Eben, und das man einen Hund mitbringt, sollte man vorher ankündigen. So habe ich es gelernt und bin auch bestens damit gefahren ;-). Jule ist ein sehr erfahrender VK - Hund, denn sie schreckt vor nichts zurück *g*
Beiträge von mollrops
-
-
Zitat
hm, warum?
was spricht für dich gegen das unangekündigte?also wenn es der einzige Hund wird in der Familie, also noch keiner da ist, nehm ich immer nen Hund mit
wie soll ich sonst wissen, wie die Familie damit umgehtWeil es einfach eine Sache des Anstandes ist. Dein Hund ist nicht der Hund, der adoptiert wird. In dem Haushalt lebt ein Baby.
Ich denke, man bricht sich nichts ab, wenn man vorab freundlich fragt, ob man seinen Hund zur VK mitbringen könnte. Bisher hat noch niemand auf diese Frage mit NEIN geantwortet. Und trotzdem habe ich das erreicht, was ich wollte ;-).
-
Das wichtigste für mich ist erst einmal die Organisation, für die die Kontrolle durchgeführt werden soll. Woher stammen die Tiere (bei Auslandsadoptionen ist Pilzbefall bei Hunden nicht selten, das sollte den Adoptanten bewusst sein)? Stammt der Hund von einer Pflegestelle innerhalb D ? Stammt er direkt aus einem ausländischen Tierheim ? Ist bekannt, welche Rasse das vermittelte Tier hat, wie gross es eventuell werden könnte ? Was passiert mit dem Hund, wenn die Adoption nicht klappt ? Kommt er dann auf eine Pflegestelle ? Muss er wieder zurück ins AUsland (gibt es leider auch sehr oft). Gibt es eine HP ? Werden nur Welpen oder auch erwachsene Hunde vermittelt ? Ist die Orga seriös ? All das würde ich VOR der VK mit der Orga erst mal klären. Denn es gibt sie leider, die "Orgas", die mit Hunden - vor allem Welpen - HANDELN. Und die sollte man in ihrer "Arbeit" nicht unterstützen !
Zur VK:
Wichtig ist, dass alle Familienmitglieder - auch der Ehemann, bei der VK anwesend sind !! Alle müssen mit dem Hund einverstanden sein. Sollte der Ehemann nicht anwesend sein, die Bewerberin bitten, ihn anzurufen. Dann kannst Du ihn auch kurz zur Adoption fragen. Erreichst Du ihn nicht, ist die VK auch nicht abgeschlossen (also für mich zumindest nicht).
Wie wird der Welpe gemanagt, wenn die Mutter z.B. wegen des Kindes ausfällt (z.B. Krankenhausaufenthalt etc.). Kümmern sich auch andere Personen um den Hund ? Wenn ja - sollte auch mit ihnen kurz gesprochen werden. Ein Welpe beansprucht viel Zeit. Er muss die erste Zeit sehr oft raus, wie wird das mit dem Baby gemanagt ? Es kann ja nicht allein in der Wohnung belassen werden.
Finanzielle Seite abklären. Hundeschule ? Eventuell Tipp. Wohin mit dem Hund im Urlaub ? Andere Haustiere ? Wohnsituation (wobei ein fehlender Garten nicht immer gleich eine negative Einschätzung zur Folge haben sollte).
Ganz wichtig die Halteerlaubnis vom Vermieter (schriftlich). Bei Eigentumswohnungen muss auch eine Erlaubnis per Eigentümer-versammlung vorliegen. Wie gross wird der Hund ? Die meisten MV haben inzwischen eine Grössenbeschränkung (bis 40 cm). Bei Listis besonders wichtig. In welchem Stock wohnen die Adoptanten ? Gibt es eventuell einen Aufzug ? Wie ist das Umfeld ? Viel Grün oder Innenstadt ? Wo gibt es Hundeausläufe ? WIe kann der Hund Sozialkontakt mit anderen Hunden aufnehmen ? Lass Dir einfach mal den Tagesablauf mit dem Welpen erzählen (welche Vorstellungen hat man von Welpen).
Geht die Mutter nach dem Mutterschutz/Elternzeit wieder arbeiten ? Ist es den Adoptanten klar, dass Hunde ziemlich haaren können (Hygiene und Baby) ?
Du solltest einen sachlichen Bericht abgeben. Du bist ja nicht derjenige, der entscheidet, ob die Familie den Hund bekommt - das macht ausschliesslich die Orga. Aber Deine Arbeit ist für die Entscheidungsfindung äusserst wichtig. Ich z.B. schreibe mir das Gespräch immer auf und schicke es der Vermittlerin in schriftlicher Form zu, telefoniere mit der Vermittlerin jedoch vorab, um ggfs. noch Fragen zu beantworten. Wichtig wären Deine Kontaktdaten noch für die NK, die auf alle Fälle auch durchgeführt werden sollte. Auch da bei der Organisation nachfragen. Eine Org, die keine NK macht, ist für mich nicht seriös.
Immer dran denken - hier soll ein Hundi einziehen und sein Leben lang glücklich werden. DU gehörst dazu, dass darüber entschieden wird, ob der Platz für diesen Hund der richtige wird. ALs "Kontrolleur" siehst Du die Familie max. 2 Mal - der Hund jedoch täglich und hoffentlich sein Leben lang.
Ich drück Dir fest die Daumen für das erste Mal.
Achso - der Tipp mit Hund mitnehmen - bitte vorab immer fragen, ob das Ok ist.
-
Die sind doch schon lange bekannt. Bauen auch oftmals auf den Mitleidsfaktor auf. Traurige Hündchen zum Anfassen - da greifen die Leute oft aus falsch verstandener Tierliebe zu.
Solange Geiz-ist-Geil die Köppe von Interessenten vernebelt, wird es sowas leider weiterhin geben.
-
ZitatAlles anzeigen
Nö,es ist lediglich ein Fass ohne Boden,ja es werden sogar Welpen produziert,damit man ja einen Hund aus dem Ausland hat,denn Welpen sind süßer,das ist allgemein bekannt!
Ich würde mir NIEMALS einen Hund Hund aus dem Ausland holen!
In Deutschland sitzen genug,und in Deutschland ist genug Hundeelend,viele schauen gar nicht mehr vor der eigenen Tür...
Und ältere Straßenhunde nach Deutschland verfrachten,das geht ja mal gar nicht...Diese Hunde sind ein Leben auf der Straße gewohnt,und dann müssen sie sich hier anpassen,Regeln befolgen,viele haben Angst vor Menschen,müssen sich dann wohl oder übel an die Nähe der Menschen gewöhnen...
Das ist ein immenser Streß für die Hunde...Der Tierschutz in Deutschland geht vor....
Ich möchte nicht wissen wie viele Tiere in Deutschland in der Dunkelziffer eingeschläfert werden weil sie nicht vermittelt werden können.
Oder Hunde die hier Jahrelang im TH versauern,da "gefährlich"...
Wenn man was gutes tun will solle man sich eher denen annehmen.
Ich glaube wenn ich jahrelang im TH sitzen würde,ich würde mir die Spritze wünschen, als Rudeltier...Ich weiß noch wir ein Bekannter einen Hund aus sehr schlechter Haltung in Deutschland befreit hat,diesen Hund aber nu wirklich wegen unverträglichkeiten im Rudel nicht behalten konnte,
und kein Tierheim im Umkreis von 150 Kilometern eine junge,kleine,helle Hündin aufnehmen wollte,die prima Chancen gehabt hätte,in einem hieß es sogar,nee geht nicht wir bekommen nächste Woche eine Wagenlaung Hunde aus Spanien,ich könnt
wenn ich sowas höre...
Mich wunderts ehrlich gesagt noch nicht mal dass viele Leute ihre Hunde an der Autobahn aussetzen...
Auch wenn ich sowas unter aller :zensur: finde...
Aber Auslandschutz geht ja vor....
Bei solchen Aussagen wird es mir wiederum schlecht.
Unser örtliches Tierheim hat 50 % Schäferhunde und deren Mixe, 40 % Listenhunde und die restlichen 10 % sind fast ausschliesslich problematische Hunde. Unser Tierheim vermittelt in den seltesten Fällen an ältere Menschen oder an berufstätige.
Vielleicht sollte man Dich mal ins Ausland schicken - nach Rumänien z.B. in ein Tierheim. Der Umgang dort mit HUnden würde nicht mal einen Eisklotz wie Dich kalt lassen.
Wie bereits mehrfach geschrieben wurde - viele deutsche Tierheime sind froh, dass sie Hunde aus dem Ausland bekommen, ohne die könnten sie nämlich dicht machen. Die Hunde kosten die in der Regel keinen Cent, weil die Organisationen vor Ort bereits alle Kosten abdecken.
Und nochwas bezüglich der Grauschnauzen - die meisten haben sehr wohl bereits in Haushalten gelebt und können sich trotz jahrelanger Tierheimhaft schnell wieder auf ein Leben mit Menschen einstellen. Die wurden im Alter vor die Türe gesetzt. Strassenhunde werden in der Regel nämlich nicht alt. Diese grauen Schnauzen haben den Welpen übrigens etwas sehr wichtiges voraus: Sie haben bereits ihren Charakter und sind somit einschätzbar. Sie sind oft richtige Schätze.
Was das angebliche Aussetzen von Tierschutzhunden in D betrifft - die Hunde vom Auslandstierschutz sind ALLE - im Gegensatz zu vielen deutschen Hunden - gechipt und registriert. Von daher wäre ein Adoptant ziemlich blöde, wenn er seinen Hund an der Autobahn rennen lassen würde.
Mein Fazit: Du hast leider recht wenig Ahnung, was da draussen vor Deiner Türe mit des Menschen bestem Freund in anderen Ländern tatsächlich abgeht. MIch freut es für JEDEN Hund, der aus einer der vielen grausamen Höllen in Ost - und Südeuropa entkommen kann.
Aber ich versuche, es locker zu sehen: Leute mit Deiner Einstellung adoptieren Hunde aus deutschen Tierheimen, und andere eben aus dem Ausland. Für jeden ist mit Sicherheit SEIN Hund dabei. Ich jedenfalls würde NIE schreiben: Für mich käme NIE ein Hund aus einem deutschen Tierheim in Frage.
Aber ich kann schreiben: Mein nächster Hund jedenfalls wird ein alter Opi oder eine alte Omi sein und garantiert NICHT aus Deutschland stammen.
-
In Deutschland haben solche Hunde oftmals auch keine Lobby, sondern werden nicht selten an Ort und Stelle eingeschläfert.
-
Ich war gestern auf einem tollen Treffen. Dort waren auch 62 Hunde aus dem Auslandstierschutz mit dabei. Einige von ihnen sind erst seit ein paar Tagen in D.
Ich habe noch NIE so ein friedliches Miteinander erlebt. Alle Hunde liefen den ganzen Tag frei auf dem Gelände zwischen uns Menschen herum. Man kam kaum zu etwas anderem als zum Hundekraulen. So etwas habe ich in der Form noch nicht erlebt. Diese Hunde stammten grösstenteils aus Tötungsstationen, waren von der Strasse weggefangen oder zum Sterben auf die Strasse gesetzt worden.
Daneben habe ich so viele engagierte Tierschützer erlebt, die sich nicht nur für den Transport von Hunden einsetzen, sondern gerade auch für Kastrationsprogramme, Aufklärung der Bevölkerung vor Ort sind und tatkräftig mithelfen. Denn ohne die Kontakte mit der Bevölkerung ist Tierschutz gar nicht möglich.
Ich jedenfalls teilte meinen Tag gestern nicht mit geldgeilen Menschen, sondern mit Leuten, die grenzübergreifend helfen, ihr Herz am richtigen Platz hatten und vor allem - mit viel Verstand gesegnet waren. Natürlich repräsentieren die erlebten Hunde nicht den gesamten ausländischen Hundebestand. Aber - und das muss ich neidlos zugeben, habe ich noch nie ein Treffen von "deutschen" Hunden, die sich vorher noch nie gesehen haben in der Grössenordnung so harmonisch ablaufen sehen. Ich bin immer noch beeindruckt, dieses Erlebnis werde ich nie vergessen, so unglaublich war es.
Aber - es stimmt, es gibt nicht nur die rosarote Seite. Viele Hunde aus dem Ausland sind extrem traumatisiert. Entweder durch den Aufenthalt in einer Tötungsstation, oder durch schwerste Misshandlungen, schweren Verletzungen oder allein schon durch die Art des Einfangens. Für diese Hunde einen guten Platz in einer Pflegestelle zu bekommen, ist sehr schwer. Eine Organisation, die nur darauf ausgerichtet ist, soviele Hunde wie möglich direkt aus dem Ausland in die Endstelle "zu vermitteln", wird den Adoptanten sicher keine grosse Hilfestellung sein, wenn sie mit einem Angsthund überfordert ist.
Das sind dann die besagten Rückläufer, die leider nicht selten ins Ausland zurück gehen. Deshalb ist die Wahl der Organisation äusserst wichtig - sie sollte seriös sein. Die Tiere sollten über Pflegestellen vermittelt werden, dort kann man sie persönlich kennen lernen. Es gibt einen Ansprechpartner, der den Hund schon längere Zeit in Obhut hat und sagen kann, ob das Tier in seinen Haushalt passt oder nicht.
Und deshalb:
Genauso sorgfältig, wie man sich einen Züchter aussuchen würde, sollte man auch bei einem Auslandshund vorgehen. Und dann bekommt man auch einen von den Hunden, von denen ich eingangs geschrieben habe.
-
Ich habe in unserem Einkaufszentrum erlebt, dass ein Hund mit seinen Krallen in der Rolltreppe hängen blieb und sich am Ende sehr schwer verletzte. Der Hund hat so geschrien, das werde ich nie vergessen. Ich nehme meine - auch Bambi hoch. Bambi ist ein Dappes und ich könnte wetten, dass ihr das gleiche passieren würde.
-
Ich nehm bei gemästeten Hunden auch kein Blatt vor den Mund. Das ist gesundheitsschädigend. Der Spruch könnte von meiner Tierärztin sein, sie hat auch damit Probleme, wenn Tiere allgemein verfettet vorgestellt werden. Der Spruch hat ja auch hier Wirkung gezeigt - man setzt sich damit auseinander.
Ich habe mein Julchen auch vorgestellt, weil ich der Meinung war, dass sie viel zu fett geworden ist. Meine Tierärztin teilt die Ansicht zwar nicht, trotzdem finde ich sie zu dick. Dem stehen aber die Portionen éntgegen - sie bekommt wirklich sehr wenig zu fressen. 30 g Nassf. zwei Mal am Tag. Also doch nur Muskeln und Pseudosamenstränge.
-
Mein Whippet ist mit einem Schäferhund aufgewachsen. Es gab keine Probleme zwischenhündisch gesehen.