Also ich finde die Hundeschulen machen es sich teilweise sehr einfach. Fast alles wird einfach mit Dominanz erklärt und gut ist. Nur das dadurch die völlig falschen Erziehungsansätze rauskommen und man seinen Hund eventuell mehr versaut als alles andere.
Meine Kollegin hat mit ihren neuen Hund ein echtes Problem. Er ist vor ein paar Wochen im Wald von einem großem Hund sehr bedrängt und gemobbt worden, seitdem reagiert er draußen unsicher und aggressiv auf andere Hunde.
Ich hab ihr geraten sich einen Hundetrainer zu nehmen, gerade da sie noch andere Probleme mit dem Hund hat.
Also hat sie einen Termin bei einer Trainerin gemacht, diese hat sich den Hund angeschaut und direkt gesagt das wär ein Dominanzproblem. :irre:
Sie haben dann auch bewusst, im Stadtwald, den Kontakt zu anderen Hunden gesucht damit die Trainerin meiner Kollegin zeigen kann wie man das Problem handhabt.
Sie sind dann einem Hund begegnet und die Trainerin legt los mit ihren "Erziehungmaßnahmen" die wie folgt aussahen, stark an der Leine den Hund zurückziehen und ihn dabei zusammenscheißen. Dies hat aber nicht funktioniert und der Hund wurde nicht ruhiger sondern nur noch verunsicherter. Und was macht die Trulla dann? Sie packt dem Hund in den Nacken und schüttelt und erklärt dabei das man das so macht. :kopfwand:
Meine Kollegin war reichlich verunsichert und fragte mich den nächsten Tag danach. Ich hab ihr dann eine gute Hundetrainerin empfohlen und sie bei der alten Trainerin sofort alle weiteren Termine abgesagt.
Leider darf sich jeder Hinz und Kunz einfach so Hundetrainer nennen und seine Klientel mit abstrusen Dominanztheorien verunsichern.
Schönen Gruß,
Frank