Weil was falsches fressen unter Umständen lebensgefährlich sein kann?
Und um den Hund das beizubringen, muss man mit dem Futternapf üben? Gibt es nicht Massen von anderen Möglichkeiten, wie man mit ihnen üben kann?
Übrigens gibt es auch Pfützen, bei denen es gefährlich sein kann wenn der Hund daraus trinkt. Das zu verhindern muss man ihm ja auch anders beibringen, als ihm den Wassernapf zu nehmen.
Und ja, ich habe auch schon Menschen in der Pflege Essen kurz vorenthalten wenns dafür einen wichtigen medizinischen Grund gab.
Essen vorenthalten ist eine andere Sache als Essen wegnehmen. Einem Menschen, der nicht komplett dement ist, kann man es noch erklären, warum man handelt wie man handelt. Einem Hund nicht.
Polemik kann man sich bei mir sparen.
Das war keine Polemik, sondern eine Frage. Und nein, kann man nicht beantworten, weil es eben keinen Sinn macht. Ebenso wie das Stören beim Essen einer Hauptmahlzeit.
Notfälle ausgeschlossen. Und so einen Notfall ist mir in all den Jahren, die ich mit Hunden lebe noch nicht untergekommen.
Guter Text @straalster. Als ich meinen ersten Hund angeschafft habe, musste ich auch alles richtig machen, damit die Aussenwelt meinen Hund mag. Das ich damit den Hund völlig bekloppt gemacht habe.... Das ist auch erst später in den Sinn gekommen.
Dazu gehört auch das Futter wegnehmen. Der Hund muss sich zu jeder Zeit das Futter wegnehmen lassen. Ich habe es dadurch geschafft, aus meinen Hund einen angespannten Schlinger zu erziehen, weil er einfach nicht mehr wusste, wann ich ihn das nächste Mal beim Fressen störe. Dazu haben wenige Wegnahmen gereicht.
Deswegen habe ich mittlerweile was gegen diesen Tipp. Er ist nicht zielführend. Im Gegenteil. Hätte ich damals statt dem Rüden meine Hündin hier gehabt, dann hätte ich wohl einen futterverteidigenden Hund. Die macht da nämlich nicht so mit wie der Herr.
Mittlerweile ist es so, dass der Hund mir gefundenes Fressen draußen erstmal zeigt und ich es erstmal evaluiere und dann eventuell freigebe. Und das haben wir nicht einmal üben müssen.