Beiträge von PocoLoco

    Yogi hat immer noch Schmerzen. Die Schmerzmittel soll ich ihm aber trotzdem nicht mehr geben. Da die Stellreflexe normal sind und er auch kein Fieber hat,sei es nicht weiter schlimm.

    Was für eine furchtbare Aussage und spätestens da, hätte ich mir einen anderen Arzt gesucht.

    Schmerzen sind IMMER schlimm. Wie schlimm, entscheidet das Individuum selbst. Da ein Hund nicht verbal sagen kann, WIE schlimm für ihn die Schmerzen sind, ist es ein Muss ihn darin zu unterstützen, keine Schmerzen mehr zu haben. Und das geht mit einer entsprechenden Behandlung.
    Da möchte man doch diese Ärztin direkt mal fragen, ob sie jemals schon einmal mit anhaltenden Schmerzen leben musste und ob sie es auch nicht so schlimm fand?

    Mein Weg wäre in so einem Fall entweder über einen neuen Arzt, oder gleich der Gang in eine Klinik.

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Hund diese Unterscheidung zwischen hündischen Knurren und Körpersprache und dem menschlichen Pendant nicht hinbekommt.

    Hunde wachsen (wenn alles gut läuft) bilingual auf. Sie lernen die Hundesprache und sie lernen auch die Menschensprache.

    Das heißt, bevor ich meine Hunde anknurre (weil ich den Mund voll habe und nicht so schnell schlucken könnte), dann läuft von mir völlig unbemerkt schon eine gesamte nonverbale Kommunikationskette (man wird rigide, atmet anders etc) ab, welche die Hunde schon lange mitbekommen haben. Sie haben die Vorlaufzeit (gerade die angesprochenen Sensiblen) und das Knurren ist im Endeffekt nur das Ende dieser Kette. Ist übrigens egal ob es nun ein Knurren oder ein Wort ist.

    Der Hund (und sonstige Fleischfresser die in Menschenhand gehalten werden) sind nur Nutznießer der Fleischkonsumenten.

    Alles was nicht an den menschlichen Fleischfresser verkauft werden kann, landet im Fertigfutter der Futtermittelindustrie. Es macht unterm Strich keinen Unterschied, ob man das Futter nun kauft oder nicht. Die Tiere werden dafür sowieso geschlachtet. Daher ist es für den Fertigfutterfütterer eher ein moralisches Ding als ein ökologisches.

    Wenn man Wert darauf legt, woher das Fleisch kommt, muss man es sich selbst einkaufen und es selbst zu Hundefutter umgestalten.

    Das allerdings übertrifft heutzutage bei den meisten das Budget und KnowHow und auch den Mut es zu probieren. :ka:

    Von daher aus Fertigfutterkonsumentensicht ist der ökologische Standpunkt zu vernachlässigen. Das Material ist so oder so da. Ob man es nun zu Hundefutter (wo es wenigstens noch einen Sinn erfüllt) verarbeitet oder nicht.

    Wir haben vor ein paar Tagen eine OEB getroffen und die ist ordentlich abgegangen mit Rosie. Der Unterschied zwischen beiden war am Ende die Lautstärke des Hechelns. Trotz ordentlicher Nase hat man schon noch dieses nasse Rasseln gehört. Allerdings war der Halter recht offen und meinte, dass er lange nach einem Züchter gesucht habe um das bestmögliche Ergebnis zu haben.

    @PocoLoco ich habe ihn schon seit 4,5 Jahren und das ist unser 5. Sommer. Die letzten 4 Sommer war er im Sommer etwas ruhiger, aber nicht ansatzweise in dieser Form. Außerdem hat es schon im Zeitraum März/April angefangen dass er schleichend ruhiger und lustloser war. Da war es ja noch gar nicht warm.

    Ich habe meinen seit 11 Jahren und es ist auch dieses mal das erste Mal, dass er mit der Hitze Probleme hat und müder ist als sonst. SIe werden ja leider auch nicht jünger.

    Aber wenn du das Gefühl hast, dass da mehr im Busch ist, ist es schon richtig da weiter zu suchen.

    Ich finde es auch schwer, da eine grundsätzliche Antwort zu geben.


    Wir hatten eben eine Situation, in der ein kastrierter Rüde mehrmals versucht hat, meine Hündin zu besteigen. Nachdem sie die Situation nicht selbst regeln konnte, kam sie zu mir und hat mich das regeln lassen, indem ich den Rüden abgedrängt habe von ihr (und er hat es auch sofort verstanden und sein gelassen, obwohl ich mich nur mit dem Bein dazwischen gestellt habe).

    Ich finde es ebenso wichtig auch einen Hilfe suchenden Hund zu unterstützen und nicht nur dann einzugreifen, wenn man es selbst für richtig hält. Wie oft sehe ich Hunde die Hilfe suchend bei ihrem Besitzer rum eiern und keine Hilfe bekommen. Und dann kommen immer Sprüche wie "Immer müssen sie zwischen den Füßen spielen!" Warum das immer so ist, wird nicht hinterfragt.

    Ich hatte mal eine Situation mit einem Kleinhund. Wir haben uns gar nicht gekannt, war ein Zufallstreffen, aber er suchte immer bei mir Hilfe, weil er verstand das ich ihn verstand und ihm die Großen vom Leib hielt. Seine Besitzerin verstand gar nicht, warum der die ganze Zeit bei mir hing und nicht "spielen ging" und schickte ihn immer wieder weg. :ka:

    "Ich regel das!" bedeutet also auch, einem Hund zu helfen, der Hilfe sucht. Und nicht Hunden zu zeigen, dass sie eigentlich hilflos sind (ich drücke das jetzt bewusst mal sehr provokant aus).