Beiträge von PocoLoco

    Mensch, Sorgen hast du mit deinem Opa. :/ Ich drücke die Daumen das es nur Hunger war und das sich euer Laufproblem auch als behandelbar entpuppt.

    Wir waren ja gerade auch draußen und da es bei uns schneit, konnte ich schön den Verlauf von Pocos Laufstil beobachten. Anfangs lief er ganz normal, einzelne klare Pfotenabdrücke im Schnee, später dann haben sich immer mehr Schleifspuren eingeschlichen, als würde er die Lust/Kraft verlieren, alle 4 Beine zu heben. :ka: Wir sind nur die mittelgroße Gassi(!)-Runde gelaufen. Aber ich denke die feuchte Kälte macht sich bemerkbar bei ihm.

    Jetzt mag er sich grad auch noch nicht hinlegen, sondern sitzt und schaut sich die Umgebung an. Na, just schreib ich das, da hat er sich hingelegt.

    Für mich ist es dann immer schön zu sehen, dass er seinen Kopf nach rechts dreht und sich putzt. Das bedeutet, dass er keine Schmerzen in seiner Halswirbelsäule hat.

    Kannst du ihn irgendwo zwischeparken? Hast du jemanden den er kennt und wo er gern ist? So das der Umzug von intakter Wohnung in die intakte Wohnung für ihn verläuft? Dann bekommt er auch weniger von deinem Stress mit (Umzug ist immer Stress).

    Als ich damals umgezogen bin, habe ich meine Hunde immer sofort auch mit in die neue Wohnung genommen, wenn ich dort zB gestrichen habe oder so. Am Tag des Umzugs waren sie dann bei Familie und wurden erst später hinzu geholt. Also kannten sie die neue Wohnung dann schon und da war es nicht so wild.

    Allerdings muss ich auch dazu sagen, dass sich unsere Umgebung (also die Umgebung fürs Gassi gehen) nicht verändert hat.

    Ach ja. Mein Rüde ist 12 Jahre alt, leckt seit 11Jahren Pipi ganzjährlich (denn es ist nicht nur Hündinnenurin der zwingend interessiert) auf und hat keine Prostataprobleme.

    Ehrlich: Nimm den Hund und lass in der Klinik noch mal genau nachschauen. Denn ich glaube nicht, dass alle seine Probleme sich mit der Prostata erklären lassen.

    Zum Thema Hund der sich beim Tierarzt nicht händeln läßt: So einen habe ich neuerdings auch. Und als er letztens wegen seines dicken Kopfes und der Eiteransammlung darunter Spritzen bekam und dabei Theater gemacht hat... na, was meinst du wie schnell ich unten am Boden mit ihm war und ihn fixiert habe. Da habe ich nicht drauf gewartet, dass das einer der Tierarztmitarbeiter macht. Poco hat das zwar nicht besser gefunden, aber er hat still gehalten. Er hasst es auch, wenn er fixiert wird, aber er MUSS es sich von mir in einigen Situationen einfach gefallen lassen. :ka: Also bring Newton bei, sich von dir fixieren zu lassen. Und nein, unserer Bindung hat diese Zwangsmaßnahme nicht geschadet. Es gibt Situationen durch die der Hund einfach durch muss. Und warum dann nicht die vertraute Person direkt bei sich haben.

    Also: Ab in die Klinik und lass den Hund checken.

    Ein Hund aus einem Tierheim hat es mir angetan und ich schäme mich zu sagen dass es bereits noch zu Lebzeiten meines verstorbenes Hundes war. Aber irgend etwas verbindet mich mit ihm und ich wollte euch fragen ob es legitim ist diesen Hund nach so kurzer Zeit nach dem Ableben meines Hundes, kennen zu lernen. Was meint Ihr, bitte um Rat-

    Ein Hund ist ein Hund. Einmalig und unersetzbar. Bedeutet aber nicht, dass man sich nach einem neuen umsehen darf und soll.

    Als mein Paulchen unerwartet starb (mit 16 Monaten) zog nach 2 Monaten meine aktuelle Hündin hier ein. Sie hat mein Paulchen nicht ersetzt. Das kann kein Hund auf dieser Welt. Rosie ist ihre ganz eigene Persönlichkeit, mit ihren eigenen Problemen und Highlights.

    Wenn du dich also in den Tierheimhund verguckt hast, sehe ich keinen Grund ihn wegen deines anderen Hundes nicht näher kennen zu lernen. Er wird dir den nicht ersetzen, aber er kann dir auf seine Art das Leben bereichern.

    Mach bloß nicht den Fehler, ihn mit deinem verstorbenen Hund zu vergleichen. Das wäre nicht fair. Dir gegenüber nicht, weil du dich damit unnötig stressen würdest und dem Hund gegenüber auch nicht.

    Also mach dich ran, lerne den Hund näher kennen und wer weiß? Vielleicht hat es ja so sein sollen, dass du ihn da ins Auge gefasst hast.


    (PS: Ich vergucke mich regelmäßig in neue Hunde obwohl meine noch leben und quick lebendig sind. Ich denke, dass darf man als Hundebegeisteter auch!)

    Bei meinem Rüden habe ich die gebrochene Kralle erst Tage nachdem ich drauf gestiegen bin bemerkt. Weil meine Hündin dran geschnüffelt hat und es nicht in Ruhe gelassen hat.

    Der hat nicht einen Ton gesagt, nicht gehumpelt, nichts.

    Aber dann wo der Schaden entdeckt war... da ging die Welt unter. Vor allem weil wir dann ständig beim Tierarzt waren.

    Auch jetzt mit der Entzündung die er hatte: Kein Ton. Nur wenn ich dran musste (zum Ausdrücken und reinigen). Das hat wohl ordentlich genug weh getan, dass man ganz furchtbar gebrüllt hat und anschließend dem Zewa zeigen musste, was man davon gehalten hat.

    Selbst beim Bandscheibenvorfall (und sowas tut ja verteufelst weh) hat der kaum einen Ton gesagt.

    Also immer sind sie nicht wehleidig. Deswegen nimm die ganzen Symptome ruhig ernst und lass mal genau nachschauen. Gute Besserung dem Kerl.