Beiträge von PocoLoco

    Mein Labradormix hat für ihn komische Situationen (also potentiell bedrohliche) immer mit viel Präsenz geregelt. Er konnte immer sehr wichtig wirken, dunkles Knurren, anstarren, Haare hoch, entsprechendes weiter gehendes Verhalten. Bei mir durfte er nie komplett auslösen, aber als er für eine Weile bei meinen Eltern gelebt hat, hat er tatsächlich mal jemanden an die Wand gestellt, weil er ihm sehr sehr komisch vor kam. Wurde mir später stolz erklärt, während ich halb die Krise bekommen habe und mir nicht ausmalen wollte, was passiert wäre, wenn dieser Mann da irgendwie gegen vor gegangen wäre.
    In unbedrohlichen Situationen ist mein Hund komplett ignorant fremden Menschen gegenüber.

    Mittlerweile ist er zu alt um noch etwas adäquat mitzubekommen.

    Meine Hündin liebt dagegen alle Menschen und würde eher die Flucht nach hinten antreten, als mich zu verteidigen. Das kann ich mal schön selbst machen. :D
    Aber letztens hat sie mich todesmutig vor einer flatternden Plastiktüte gewarnt und sich mutig zwischen und gestellt und verbellt (das erste Mal in unserer mittlerweile 8 Jährigen Partnerschaft). Vielleicht war es früher immer die Aufgabe vom Rüden und jetzt wo er nimmer kann, übernimmt sie? Wer weiß.

    Einen Hund der Präsenz zeigt ist schon was tolles. Ein Hund der in körperliche Konfrontationen geht,... schwierig.

    Das Problem ist, dass echte epileptische Anfälle kaum einen Auslöser brauchen, bzw es schwierig ist, den Auslöser komplett vom Hund fern zu halten.

    Dazu muss man wissen, was genau der Auslöser ist und das ist nicht immer zu 100% herausfindbar.


    Die vom Arzt angesprochenen Nierenwerte können durchaus auf die Fütterung zurück zu führen sein. Viel Protein kann eine Hundeniere durchaus überfordern (hatte meine Hündin), aber ob das Schuld an einem Anfall ist, da bin ich skeptisch.