Naja, Hunde sind ja nicht doof und manche von ihnen die größten Opportunisten. Das heißt auch ein Tierschutzhund lernt (mehr oder weniger) schnell, dass es im neuen Zuhause IMMER was zu Essen gibt und er es sich erlauben kann, auf was anderes zu hoffen.
Wenn also kein medizinischer Grund vorliegt oder eine echte Abneigung gegen das aktuelle Futter, dann ist es ein Luxusproblem.
Wie kommt man dem bei? In dem der Hund lernt, dass es eben nicht selbstverständlich ist, sein gutes Futter stehen zu lassen und dafür eine Alternative zu erhalten. Oder auch jederzeit darauf zugreifen zu können.
Also wenn er dann 3 Tage Hungert, dann ist es seine eigene Entscheidung. Er kann es ja lassen und sein Futter fressen. ![]()
Ich würde da kein Getue drum machen. Wenn er es nicht frisst, kommt es weg, er bekommt natürlich keine Alternative und zur nächsten Fütterungszeit kommt das selbe Futter wieder. Das machst du 2 oder 3 Mal und er wird es begriffen haben.
Aber auch hier wieder: Natürlich nur, wenn keine medizinische Problematik vor liegt, oder er wirklich eine Abneigung gegen das Futter hat.