Beiträge von PocoLoco

    Hat der nur sehr selten geknurrt sondern eher gleich zugebissen
    Vorbesitzer war der Meinung das nach knurren auch gleich beissen kommt...

    Zumal da ja gleich mehrere Kommunikationsschritte übersprungen, bzw ignoriert wurden. Vor dem Knurren kommt ja noch eine Menge anderer Kommunikation. Das Knurren ist ja nur eine Folge des Ignorierens vorrangegangener nonverbaler Kommunikation.

    Meine Hündin hat ja damals Angst um ihr Futter gehabt als sie neu bei mir war. Hätte ich ihre nonverbale Kommunikation ignoriert, hätte sie zwangsläufig knurren müssen. Da ich aber ihre Körpersprache schon ernst genommen habe, war Knurren gar nicht nötig.

    Aber da heutzutage Hunde selten gelesen werden und häufig nur auf Geräusche reagiert wird, müssen Hunde laut werden oder eben auch tätig.

    Ich kann mir vorstellen, dass es schwer ist, dem Hund das wieder bei zu bringen.

    Unterschiedliche Verhaltensweisen zeigen sich in unterschiedlichen Reaktionen der Hunde.

    Die Konstellation Ich+Rüde und Schwester+Hündin gab es bei uns auch. Allerdings hätte mein Rüde eine Hündin niemals angeknurrt. Sicherlich gestoppt und abgecheckt, aber Weiber sind ihm heilig und die werden nicht angeknurrt. Niemals.

    Wäre es ein Rüde gewesen, dann hätte meiner deutlich seinen Standpunkt erklärt und deutlich gemacht, dass er ein solches Verhalten unter aller Kanone findet.

    Das hat er auch oft gemacht und ich habe ihn das auch machen lassen. Wenn sich andere Halter beschwert haben, habe ich ihnen gern mal gesagt, dass sie sich mit höflichem Hundeverhalten auseinander setzen sollen und dann überlegen, welcher Hund sich unhöflich verhalten hat.

    Leider ist es ja auch oft so heutzutage, dass Knurren eine Todsünde zu sein scheint. Auch den Menschen gegenüber. Dabei ist Knurren nur eine verbale Mitteilung und man/Hund hat dadurch die Chance, sich entsprechend deeskalierend zu verhalten. Leider ist vielen Hunden dieses deeskalierende Verhalten mittlerweile abhanden gekommen, weil der Mensch auch nicht wirklich mehr richtig mit seinem Hund umgehen kann, dass es schnell daneben geht.

    Meiner Meinung nach hast du nichts worüber du schockiert sein musst. Dein Hund hat kommuniziert, dass ist alles. :D

    Speedy war auch immer sehr schlank, egal bei welchem Futter.Warum er dieses Jahr so dünn ist, dass sogar unseren Senioren das auffällt, ist mir schon ein Rätsel. An der Fütterung hat sich nichts geändert.
    Eventuell liegt es an meinem neuen Job, wo er ja mitkommt :???:

    Poco verliert bei gleicher Fütterung auch an Gewicht, wenn er oft Frühdienste mit mir schiebt. Er kommt auf der Arbeit nicht richtig zu Ruhe und verbrennt dann ordentlich. Im Frühdienst bin ich ja auch mehr in Bewegung als im Spät. Langzeitwirkung von Nacht weiß ich nicht, dafür machen wir die zu selten.

    Viel Protein kann manchen Hunden auf die Nieren schlagen. Ich habe eine Hündin, der ich damit auch keinen Gefallen getan habe. Mittlerweile ist mir Kohlehydratreiche Ernährung wichtiger als viel Protein.

    Mein Rüde ist ja auch schon immer eher schlank. Daran habe ich mich ja gewöhnt, woran ich mich nie gewöhnen konnte, waren die Kommentare von Passanten und anderen Hundehalter. Leider wird man selten in Ruhe gelassen. Da ist es gut, wenn man einen Langhaarhund hat.