Beiträge von PocoLoco

    Auch wenn ich die Folge nicht gesehen habe, aber der positive Effekt, den Hunde auf Demente haben, merke ich gerade privat sehr stark.

    Ich bin ja auch eine Altenpflegerin und bin vor gut einem Monat zu meiner Oma zurück gezogen, eigentlich nur als Übergang nachdem mehrere unangenehme Dinge an meinem alten Wohnort passiert sind.

    Doch seit ich hier bin, ist sehr deutlich geworden, dass meine Oma mittlerweile an einer fortschreitenden Demenz im Beginn leidet und das sie in kurzer Zeit nicht mehr alleine leben können wird. Bzw ich finde, dass sie schon jetzt nicht mehr allein sein sollte, da sie sich nichts warmes zu Essen macht (ißt viel Süßes, weil man das nur aufmachen muss) und auch das mit dem Trinken ist so eine Sache. Auch geht sie immer noch raus und wenn keiner zu Hause bei ihr ist, würde man nicht mitbekommen, wenn sie nicht zurück käme...

    Ich habe jetzt innerhalb von 4 oder 5 Wochen sämtliche Arztbesuche mit ihr bestritten, habe sie in Pflegegrad 2 einstufen lassen können.

    Ich arbeite jetzt doppelt. Als Vollzeitkraft auf der Arbeit und bei meiner Oma. Diese Belastung ist nicht ohne. Noch dazu habe ich einen sehr alten Hund, der auch seine Aufmerksamkeiten braucht. Ich habe zwar Verwandte, aber die sind mit ihrer eigenen Familie beschäftigt, oder verstehen den Zustand von ihr nicht. Meine Tante, die auf der anderen Straßenseite wohnt scheint damit nicht klar zu kommen.

    Kommen wir nun auf den positiven Einfluss zurück. Meine Oma hatte immer Angst vor Hunden, auch noch vor Poco als sie beide noch 10 Jahre jünger waren.

    Jetzt spielt sie mit ihm, füttert die Hunde mit Apfel (geschält und schön klein geschnitten) und streichelt beide Hunde. Die Hundehaare, die sie noch vor 2 Jahren furchtbar aufgeregt haben, sind ihr jetzt egal.

    Ich weiß noch nicht, was ich machen werde, wenn sie weiter fortschreitet in ihrer Demenz. Ich denke schon daran, dass ich in die Nacht wechsel, denn sie würde ins Bett gehen bevor ich zur Arbeit fahre und aufstehen, wenn ich wieder komme.
    Ich, als Altenpflegefachkraft (!!!!) habe noch keine Ahnung wie die Zukunft aussehen soll. Wie lange ich das von der Kraft und Psyche her schaffen werde. :ka:

    Das Thema Demenz ist noch immer sehr unbekannt, obwohl es immer mehr zum Thema wird, da die Menschen immer älter werden und unser Hirn dafür nicht unbedingt ausgelegt ist (noch nicht).

    Aber so glücklich.

    Das ist doch das aller-allerwichtigste. So blöd es klingt: Es gab kein langsames Versagen, eine Kurve nach unten. Es war schnell und ohne langes Leiden.

    Das Wie ist vielleicht nichts was man seinem Tier wünscht, aber sie war bis zum letzten Moment glücklich und hat die letzten Stunden bestimmt nur durch einen Nebel wahr genommen.

    Ich sehe auch nicht, dass du dir hier Vorwürfe machen solltest. Unfälle passieren leider. Man kann nicht alles verhindern.

    Das ist ein Norwegergeschirr, das von einer Bekannten unserer Züchterin für jeden Welpen selbstgenäht wurde :smile:

    Sorry wenn ich als Oberlehrer daher komme, aber noch schlimmer. Tut mir leid, aber dieses Geschirr passt einfach nicht. Die Schulter wird komplett blockiert und der Bauchgurt sitzt wohl auch in den Achseln.
    Da bin ich eher für ein Halsband als für dieses Geschirr. Tu dem Süßen was Gutes und hol was anderes. ;)

    Das Schneewetter war trotz warmen Sachen nicht so gut für den Opa. Einmal hat er sich lang gelegt und sein anschließender Appetit hat sich auch eher in Grenzen gehalten. Er hat zwar alles ausgefressen, aber Rosie war das erste mal zuerst fertig.
    Und ich habe das Gefühl, dass er mehr trinkt. Aber seit ich bei Oma bin, bekommen die Hunde TroFu auch wenn es eingeweicht ist.
    :ka:
    Muss mal wieder eine Weile für sie kochen.