Beiträge von PocoLoco

    Zuerst musst du erstmal heraus finden, aus welcher Motivation heraus er reagiert, wie er reagiert. Denn je nachdem habt ihr euer Problem mit der Kastration eventuell verstärkt.

    Ein Hund der mit Abwehr reagiert, weil er unsicher ist und nach dem Motto "Angriff ist die beste Verteidigung" agiert, wird sicher nicht durch eine Kastration sicherer. Im Gegenteil. Und dem werden Anschiss und Knuffe in die Seite keine Sicherheit bieten. Im Gegenteil wird es ihn noch mehr in seiner Annahme, dass er permanent in Lebensgefahr ist, wenn er andere Hunde trifft, stärken.

    Leckerlies klappen nicht, weil die Erregungssituation so hoch ist, dass es bei ihm nicht ankommt. Selbst wenn er Leckerlies annimmt, nimmt er den Grund nicht wahr.

    Ist dieses Gehabe wirklich deswegen, weil er andere Hunde hasst, das ist übrigens eher selten, dann werden auch die ganzen Maßnahmen nicht fruchten. Aber dann denke ich, würdest du den Hund nicht mehr wirklich halten können.


    Aber um das alles zu beurteilen, müsste man den Hund in Aktion sehen. Deswegen ist eine Hundeschule eher kontraproduktiv. Da müsste ein Trainer her, der euch im Alltag begleitet.

    Ein interessantes Thread zum Thema "Umlenkung" ist dieser hier: *Zeigen und Benennen*

    Ich finde es ja gut, dass er überhaupt gefunden wurde. Allein ja auch für die Angehörigen (falls er welche hatte). Und wenn er bei etwas gestorben ist, was er vielleicht noch wirklich gerne gemacht hat....

    Ich habe ja nun schon sehr viele Menschen plötzlich verstorben aufgefunden... ist ja nunmal ein Part meiner Arbeit, aber wie ich mich fühlen würde, wenn ich draußen jemand finden täte?

    Käme wohl auch auf Alter und Todesart an. :ka:

    So, Arztbesuch liegt hinter uns und er war super.... bis er die Nase voll hatte. Was ich verstehen kann. :lol:

    Es wurde noch einmal genau nach der Blase geschaut und steriler Urin abgenommen.

    Auf eine Blutentnahme haben wir erst einmal verzichtet, weil Poco sich schon so aufgeregt hat, dass er wild um sich gebissen hat :mute: So habe ich ihn noch nie erlebt. Er hat einfach kein Bock mehr, dass Leute ihn festhalten, rumpieksen und Thermometer in den Popo schieben.

    Wir sind jetzt so verblieben, dass wir die Urinergebnisse abwarten (Bakterien werden getestet und Antibiogramm erstellt, auf Kristalle wird geschaut und auch auf andere Partikel, die im Urin sein könnten). Sollte sich in dem nichts finden, dass die stark verdickten Blasenwände erklären könnte, wird weiter geforscht. Beim nächsten Mal werden wir die Blutwerte dann ermitteln.
    Poco ist einfach nicht mehr so belastbar.

    Jetzt bekommt er Schmerzmittel (Rimadyl) und Antibiotika (Synulox) und warten auf die Ergebnisse.

    Wir gehen vom Besten aus und nehmen das Meer fest in unseren Plan auf. :dafuer:

    In meinem Umkreis ist es auch gemischt. Es gab Mischlinge und Rassehunde die zum Teil weit über 12 Jahre geworden sind.
    Mein eigener Senior war in seinem Leben bis auf einen BSV immer gesund . Erst das letzte halbe Jahr ist er kränklich mit seinem Blasentrakt.

    Mein Mädchen ist fast 9,5 und war noch nie krank, außer einer Blasenentzündung.