Also mir geht es nicht darum, dass sie auf Teufel komm raus liegt, sondern das sie entspannt ist
Ich wollte nur damit sagen, dass es kein Zeichen für Entspanntheit ist, wenn der Hund im Auto liegt. 
Wie geschreiben, sie möchte flüchten sobald sie merkt das wir Richtung Auto gehen, sie zittert und hechelt gestresst.
Ich denke, wenn ich deinen Bericht so lese, ist weniger das Auto das Problem, als das was es auslöst: Übelkeit. Du schreibst, dass Autobahn besser funktioniert als Stadt. Das liegt unter anderem daran, dass Autobahnen keine scharfen Kurven haben und du dort (ausser im Stau) nicht so oft still stehst und wieder anfährst. Und da der Hund schnell verknüpft, wird das Auto schnell als der Grund des Übels erkannt.
Als Poco am Anfang auch noch diese starke Übelkeit mit Erbrechen hatte, konnte er das Auto irgendwann auch nicht mehr leiden. Ich musste ihn reinheben, weil er so stark gemieden hat. Ich bin da dann ein wenig pragmatischer, muss ich zugeben und mein Poco auch nicht ganz so extrem sensibel: Ich bin hingegangen und habe mit ihm das Autofahren geübt. Gezielt.
Das Auto selbst ihm "schmackhaft" zu machen, brachte nichts, da ihm ja übel wurde wenn wir fuhren und wenn es ihm übel war, konnte ich es ihm auch nicht schön füttern. Logisch.
Also sind wir (und die Zeit hatte ich damals, wie himmlisch das war) fast jede Nacht durch die Stadt gefahren. Da wenig Verkehr war, konnte ich so langsam fahren wie ich wollte und gleichzeitig war sein Sichtfeld eingeschränkt und somit die Übelkeit-Auslöser drastisch minimiert. Eines Tages was die Übelkeit wie weg geblasen. Geliebt hat er das Auto nie, aber er wusste, dass die meiste Zeit was Gutes am Ende auf ihn wartete. 
Jetzt im höheren Alter und nachdem wir fast ein Jahr lang kein Auto hatten, hechelt er wieder vermehrt im Auto. Ich nehme an, dass seine Übelkeit langsam wieder kommt.
So, nach dem langen Roman: Vielleicht hilft es Pixel, wenn sie im Auto ist, ohne das ihr Übel wird. Denn ich denke es ist wie ein Teufelskreis und am Ende ist es dem Hund schon übel, wenn er das Auto auch nur sieht. Wenn sie lernt, dass man auch im Auto sitzen kann, ohne das es einem schlecht wird, könnte sie aus dem Kreis auch raus kommen. Probieren geht über studieren. 