Beiträge von PocoLoco

    Ich kannte vor Poco auch nur die "ich krieche gleich unter deinen Pulli, halt mich ganz fest" Sorte von Hund. Unsere Akima konnte auch nie genug Nähe haben und unsere Daika konnte man den ganzen Tag durchkraulen.

    Ist schon ein Umstieg, wenn der Hund dann plötzlich eher so weniger an kuscheln und knuddeln interessiert ist. Aber man gewöhnt sich an alles.

    Als Rosie einzog, war ich beinahe schon ein wenig überfordert mit so viel Schmuserei. :lol:

    Niedlich ist es ja, wenn der Hund dann gegenseitige Fellpflege betreibt und einen anknabbert und putzt.

    Leider verursacht das bei mir Pustelbildung und wilden Juckreiz, so dass ich das nur vorm Duschen zulassen kann. :/

    Danach mache ich mir natürlich Gedanken, wie ich das "Problem" dauerhaft löse, in der Regel ist es zu lösen.

    Für viele Hundehalter ist es eben ein Problem, sich mit dem tatsächlichen Thema auseinander zu setzen. Es werden lieber die Sympthome behandelt, als das tatsächliche Problem. Und wenn der Hund dann eines Tages mal "aus dem Nichts" zuschnappt, ist es auch der Hund, der Schuld ist.

    Vorteil: Der Hund kann nicht berichtigen, dass Mensch hier der wahre Schuldige ist. Aber es gibt ja genug Tierheime, in denen der Hund dann vorgemarkert als Beisser versauern kann. Holt man sich eben einen Neuen.

    Ich kann mich nur wiederholen: Ich bin froh und zufrieden, dass ich bei meiner Hündin nicht nur Sympthonbeseitigung durchgeführt habe, sondern sie ernst genommen habe. Ich habe lieber entspannte Hunde, die wissen das man sie in ihrem Umgang auch ernst nimmt und respektiert. Und komischerweise hat mich noch keiner dieser Hunde gebissen. Auch nicht, wenn ich ihm wirklich Schmerzen zufügen musste, oder ihnen irgendwas aus dem Maul holen musste.

    Hier ist bei einem Hund das Schmusen eher situativ. :D

    Rosie schmust gern und viel, sie liebt direkten Körperkontakt immer und überall (ausser beim Fressen, was ich verstehen kann).

    Poco hingegen ist da eher schwierig. Er mag es nicht eingeschränkt zu werden. Umarmen wie bei Rosie ist da nicht. Streicheln mag er gerne, aber nur zu Hause wo es kein anderer sehen kann. :D Draußen läßt er sich nur ungern anfassen (er hat doch da so viel zu tun!) und meidet Berührungen ganz eindeutig.

    Das ist einfach so. Er steht nicht drauf, mag Streicheln und Kraulen nur in den eigenen 4 Wänden. Aber er liebt Kontaktliegen. Am liebsten auf mir drauf. Mehr Körperkontakt ist nicht nötig.

    Rosie hingegen würde mir (und auch Fremden von denen sich Poco nur im absoluten Notfall anfassen läßt) am liebsten auf den Arm krabbeln und sich knuddeln lassen.

    Ich denke es ist nichts, was man beibringen kann. Entweder Hund mag es, oder eben nicht. :ka:

    Ich drücke dir die Daumen, dass deine nächste Schwarze da schmusiger ist. ;)

    Ich wende mich mit meiner Aussage gegen jene, die meinen, dass der Hund ein grundsätzliches Recht hat, seinen Korb zur Tabuzone zu erklären und auch entsprechend zu verteidigen.

    Es scheint schwer zu sein, das zu verstehen.

    Ein Hund muss nichts verteidigen, wenn er weiß das er in seinem Rahmen als soziales (!) Lebewesen wahrgenommen und respektiert wird.

    In einem sozialen Verband gibt es immer Regeln und Grenzen. Auch unter Hunden. Wenn einer meiner Hunde mal keinen Bock auf den anderen hat, wird das mitgeteilt. Durch Körpersprache. Es ist nur dann ein Knurren nötig, wenn der andere Hund die Körpersprache aus irgendwelchen Gründen nicht wahrnimmt.

    Aber das bedeutet nicht, dass ich hier sich regelmäßig beißende Hunde habe, weil (und das scheint bei dir irgendwie nicht durchzudringen) sich die gesamte Kommunikation auf Körpersprache reduziert. Würde man sich darauf nicht verlassen können, DANN hätte ich sich beißende Hunde hier.

    Genauso ist es bei der Hund/Mensch Beziehung. Wenn der Hund WEIß, dass seine Grenzen genauso wahrgenommen (!!!!) werden, wie er die Grenzen seines Menschen wahrnimmt, hat er KEINEN Grund zu knurren, oder irgendwas zu verteidigen. Im Gegenteil: Vertrauen in seinen Menschen wächst, es werden auch schon mal eher unangenehme Dinge angenommen.

    Wenn ein Hund in seinen Korb erbrochen hat, muss ich darin ja nicht rumfummeln, wenn er drin liegt. Oder? Ich sollte doch die Möglichkeit haben, den Hund für die Zeit mal eben umzuquatieren. Ich habe 2 Hunde und 4 bis 5 verschiedene Liegeplätze, in die ich meine Hunde bei Bedarf mit einem Fingerzeig schicken kann.

    Ergo: Hund muss nicht sagen "Ey, mir geht es gerade nicht gut (ich habe gekotzt... hallo?), komm mir grad mal nicht zu Nahe!"

    Ist das echt so schwer zu verstehen?

    Gegenseitige Rücksichtnahme ist nicht alleine die Aufgabe vom Hund.


    (Und nein. Keiner meiner Hunde hat mich je in meinem Bett zurechtgewiesen. Für sie ist es ein Privileg mit im Bett zu liegen und da nimmt man dann selbst in Kauf, dass die Olle einen als Kopfkissen benutzt. Denn das Bett ist MEIN Körbchen, in das ICH einlade.)

    Nun, hier gab es eben Krach wegen.... haltet euch fest. Nicht wegen einem Kalbsschnitzel... nein. Wegen Alpro Kokosnuss Original....

    Ich habe es heute mal mitgenommen um es mal zu probieren. Nach dem zweiten Schluck fand ich es aber nicht so berauschend, also haben meine Hunde den Rest bekommen und sich tatsächlich darum gestritten! Rosie hat Poco weg geknurrt... Wegen einem Kokosgetränk.


    Ich habe leicht bekloppte Hunde...

    Ob du seine Kennzeichen nutzen darfst ohne ummelden wage ich mal zu bezwiefeln,

    Klar kann sie. Wenn das Auto weiter auf ihn läuft und er es noch nicht abmeldet, kann sie damit fahren (es sei denn nur er darf aus versicherungstechnischen Gründen damit fahren). Bis er es nicht abmeldet, ist das ein ganz normal gemeldetes Auto mit gültiger Zulassung. :ka:

    Meldet er es ab, muss er die Kennzeichen eh entwerten und dann kann sie auch nicht damit fahren. Logisch.

    Ich verstehe gerade die Verwirrung nicht.

    Wenn er das Auto nicht abmeldet, kann es weiter gefahren werden. Wenn ihr euch entschieden habt, geht es auf zur Versicherung, die braucht die Fahrzeugpapiere. Das wird direkt fertig gemacht und man bekommt die Nummer gleich in die Hand.

    Damit, den Papieren, Nummernschildern und dem alten Halter geht es auf V-Amt und da meldet man das Auto um.

    Fertig.
    :ka:

    2. Hund in der Regel liegt und schläft und somit keiner merkt dass Hund im Auto.

    Bei uns nicht. Poco passt auf und meldet sich ungewöhnlich verhaltende Menschen... Das heißt wenn einer ums Auto rumschleicht, mit den Hunden redet und vielleicht auch noch klopft, steppt der Bär. Sein Auto, da hat keiner dran zu gehen. Und das wird dann gerne mal als "dem Hund geht es nicht gut!" gedeutet.

    Hatte ich mal an einem kühlen Apriltag, Auto stand im Schatten, Sonne schien, Auto war mittels Klima runter gekühlt und ich mal eben beim Bäcker um die Ecke.

    Als ich wieder kam, standen Leute ums Auto und quakten mich sofort an, wie ich die Hunde nur bei dem Wetter im Auto lassen könnte, wo es ihnen (nur Poco bellte) doch so schlecht ging.

    Ich habe sie dann mal aufgeklärt, dass die Luft im Auto kühler ist als draußen, habe auch angeboten sich mal reinzusetzen und was die sich wohl denken, was ein Hund macht, der auf sein Territorium aufpasst. Der wird sie sicher nicht freundlich zum Eintritt auffordern.

    Poco hörte auf zu Bellen als ich kam. Keiner von Beiden hechelte, es war kühl im Auto.

    Mir wurde dann angedroht beim nächsten Mal die Scheiben einzuschlagen. Ich habe ihnen dann gesagt, dass sie das gern machen dürfen, wenn sie eine Anzeige für Sachbeschädigung haben wollen UND für den Eingriff in den Straßenverkehr (denn Poco bleibt nicht bei fremden Menschen. Der reißt sich los und an der Straße....)

    Ich finde sowas schon sehr dreist. Ich war 10 Minuten (wenn überhaupt) weg, Auto stand im Schatten, meine Hunde haben geschlafen als ich sie verließ. Am Ende war Poco wegen nichts furchtbar aufgeregt, ich auch und diese Menschen haben sich wie Tierretter von Tieren gefühlt, die keine Rettung benötigten.

    Von daher habe ich mit sowas immer ein Problem.

    Das heißt nicht, dass ich nicht schaue, wenn in der prallen Sonne ein Hund mir im geschlossenen Fahrzeug auffällt. Aber ich erkenne Anzeichen von Stress und Hitze und wenn mir was nicht koscher vor kommt, dann gehe ich in den Laden (da es wenn nur am Laden passiert) und lasse die Besitzer von mir aus ausrufen, mit dem Zusatz, dass es ihrem Hund schlecht geht.

    Habe ich auch schon mal im Real gehört. Mit dem Zusatz, dass wenn die nicht innerhalb 5 Minuten am Auto sind, das Auto geöffnet wird und die Polizei verständigt.

    Aber wenn man den Weg geht, kann man den Hund ja nicht heldenhaft befreien und das dann der gesamten Internetgemeinschaft erzählen. ;)