Ich würde nie nur eine Katze halten wollen. Meine erste Katze war 14 Jahre allein, da dachte ich auch, sie hätte es gut. Raus wollte sie damals nie (wurde von Vorbesitzer misshandelt und war behindert). Als mein Sohn ein ausgesetztes ca. 3 Wo. altes Kitten in unserem Garten fand, war meine Mütze wie ausgewechselt. Sie hat das Baby adoptiert, es wie ein eigenes Kitten angenommen und aufgezogen. Sie blühte im Alter nochmal richtig auf und half später noch mit, zwei weitere Waisen aufzuziehen und zu sozialisieren.
Bei mir leben Katzen, Kater unterschiedlichster Herkunft und Rassen, behinderte und chronisch kranke harmonisch zusammen. Ich kann nicht bestätigen, dass sich Antipathien entwickelt haben. Jede hat ihren Lieblings"partner", aber auch die anderen werden geputzt, bespielt und bekuschelt. Es ist aber so, wie es immer, die Ausnahmen bestätigen die Regel. Und daher - wie eingangs geschrieben - bei uns wird es nie eine Katze ohne Artgenossen geben, weil wir eben durchweg positive Erfahrungen in der Gruppenhaltung gemacht haben.