Beiträge von PocoLoco

    Ja, irgendwie habe ich immer schon die letzten 2 Jahre mal Phasen mit ihm gehabt, in denen ich genauer hingeschaut habe, weil sich etwas ändert. Im Moment ist es auch wieder so.

    Ich hoffe ja eigentlich, dass er gerade so eine Unsicherheitsphase mitmacht, weil der Chip seine volle Wirkung entfaltet und er deswegen ein wenig durcheinander ist...

    Wir werden sehen. Mehr als abwarten und beobachten ist im Moment eh nicht drin.

    Ehrlich gesagt, finde ich es bei reiner Trockenfutterfütterung eigentlich nicht zu viel. Ich sehe einen explosionsartigen Anstieg an Wasserverbrauch je nach Futterart. Selbst wenn ich das Trockenfutter gut einweiche, haben die Hunde einen gewaltigen Nachdurst.


    10 x Wasser lassen... ist das wirklich ein tägliches Phänomen, oder ist das Tag zu Tag unterschiedlich?

    Läuft lustig mit, aber einen Ticken langsamer.

    Er reagiert auf fremde Hunde mit mehr Vehemenz. Heißt er bekommt eine deutlichere Bürste. Nicht nur bei Hunden, sondern auch bei Dingen die theoretisch ein Hund sein könnten. Kinder zum Beispiel. Vor allem noch sehr kleine. Taschen, Tüten, Koffer.

    Es ist, als wäre er in einem Zwiespalt. Auf der einen Seite möchte er den Hund gern abchecken, aber auf der anderen Seite soll der Hund aber bitte Abstand halten.

    Ich denke halte, dass die Sinne wieder mehr nachgelassen haben. Wenn er hier steht und meine Oma zum Beispiel im Auge hat, bekommt er gar nicht mit, wenn ich von hinten an ihn ran komme. Erst wenn ich ihn anfasse, dann bekommt er einen halben Herzkasper und dreht sich um.

    Vor Rosie hat er sehr viel mehr Respekt. Wenn sie kommt, geht er sofort und läßt sie vorbei. Ich muss mittlerweile gut managen, weil Rosie sich auch gern einmischt, wenn ich mit ihm knuddeln möchte. Dann will sie sich dazwischen drängen und wird von mir mittlerweile deutlich weg geschickt, wenn ich mich auf ihn konzentrieren will. Das macht sie auch, wenn meine Oma sich mit Poco beschäftigt, aber meine Oma erkennt das alles nicht als das und schaft es nicht sie weg zu schicken. Wenn ich da bin, muss ich auch da eingreifen.

    Meine Beiden liegen auch nicht mehr zusammen. Wenn sie kommt, geht er weg. Früher haben sie zusammen gekuschelt im selben Kissen gelegen, jetzt gar nicht mehr.

    Sie begrüßen sich zwar freundlich, wenn ich getrennt mit ihnen unterwegs war, aber ich habe das Gefühl, dass dieses Zusammengehörigkeitsgefühl weg ist. Von wem es ausgeht, kann ich gar nicht so genau sagen, aber ich vermute von ihm. Denn wie gesagt, sobald sie sich zu ihm legt, geht er.

    Er will, sucht und fordert noch immer sehr stark meine Nähe ein. Schläft so, dass er mich wenigstens mit der Pfote berührt. Jetzt liegt er gerade bei meiner Oma unterm Stuhl.

    Die letzten 2 Tage habe ich ihn zu Hause gelassen, als ich arbeiten war und er wollte unbedingt in unser Bett. Da riecht es nach mir und ich denke, deswegen will er dahin.

    Er frisst mit Begeisterung (je nachdem was ich ihnen in den Napf kippe läßt die Begeisterung auch nach. Eingeweichtes TroFu wird eher mit langen Zähnen gefressen, aber es wird gefressen). Er spielt mit seinem Teddy und seinem Kauball. Er freut sich, wenn er Tricks ausführen darf.

    Heute Abend bekommt er eine Schmerztablette und dann schaue ich, ob er besser schlafen kann und ob er Morgen ein wenig fitter aufstehen kann.

    Ach ja, der kleine Mann....

    Kommt auf den Hund an. Meine Jagdsau läuft grundsätzlich vor mir, damit sie nicht mit einem plötzlichen Satz zur Seite meine Schulter auskugelt.
    Mein Rüde darf vor oder neben mir laufen, solange er eben nicht direkt vor mir den Weg kreuzt.

    Grundsatz bei mir ist: Kurze Leine = neben mir, kein Schnüffeln, kein Pieseln, kein nichts.

    Lange Leine und ein "okay" = alles. Also Schüffeln, pinkeln, Spuren lesen. Da ist mir das Weg kreuzen auch recht egal.

    Wie habe ich es ihnen bei gebracht nicht den Weg zu kreuzen? Gar nicht. Meinem Rüden ist es irgendwann zu blöd geworden, dass ich ihm ständig auf die Pfoten gestiegen bin oder ihn dadurch angerempelt habe. Nicht absichtlich, aber es bleibt eben nicht aus, wenn man kreuzt.
    Meine Hündin kann ich mit "Hey!" dran hindern. Nach 8 Jahren bei mir, begreift sie es langsam. :D

    Da der alte Thread schon so viele Seiten hat und auch noch so traurig geendet hat, machen wir frisch weiter in diesem Thread hier.

    Hier noch der Link zum alten Thread: Club der (Hunde-)Altenpfleger & Altenpflegerinnen - Teil 2

    Und um weiter zu machen...

    Poco ändert sich seit dieser Woche merklich. Ich weiß nicht ob es daran liegt, dass er älter wird, oder ob das Wetter ihm wieder zu schaffen macht, oder ob der Kastrationschip beginnt, seine Wirkung zu entfalten.

    Er will Morgens nicht allzu gern mehr aus dem Bett aufstehen. Er steht zwar auf, aber eher gemächlich. Im Wohnzimmer geht er sofort auf den Sessel oder Sofa. Muss zum Fressen und Gassi regelrecht abgeholt werden, weil er sonst liegen bleiben würde.

    Und offenbar hat er auch kein Thema mehr damit, wenn ich ihn bei Oma zurück lasse. Kein Drama mehr, nur einmal kurz im Schlafzimmer nach mir suchen und legt sich dann hin und schläft.

    Wenn ich heim komme gibt es auch kein Drama mehr. Er kommt mich kurz besuchen und dann legt er sich wieder hin, oder beschäftigt sich mit seinem Teddy.

    :ka: