Beiträge von PocoLoco

    Alle 3 Tierärzte sagen "Das ist ne Macke, einige Hunde machen das"

    Meine Hündin macht das auch und genau diese Aussage habe ich auch von den Tierärzten bekommen. :ka: Ich weiß bis heute nicht was genau das ist. Und es ist bei meiner Hündin auch das rechte Hinterbein.

    Edit: Hier sieht man es ein paar Mal:

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    Ein wenig vorsichtig wäre ich da auch. Ich bin auch keiner der schnell in "Panik" verfällt, aber ich kenne allein in diesem Jahr bereits 3 nachgewiesene Influenza B Fälle (von denen 2 es nicht überlebt haben auf Grund hohen Alters). Und da die Influenza dieses Jahr dem Noro-Virus den Rang abgelaufen hat, würde ich da schon genau schauen und den Erkrankten Morgen den Arzt vorstellen!

    "Nur" ist in dem Fall nicht abwertend gemeint, sondern eher in Form von "andere Spezies". Ein Hund ist kein Mensch und genau diese Vermenschlichung ist ja oft ein Problem und überfordert viele Hunde, da ihnen Fähigkeiten/Aufgaben/Rollen zugeordnet werden, die so mancher Hund einfach nicht erfüllen kann.

    Nehmen wir das Beispiel "Kinderersatz". Es ist ja nun nicht immer so, dass ein Hund auch wirklich als das eigene Kind gesehen wird, aber wird er das, wird er in eine Rolle gepresst, die er einfach nicht ausfüllen kann. Eben weil er ein Hund ist und kein Mensch. Und weil er in eine Rolle gepresst wird, kann es entweder den Hund überfordern (weil ihm dann nicht die entsprechende Fürsorge zukommen gelassen wird) oder es baut Frust beim Halter auf, weil der Hund seine Rolle nicht erfüllt, oder es frustet die Umgebung, weil der Hund Dinge managen muss, für die er nicht gedacht ist und es entsprechend zu Stress führt. Und in allen Fällen leidet der Hund.

    Ich möchte meine Hunde als Hunde sehen. Mit ihren Bedürfnissen, mit ihren guten Seiten UND schlechten Seiten und ich möchte ihnen innerhalb diesen Rahmens auch gerecht werden. Ich möchte ihnen keine Rollen aufdrängen, für die sie nicht geschaffen sind. Ich bin nicht deren Mama, sie sind keine Geschwister, kein Kinderersatz oder Partnerersatz für mich, sondern "nur" meine Hunde, die in diesem Rahmen das bestmögliche Leben leben dürfen sollen. Sie sollen einfach nicht mehr sein, als einfach nur Hunde. :D

    Es läuft auch nicht immer alles perfekt, ich mache auch so meine Fehler. Und die sind schon genug. :D Ich versuche ihnen so wenig Vermenschlichung wie möglich anzudichten. Wie in einem Thread schon geschrieben, ist das Futter für mich einer der wenigen Punkte an denen ich sie massiv vermenschliche. Ich versuche in anderen Punkten ihnen nicht irgendwas anzudichten (wie zB Absicht, wenn sie vor Stress in die Wohnung pinkeln oder sowas).

    Vorgelebt hat mir das keiner. Von Großelternseite aus gehören Hunde als Wachhunde nach draußen auf den Hof, meine Eltern hatten einfach Hunde. Aber die hatten keinerlei Ahnung von Körpersprache oder sonst irgendwas. Da haben die Hunde in den Tag hineingelebt und das wars. Aber unsere Mollosserin fand das gut so. :D

    Es ist schwer es schriftlich zu erklären. Natürlich liebe ich meine Hunde und habe auch bisher immer alles für sie getan, das in meiner Macht steht und ich bin froh das sie da sind und ich denke manchmal mit Angst darüber nach, dass mein Rüde schon 12 Jahre alt ist und ich nicht weiß, wie lange ich ihn noch haben darf.

    Kennt ihr das aus eurem Umfeld? habt ihr eine Ahnung, warum das so ist?

    Nein. Aus meinem Umfeld kenne ich das gar nicht. Ich sehe das nur hier im DF.

    Ich gehöre zu der Fraktion "ein Hund ist nur ein Hund". Aber das schließt nicht aus, dass ich mir um sein Wohlergehen nicht so meine Gedanken mache.

    Ich möchte nicht das es meinen Hunden nicht gut geht. Ich kann Unanehmlichkeiten nicht immer vermeiden, aber ich gebe alles dazu um sie ersträglich zu machen.

    Nur weil der Hund nur ein Hund ist, hat er ja immer noch Grundbedürfnisse, für deren Befriedigung ich als Halter nunmal zuständig bin. Ein Hund ist in dieser Welt komplett von seinem Halter abhängig. Der Halter bestimmt wann und wo der Hund zu trinken/fressen bekommt. Wann er sich lösen darf, wann er wach zu sein hat und wann zu schlafen.

    Selbständigkeit ist beim Hund (und damit meine ich den gewöhnlichen Haus und Familienhund) überhaupt nicht mehr gegeben. Und muss ich dann meine ohnehin schon vorhandene Macht dann immer weiter ausspielen?

    :ka:

    Ich gebe zu: Ich vermenschliche meine Hunde wirklich nicht oft. Sie sind für mich "nur" Hunde. Aber wenn es ums Essen geht, da vermenschliche ich hemmungslos.

    Ich würde nicht gern jeden Tag das gleiche essen. Und schon gar nicht immer nur dieses fertige Zeug wo man die einzelnen Bestandteile überhaupt nicht mehr auseinanderhalten kann.

    Interessiert es den Hund? Weiß ich nicht. Aber ich sehe den Unterschied beim Fressverhalten meiner Hunde, wenn ich denen Trockenfutter, Nassfutter oder eben das über alles geliebte Selbstgekochte gebe.

    Man muss nicht so weit gehen. Aber einen Hund tagelang vor dem vollen Napf hungern zu lassen, kann auch keine Lösung sein. :ka:

    Aber das muss jeder selbst wissen. Mein Weg wäre es nicht.

    Ich hätte meinen Rüden vor 4 Wochen auch traumatisieren können, indem ich ihn für ein normales, völlig natürliches Verhalten abgestraft hätte. Der hatte ein dickes Abzess am Kopf und ich musste das nunmal versorgen. Fand er ziemlich bescheiden und hat das auch lauthals kund getan... und hat mich machen lassen.

    Meine Hündin ist ein Futterverteidiger. Ich hätte sie mit verbieten ihrer Körpersprache zu einem ernsthaften Abwehrer machen können, hätte ich ihr nicht den Freiraum gegeben und sie in Ruhe (!) gelassen, wenn sie Futter hatte.

    Heute zuckt sie nicht einmal mehr mit der Wimper, wenn ich ihr in den Napf packe und ich darf ihr auch alles abnehmen.

    Und das funktionierte nicht, weil ich ihr verboten habe mir mitzuteilen, wann ich ihre Individualgrenze unterschritten habe, sondern weil ich sie akzeptiert habe.

    Knurren lassen und gleichzeitig am Problem zu arbeiten, schließt sich nicht aus. Im Gegenteil. Weil der Hund weiß, dass man sein "Lass mich bitte in Ruhe" akzeptiert, baut er Vertrauen auf. Übersieht man das aber (mit Absicht oder nicht) wird der Hund die nächste Ebene nutzen und soweit gehen, bis es zum ernsthaften Beissen kommt.

    Und wer bekommt dann den Stempel des Schuldigen aufgedrückt? Der Hund. Und dabei hat er doch alles versucht mitzuteilen, was er konnte, bevor er zu drastischen Maßnahmen greifen musste.

    Aber das Überwesen Mensch.... :ka: