Beiträge von PocoLoco

    Weil sich im Rahmen der natürlichen Selektion beim Walross eine dicke Fettschicht durchgesetzt hat, sollte man sich auch so eine Fettschicht anessen? Hat sich ja evolutionär irgendwo bei irgendeiner Spezies bewährt?

    Habe ich das behauptet? Die meisten Lebewesen besitzen eine Fettschicht. Ganz natürlich und egal ob sie normal oder übergewichtig sind? Fettschichten haben Funktionen, die wichtig sind für Lebewesen. Um Reserven zu haben muss man nicht 100 kg Zuviel haben. Ein normales Körpergewicht reicht da völlig aus.

    Mein Rüde kann bei akuten Durchfall sehr schnell abmagern. Klar ist vieles einfach nur Wasser, aber da habe ich gern eine „Reserve“. Auch bei akutem Futterverweigern ist es gut, dass dann ein wenig am Hund ist. Fettpolster gibt es nicht umsonst. Würden sie keinen Zweck erfüllen, hätte die Evolution sie nicht behalten.

    Ein Zweithund wird nicht automatisch die positiven Sachen des Ersthundes übernehmen. Wenn man Pech hat, passiert das Gegenteil. Das sollte man auch bedenken!

    Mein Rüde ist draußen auch eher Ernst. Er hat keine Zeit für Spielereien, da er wichtige Markierungsarbeiten zu tun hat und Territoriumpflege betreiben muss. Da bleibt keine Zeit zum Spielen.
    Das macht er eher zu Hause mit der Zweithündin.

    Als meine erste Zweithündin einzog, war der Ersthund 3 Jahre, bei der zweiten Zweithündin 4 Jahre alt. Draußen könnte ich mich voll auf die jeweilige Hündin konzentrieren, da er immer im Dunst errich blieb und keinen Mist gebaut hat. Auch dann nicht, wenn ich komplett auf die Hündin konzentriert war.

    Heute, er wird bald 13, braucht er sehr viel Beaufsichtigung wenn er nicht angeleint ist, weil er sich in einen Geruch so verlieren kann, dass er nicht mehr mitbekommt wo wir sind und er erkennt uns dank nachlassender Sicht und Gehör nicht mehr zuverlässig.

    Man sollte nicht vergessen wie es ist, wenn Hunde alt werden. Meine Zweithündin ist nun auch im Seniorealter und damit muss man auch klar kommen müssen.

    Ich fänd das Nassfutter so zu einseitig.

    Es sei denn der Hund leidet zusätzlich unter Unverträglichkeiten, fänd ich eine schnelle und leicht zugängliche Energiequelle wichtig. Ein paar Kohlehydrate machen etwas schneller satt.
    Nur rohe Möhre (die nicht verwertet wird) und pures Fleisch hat für mich zu wenig Nährwert.

    Zumindest meine Hunde würden da schnell ein Problem bekommen. :ka:

    Also morgens geht es meist raus, nur eine kleine Runde zum lösen und ein bisschen schnüffeln.
    Dann sind meist alle erstmal aus dem Haus bis Mittags. In der Regel gibt es dann die "große" Runde, auf dem Feld oder Wald, mit viel freilauf und ein paar Übungen zwischendurch.
    Und am Abend die übliche Runde um den Block.
    Ja so in etwa.

    Das liest sich moderat. :)


    Was Futter angeht: Versuch mal alles mit sehr hohen Proteinwerten, Mais und natürlich Zucker zu vermeiden. Wenn es Trockenfutter sein muss/soll, schau auch mal im Thread Trockenfutter-Erfahrungen-Laberthread vorbei. Da kannst du Erfahrungen lesen und auch Vorschläge erfragen.

    Ich kann dir nur von meinem Hibbelhund erzählen, der einen genauen Tagesablauf, Routine und klare Grenzen braucht(e) und bei dem ich auch auf Mais vor allem verzichten muss. Seine Schilddrüsenwerte waren immer in Ordnung soweit.

    Mittlerweile ist er alt und braucht nicht mehr so viel Managment. Aber es gab durchaus Zeiten, in denen ich ihn zu Ruhe zwingen musste, damit er nicht vor lauter Müdigkeit noch mehr abgedreht ist.