guten Händen. Das Du Deinen Hundi nicht besuchen darfst, ist normal. Stell Dir nur mal vor, sie freut sich riesig, wenn Du da bist und dann gehst Du wieder - das wäre viel schlimmer, als der jetzige Zustand. DAS würde Dein Hund nicht verstehen. Hunde sind auch Opportunisten - es wird sich um den kleinen Kerl gut gekümmert und er ist nicht allein.
Die Umgebung, in der er jetzt ist, wird immer vertrauter und das Vermissen von Frauchen immer weniger. Als mein Julchen in der Klinik war, durften wir sie auch mal besuchen. Sie hat sich natürlich riesig gefreut. Aber als wir gegangen sind, hat sie sich so sehr aufgeregt und Stunden lang gebellt und geheult. Es wurde so schlimm, dass die Klinik mich angerufen hat und die Heilungsaussichten in Frage stellen musste.
Das Ende vom Lied - ich musste die Kleine abholen und hatte die ganze Verantwortung am Backen. Meine egoistische Einstellung hat alles nur schlimmer gemacht. Zwei Tage lang war sie total ruhig in der Klinik, dann komm ich und setze sie so unter Stress, dass sich die Ärzte richtig Sorgen machten, weil sie Julchen nicht mehr beruhigen konnten. Das wollte ich nicht und würde es auch nie mehr tun.
Also - weiter Daumen drücken, viele positive Gedanken an Deinen Hundi schicken, ich rauch auch gern ein Zigarettchen für Dich mit.
Oma sagte immer: Alles wird gut. Und Oma hatte immer Recht.