Beiträge von PocoLoco

    Meine Tierschutzhündin macht das auch: Wenn sie Sodbrennen hat!

    Vielleicht in den Momenten versuchen ihm Toastbrot anzubieten. Hilft meiner zumindenst.

    Habe auch ein paar Decken mit Lochmuster deswegen hier. Oder wo die Ränder nun sehr ungleichmäßig aussehen...

    Nicht einmal lese ich ehrliche Worte dieser Leute. Anstatt einfach mal richtig hinzuschreiben "ICH möchte das mein Hund mir finanziell unter die Arme greift und deswegen Nachwuchs produzieren MUSS". Nein, es ist immer der Hund der irgendwie diesen Wunsch äussert. Wie machen die Hunde das nur? Ich habe von meinem Hund noch nie die Nachricht bekommen, dass er Papa werden möchte.

    Mein Senior hat sich heute mehr oder weniger gepflegt auf die Kauleiste gepackt.

    Ich habe keine Ahnung was das war. Er ist nach dem Pinkeln (in meine Richtung) los gelaufen und dabei hat es ihn vorn hingepackt. Der ist richtig auf dem Kinn gerutscht. Er hat sich nichts getan.

    Aber jetzt wo ich es schreibe war vor drei Tagen eine ähnliche Situation als wir raus gingen. Da hat er sich aber auf der Treppe (hoch GsD nicht runter) auch vorn hingehauen.

    Er läuft ansonsten normal. Nur es fällt auf, wenn er 2 Mal so kurz hintereinander sich so hinpackt.

    "Immer" setzt vorraus das man die betroffenen Hunde 24 Stunden am Tag sieht. :D

    Meine Hündin ist eigentlich auch immer an der Leine... wenn du uns zu bestimmten Uhrzeiten triffst. Die Zeiten an denen sie nicht an der Leine ist, laufen uns kaum Leute über den Weg.


    Es ist immer schwierig von Momentaufnahmen auf den Alltag zu schließen.

    Unsere Nachbarsmöpsin treffe ich draußen grundsätzlich unangeleint an. Pocos damaliger Bulldoggenfreund Chester lief auch immer ohne Leine.

    Ich treffe also immer solche und solche. Bei uns laufen andere Hunderassen/Mischungen genauso viel oder wenig an der Leine wie die Möpse und franz. Bulldoggen.

    Wo ich sie IMMER angeleint antreffe, ist an der Straße. ;)

    Ist einer der sozialsten Hunden dort. Beim Spaziergang an der Leine ist jeder entgegen kommende Hund eine Bedrohung und wird angebellt oder angeknurrt. Sie hat zwei spezielle "Feinde", die wenn sie nur riecht, fängt sie schon an zu Hecheln, wenn sie sie sieht, rastet sie aus! Hier hat man keine Chance sie aus dem Verhaltensmuster zu bringen. Bei anderen Hunden ist es etwas besser inzwischen. Manchmal wird nur noch gegrummelt und dann geht man halt schnellen Schrittes im großen Bogen vorbei und redet ihr gut zu, dann geht das.

    Läßt sich gut erkennen, dieses Muster. :D An der Leine hat sie keinerlei Chance auszuweichen, bzw ein vernünftiges Hundesprachritual abzuspielen (was sie im Freilauf und somit in ihrer Hundegruppe ja kann) und das erzeugt Unsicherheiten. Manche Hunde reagieren auf so etwas mit "Angriff ist die beste Verteidigung" und beginnen dann irgendwann dieses einstudierte Ritual von "ich raste jetzt voll aus, dann läßt man mich in Ruhe" abzuspielen, was ja in den Augen des Hundes auch immer Erfolg zeigt. Man geht schnell dran vorbei, also hat sie die Situation gemeistert. Puh....

    Die Taktik großräumig auszuweichen ist da schon völlig richtig. Besser wäre es, diese anzuwenden, bevor euer Hund da überhaupt irgendwie drohen (also knurren) muss.


    Unsere hat ihn angebellt. Wir haben uns mit der Frau unterhalten und haben die meinte, wir sollten doch einfach die Leine los gelassen. Unsere ist gleich hin und war recht aggressiv. Sie beißt zwar nicht, aber es hört sich sehr beängstigend an und der große Hund hatte richtig Angst vor ihr. Sie springt den Hund dann auch an. Da war sie einfach schon hochgeschossen, so als würde man nen Bogen schießen!

    Nicht verwunderlich. Da ist man schon auf volle Action Abwehr und auch auf 180 und wird los gelassen. Das man den inneren Tumult, Stress und Anspannung dann am nächstbesten Objekt ausläßt, klar. Ihr habt nur Glück gehabt, dass der Schnauzer ein Netter war. Das wäre übel nach hinten losgegangen.

    Kontrollierte Hundebegegnungen sind an sich eine tolle Idee und etwas, dass ihr wirklich gut tun würde. Allerdings nicht wenn sie ohnehin schon auf 180 ist.

    Auf der anderen Seite hat sie diese Treffen ja in der Tagesstätte und man muss einfach auch damit leben, dass es Hunde gibt die da draußen einfach keine Hunde in ihrer Nähe brauchen. :ka: Leider ist das ja so verankert in vielen Menschen, dass Hunde draußen unbedingt mit anderen Hunden spielen müssen. ;)


    Auch hat sie nach wie vor Angst vor Besen. Sie liebt uns (ihr Rudel) alle abgöttisch, aber egal wer einen Besen in die Hand nehmen verzieht sie sich und man merkt ihr an, dass sie in Habacht-Stellung ist.

    Schon einmal den Besen einfach so in die Mitte des Raumes gelegt und geschaut wie sie drauf reagiert? Auf Grund der Herkunft ist es durchaus möglich, dass sie nicht immer gute Erlebnisse mit Besen hatte, wenn zB der Zwinger oder so gereinigt wurde. :ka:


    Und dann wird wohl eine weitere Suche nach einem geeigneten Hundetrainer wieder mal anstehen ;-) oder kann man bestimmte Dinge, die durch Prägung entstanden sind nie ganz therapieren?

    Wahrscheinlich nicht, aber man Strategien erarbeiten, damit gruselige Dinge nicht mehr all zu gruselig sind. Aber dafür braucht man einen Trainer, der sich mit Angsthunden auskennt.


    Strategien sehen übrigens von Hund zu Hund unterschiedlich aus. Als mein Rüde zB Angst vor Säcken/Gartenpflanzen im Halbdunklen hatte, hat es ihm geholfen, mit mir zusammen hin zugehen und sich die Gegenstände anzuschauen und zu beschnüffeln. Schnell war es Geschichte.

    Meine Hündin hatte eine ganze Zeit lang Angst vor Straßenverkehr (sie wurde als Welpe aus dem fahrenden Auto entsorgt). Also haben wir uns regelmäßig an eine befahrene Straße gestellt, gehockt und Verkehr beobachtet. Ihr Anker war ebenfalls ich und der Körperkontakt mit mir. Hat sie heute Angst (meist nur noch bei Bussen/Lastern die von hinten kommen), drückt sie sich an mein Bein und alles ist gut für sie.

    Das sind Strategien die helfen und irgendwann braucht der Hund sie nur noch im Notfall oder auch gar nicht mehr.

    Eine Kastration kann man nicht mehr rückgängig machen, man kann sie sich aber als Option im Hinterkopf behalten, sollte es für den Hund als bedenklich herausstellen.

    Ich wäre immer (und das habe ich bei meinen Katern übrigens auch so gehandhabt) dafür, den Hund erstmal erwachsen werden zu lassen. Und wenn dann alles nichts hilft, kann man es immer noch mit Chip und dann eventuell mit Kastration versuchen.

    Aber wie gesagt: Was einmal ab ist, ist ab. :ka: