@Bubelino
Jennja hat auf der Seite vorher geschrieben, dass sich ihre Hunde nicht ausgesucht haben, bei ihr zu leben. Auch meine Hunde hatten da wenig Einfluss drauf. Ich habe mich in sie verguckt und ab da mussten sie sich mit mir arrangieren. Die wenigsten Hunde suchen sich ihre neuen Besitzer/Halter/Freunde fürs Leben selbst aus. Meist ist es ja doch der Mensch. Aber Hunde sind ja sehr anpassungsfähig und kommen (was ja auch teilweise wirklichen deren großes Pech ist) mit dem minimalsten aus. Eben weil sie sich ja so stark an ihre Menschen binden. Manchmal auch ungeachtet dessen, wie dieser mit ihnen umgeht.
Dass der Mensch mit Hunden und -deutlich eingschränkter - Katzen eine Symbiose eingegangen ist, ist eine recht anthropomorphe Formulierung. Denn auch Hund (und in gewissem Sinne auch Katze) sind ebenfalls von sich aus diese Beziehung eingegangen. Was die Verpflichtung ja nur verstärkt.
Wir sind beide (Hund und Mensch) Nutznießer dieser recht speziellen Verbindung und Partnerschaft. Heutzutage mehr auf der emotionalen Ebene als vor einigen Jahren noch, aber wir haben alle unsere Vorteile daraus.
Heute Morgen, als ich wach wurde und meine Hunde mich am Bett begrüßt haben, hatte ich eine sehr starke emotionale Reaktion darauf. Ich fand es einfach nur schön, das sie da sind und sich darüber freuen, dass ich wach geworden bin und direkt mal eine kleine Schmuseeinheit abgeholt haben.
Meine nächste emotionale Reaktion kam, als mein Rüde eben häufig im Passgang lief. Ich machte (mache) mir Gedanken und Sorgen.
Ich bin froh, dass meine Hunde da sind und ich mache mir meine Gedanken darüber, wie es mit meinem Senior weitergehen soll.
Nur damit ich nicht zu kühl oder kalt rüberkomme, wenn ich von meinen Hunden schreibe. Auch wenn ich sie scheinbar degradiere mit dem Wort NUR, sind sich emotional sehr stark in mir verankert und werden nach besten Gewissen von mir umsorgt und geliebt.