"Nur" ist in dem Fall nicht abwertend gemeint, sondern eher in Form von "andere Spezies". Ein Hund ist kein Mensch und genau diese Vermenschlichung ist ja oft ein Problem und überfordert viele Hunde, da ihnen Fähigkeiten/Aufgaben/Rollen zugeordnet werden, die so mancher Hund einfach nicht erfüllen kann.
Nehmen wir das Beispiel "Kinderersatz". Es ist ja nun nicht immer so, dass ein Hund auch wirklich als das eigene Kind gesehen wird, aber wird er das, wird er in eine Rolle gepresst, die er einfach nicht ausfüllen kann. Eben weil er ein Hund ist und kein Mensch. Und weil er in eine Rolle gepresst wird, kann es entweder den Hund überfordern (weil ihm dann nicht die entsprechende Fürsorge zukommen gelassen wird) oder es baut Frust beim Halter auf, weil der Hund seine Rolle nicht erfüllt, oder es frustet die Umgebung, weil der Hund Dinge managen muss, für die er nicht gedacht ist und es entsprechend zu Stress führt. Und in allen Fällen leidet der Hund.
Ich möchte meine Hunde als Hunde sehen. Mit ihren Bedürfnissen, mit ihren guten Seiten UND schlechten Seiten und ich möchte ihnen innerhalb diesen Rahmens auch gerecht werden. Ich möchte ihnen keine Rollen aufdrängen, für die sie nicht geschaffen sind. Ich bin nicht deren Mama, sie sind keine Geschwister, kein Kinderersatz oder Partnerersatz für mich, sondern "nur" meine Hunde, die in diesem Rahmen das bestmögliche Leben leben dürfen sollen. Sie sollen einfach nicht mehr sein, als einfach nur Hunde. 
Es läuft auch nicht immer alles perfekt, ich mache auch so meine Fehler. Und die sind schon genug.
Ich versuche ihnen so wenig Vermenschlichung wie möglich anzudichten. Wie in einem Thread schon geschrieben, ist das Futter für mich einer der wenigen Punkte an denen ich sie massiv vermenschliche. Ich versuche in anderen Punkten ihnen nicht irgendwas anzudichten (wie zB Absicht, wenn sie vor Stress in die Wohnung pinkeln oder sowas).
Vorgelebt hat mir das keiner. Von Großelternseite aus gehören Hunde als Wachhunde nach draußen auf den Hof, meine Eltern hatten einfach Hunde. Aber die hatten keinerlei Ahnung von Körpersprache oder sonst irgendwas. Da haben die Hunde in den Tag hineingelebt und das wars. Aber unsere Mollosserin fand das gut so. 
Es ist schwer es schriftlich zu erklären. Natürlich liebe ich meine Hunde und habe auch bisher immer alles für sie getan, das in meiner Macht steht und ich bin froh das sie da sind und ich denke manchmal mit Angst darüber nach, dass mein Rüde schon 12 Jahre alt ist und ich nicht weiß, wie lange ich ihn noch haben darf.