Beiträge von mollrops

    Ich würde nie nur eine Katze halten wollen. Meine erste Katze war 14 Jahre allein, da dachte ich auch, sie hätte es gut. Raus wollte sie damals nie (wurde von Vorbesitzer misshandelt und war behindert). Als mein Sohn ein ausgesetztes ca. 3 Wo. altes Kitten in unserem Garten fand, war meine Mütze wie ausgewechselt. Sie hat das Baby adoptiert, es wie ein eigenes Kitten angenommen und aufgezogen. Sie blühte im Alter nochmal richtig auf und half später noch mit, zwei weitere Waisen aufzuziehen und zu sozialisieren.

    Bei mir leben Katzen, Kater unterschiedlichster Herkunft und Rassen, behinderte und chronisch kranke harmonisch zusammen. Ich kann nicht bestätigen, dass sich Antipathien entwickelt haben. Jede hat ihren Lieblings"partner", aber auch die anderen werden geputzt, bespielt und bekuschelt. Es ist aber so, wie es immer, die Ausnahmen bestätigen die Regel. Und daher - wie eingangs geschrieben - bei uns wird es nie eine Katze ohne Artgenossen geben, weil wir eben durchweg positive Erfahrungen in der Gruppenhaltung gemacht haben.

    Ähm, ich würde auch auf die Barrikaden gehen. Jeder Depp kann sich heutzutage Giftschlangen, Frösche etc. ins Wohnzimmer holen. Ich möchte nicht wissen, wie die Dunkelziffer illegal gehaltener Giftschlangen in Deutschen Haushalten ist.

    Meine Meinung: Solche Tiere gehören einfach nicht in Privathand. :gut:

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    Haben die das schon öfter gemacht ?
    Kann die TA nicht helfen vorübergehend was zu finden.

    Meine Tierärztin kann ihn nicht nehmen, hört sich aber auch um. Sie meinte ja schon letztes Jahr, sie nehme Bambi und dann hätte ich ja einen Platz frei für den Foxl. :schockiert:

    Ja, die beiden vorherigen Hunde haben sie irgendwann in Rumänien gelassen. Der Dobi ist erfroren, der Kleine Mix war halt irgendwann weg.

    Der Foxl ist ein wilder, leider absolut unerzogener Jungrüde (in richtigen Händen wird er ein Traumhund). Sollte zur Zucht verwendet werden - nur SO kann man ihn natürlich nirgends ausstellen.

    Ich gebe den Link von Dust Bunny mal an den Nachbarn weiter, aber ich kann mir schon vorstellen, dass er Geld für den Hund sehen will. Wie oft wünsche ich mir in solchen Situationen ein Herz aus Stein. Jetzt mach ich mir neben meinen momentanen eigenen Problemen wegen dem kleinen Hundi so nen Kopp. Ich ruf mal meinen Papa an ...

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    wieso nach Rumänien????
    Also, dann würde ich das Hundi vorübergehend bei mir einziehen lassen und in Ruhe ein neues Zuhause suchen =)

    Nein, hier wird er leider nicht einziehen können.

    Die Leute kommen aus Rumänien und bisher war es immer so, dass sie irgendwann den jeweiligen Hund dort gelassen hatten.

    Ich muss doch noch mal den Thread hochschubsen. Nachdem ich dem Nachbarn mehrere Hundeschulen genannt hatte, wurde es etwas ruhiger um ihn und seinen süssen Foxerl.

    Eben rief mich mein Jüngster an - Nachbar will nicht mehr und wollte mir das Hundi wohl aufschwatzen.

    Schade um den Süssen. Ich hoffe, ich finde schnell jemanden, sonst geht das Hundi ab nach Rumänien.

    Es reicht doch einfach, kein Futter mehr auszulegen - dann hauen die Ratten nach kurzer Zeit ab. Da braucht es weder Öl, Essig noch Salat. Ratten halten sich nur dort auf, wo kontinuierlich ein Futterangebot herrscht. Und das gibbet ja nicht mehr, oder ?

    Zeitungen kommen bei uns nur bei den Karnickeln zum Einsatz - nämlich unter das Einstreu und nicht als Züchtigungsinstrument bei Hunden.

    Inzwischen wird doch wirklich an jeder Ecke Hundetraining angeboten, Hundeschulen spriesen wie die Pilze überall, im Inet wird man von der Informationsflut, wie man mit Hunden umgehen sollte - nämlich nicht so, wie vor vielen, vielen Jahren mit Gewalt - fast erschlagen - und dann liest man hier solche Tipps wie Zeitungen zur Züchtigung benutzen und Empfehlung zum Nackengriff, um den Hund zu zeigen, wo der Hammer hängt ?

    Man kann Hunde ganz ohne Gewalt so erziehen, dass man mit ihnen vor die Türe gehen kann, sie draussen kompatibel genug sind und zumindest nicht so negativ auffallen, dass man(n)/frau nur noch vermummt und wie Dr. Kimbel auf der Flucht unterwegs sein muss. Sie sind dann zwar nicht perfekt, aber sie haben ihr fröhliches und aufgeschlossenes Naturell noch inne, dass wir doch so lieben.

    Ich will keinen Hund haben, der beim Griff zur Fernsehzeitung zusammenzuckt. Ich will keinen Hund haben, der mir nicht vertraut, weil ich dachte, mit Gewalt erzwinge ich mir Autorität. Ich will auch keinen Hund, der nicht unter die Decke kommt, weil er mir misstraut und Angst vor meiner Nähe hat.

    Ich muss meinem Hund die Chance geben, mich zu verstehen. Aber mit Zeitungsgekloppe oder Nackenschütteln werde ich das sicher nicht erreichen.

    Mein Vater sagte kürzlich, Ohrfeigen hätte uns Kinder nicht geschadet. Ganz ehrlich, ich wäre lieber ohne aufgewachsen. Weil ich weiss, wie das ist, bekommen weder meine Söhne (ok, die sind ja auch schon viel grösser als ich und erwachsen) noch meine Viecher Kloppe.

    Man bekommt Hunde, Kinder auch ohne körperliche Gewalt gut hin. Es dauert nur länger, macht mehr Arbeit und einige graue Haare

    Ich gehörte vor knapp 15 Jahren zu den ersten Tierhaltern, die in der besagten Klinik ihre Tiere behandeln liess. Bislang bin ich keinen einzigen Cent schuldig geblieben und habe immer sofort die Behandlung beglichen. Es waren auch einige in der Zeit dabei, die die 1000 DM - Grenze überschritten hatten. Und gerade deshalb war ich in der schlimmen SItuation mehr als schockiert, eine solche Erklärung abgeben zu müssen.

    Ganz ehrlich, neben der Angst um meinen Hund, der nebenan um sein Leben kämpfte, kam ich mir zusätzlich ob der Behandlung noch beschissener vor.