Beiträge von PocoLoco

    Mein Mann meint, dass sie sich irgendwann wehren wird und ihm eine knallt.

    Und selbst wenn: Was sagt dein Mann, wenn der Hund sich das dann nicht gefallen läßt und seinerseits der Katze den Marsch bläst?
    Was, wenn die Katze den Hund so erwischt, dass dessen Auge dran glauben muss?

    Ich würde es nicht so weit kommen lassen, dass zwischen den Tieren ein offener Schlagabtausch statt findet.


    Wie hat es denn bei anderen geklappt, die schon eine etwas ältere Katze hatten und eine noch nicht erzogenen Welpen dazu geholt hatten?

    Ehrlich gesagt, wäre ich gar nicht auf die Idee gekommen, zu einer so alten Katze noch einen Welpen zu holen. Deswegen kann ich dir dazu nicht viel sagen.

    Bei uns haben die Katzen das Tempo angegeben, wie und wann sie den Hund näher kennen lernen wollten. Da beide Hunde allerdings immer ruhig waren, ging das immer sehr schnell. Selbst der Junghund von 5 Monaten war da ruhig und hat die Katzen eher ignoriert.


    Wie lange kann denn so etwas dauern?

    Das kann man nicht sagen. Bei manchen platzt der Knoten recht schnell, bei anderen wird es nie so wirklich passieren. Gerade bei einer alten Katze kann es sehr lange dauern. Ist aber auch Charaktersache.

    Ich habe hier einen Hundehalter mit einem extrem unverträglichen Hund in Rosies Größe und jedesmal wenn wir uns begegnen, beginnt schon Meter weiter eine Kommunikation mit Hand und Fuß, wer wohin und wie ausweicht.

    Ist super. So kann man unangenehme Konfrontationen vermeiden und für den ausrastenden Hund ist die Welt nicht ganz so schwarz.

    Das finde ich auch richtig gut.

    Daumen sind gedrückt für Joschi.


    Poco meistert die Hitze so semi-gut. Nachts kommt er nur zur Ruhe, wenn er mit ins Bett darf. :roll: Bei der Hitze natürlich super angenehm. Aber besser ich schwitze und schlafe, als das mich seine Platzwechselei die halbe Nacht wach hält.

    Die Mittagsrunde ist nun extrem kurz, auch die Abendrunde ist nur recht kurz, weil es Abends einfach immer noch zu warm ist.

    ICH komme kaum mit der Hitze zurecht, wie soll es erst der Senior.

    Rosie (die ein halbes Jahr entfernt ist vom offiziellem Seniorenalter) packt das alles sehr viel besser weg.

    Aus eigener Erfahrung: Katzen helfen Hunden nicht besser alleine bleiben zu können (und die Katzen wurden nicht für den Hund angeschafft, sondern waren schon da).

    Ich finde es überhaupt ein No-Go sich ein weiteres Tier FÜR das vorhandene anzuschaffen. Da ist es egal ob es nun ein artfremdes oder artgleiches Tier ist. :D

    Ja, ich finde den Tipp der Züchterin auch sehr seltsam.

    Darüber hinaus hast du leider eine Rasse die dazu prädestiniert ist, sehr schlecht allein bleiben zu können. Es sind Hunde die für die enge Zusammenarbeit mit dem Menschen und anderen Hunden gezüchtet wurden und haben deswegen schneller ein Problem damit, wenn sie allein gelassen werden.

    Da ist eine Menge Training angesagt. Ein schnelles Patentrezept gibt es leider nicht. Das wirst du sehr mühsam aufbauen müssen.

    Wobei es ein unterschied ist, ob da ein Hund angestürmt kommt oder ob ein Hund angreift.

    Ersteres läßt sich (meiner Erfahrung nach) einfacher und schneller vom Menschen beeindrucken, als ein Hund der auf Angriff aus ist.

    Zustürmende Hunde habe ich bisher nur dann geblockt, als mein Rüde postoperativ in der Schonung war und mittlerweile übernehme ich das auch, weil er einfach (altersbedingt) nicht mehr in der Lage ist, einen anstürmenden Hund rechtzeitig wahrzunehmen um eine vernünftige Kommunikation aufzubauen. Früher hat er sowas selbst geregelt und einen anstürmenden Hund selber besser ausgebremst, als ich es je könnte. Und das allein durch Körpersprache.

    Angreifende Hunde hatten bisher nicht viele und die auch erst im letzten Jahr, kann man sagen. Da ging es in allen Fällen so schnell, dass man keine Chance hatte einzugreifen, bevor der angreifende Hund bei einem war. Da war dann nur noch Trennung möglich.