Beiträge von PocoLoco

    Ich bin dafür, dass der Stress genommen wird. Entweder dadurch, dass dem Hund das richtige Verhalten gezeigt wird, der Auslöser des Stresses gefunden wird und entsprechend dagegen gearbeitet wird (sollte es durch eine Kastration so sein, dann bin ich auch für eine Kastration).

    Aber wie bereits geschrieben wurde ,bringt langfristig eine Kastration nichts, wenn das aktuelle Verhalten eine Reaktion auf ein anderer Auslöser ist und sich einfach so manifestiert.

    Problem ist halt, dass man das alles über ein Forum nicht erkennen kann. Denn die Beschreibungen des Hundes ist ja eine reduzierte, weil eben durch den Halter, bei dem es ja offensichtlich schief läuft (ohne es böse zu meinen).

    Bei "uns" ist es so, dass bei solchen Symptomen immer 24 Stunden gefastet wird. Trinken soviel sie möchten, Futter gibt es keines.

    Nach 24 Stunden (und je nachdem was der Hund in diesen Stunden fabriziert hat) beginnt das Anfüttern mit Schonkost. Entweder die Moro-Suppe oder Hühnchen mit totgekochtem Reis. Je nach Reaktion darauf wird entweder noch einmal gefastet, oder aber es geht zum Tierarzt.

    Aber das sich ein Hund mal den Magen mit irgendwas verdirbt (braucht auch nicht immer einen konkreten Auslöser) kommt schon mal vor.

    Gute Besserung.

    Poco sieht immer gleich aus auf den Fotos. :D Anders als so bekomme ich ihn kaum vor die Linse.

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    Ich kann auch nur schreiben: Stresst euch nicht. Das Verhalten des Hundes kann durchaus mit der Rasse-Kombi zusammen hängen. Und 5 Monate sind keine Zeit. Es gibt Hunde, die brauchen deutlich länger als 5 Monate um sich einzuleben.

    Ein Hund der draußen nicht ständig auf einen schaut, hat nicht automatisch eine schlechte Bindung. Je nachdem wie diese Hündin früher gelebt hat, wie sie sich selbst durchschlagen musste, ist das eine Grundhaltung. Und es kann dauern, bis sie bemerkt, dass es sich lohnt, sich mehr an euch zu orientieren.


    Ihr habt den Hund mit ~5 Monaten bekommen, zuvor war sie im Tierheim, davor in Griechenland. Die wichtigste Phase hinsichtlich Bindung hat sie also irgendwo, irgendwie mit irgendwem verbracht.

    Was aber keine Rolle spielt. :ka: Hunde können sich prima binden, ohne von Anfang an mit einer Person zu sein. Mein erster Hund hatte schon am ersten Tag eine Grundbindung zu mir und er war auch bereits 11 Monate alt.
    Meine Hündin war über ein Jahr alt als sie zu mir kam und hat schnell Bindung aufgebaut. Sie ist ebenfalls aus dem Auslandstierschutz. Das ein solcher Hund einen Kulturschock erfährt, wenn er nach Deutschland kommt und dann sich draußen nicht unbedingt an seinem Halter orientieren kann, sollte klar sein. Meine Hündin war die ersten Tage so vom Gebüsch (!) abgelenkt, dass sie minutenlang an einem Ästchen stand und dran rumschnüffelte. Eben weil es so neu war.

    Deswegen haben wir viel Gassi "gesessen" in den ersten Wochen, einfach, damit sie mit Gassi gehen nicht überfordert wird und sich die neue Umgebung genau anschauen kann. Trägt auch übrigens zur Bindung bei. ;) Denn zwischendurch kann man das Frauchen zwangsbekuscheln, wenn die da am Boden rumsitzt. ;)

    Das der hier benannte Hund die Menschen ja sucht, wenn diese "verloren" gehen, spricht ja für eine Bindung. Ansonsten wäre es ihr egal. Sie ist einfach entweder vom Charakter her eine eher eigenständige Hündin, oder halt immer noch in der Selbstfindungsphase im neuen Zuhause.

    Alles in Allem hat es bei meiner Hündin übrigens mehr als 12 Monate gedauert, bis sie wirklich bei uns "Zuhause" war. Ich habe es irgendwann am Verhalten gemerkt.