Beiträge von PocoLoco

    Zusammen gefasst steht da ungefähr dieses:

    Eine Heizung hatte ein paar Chemikalien mit denen der Besitzer gearbeitet hatte in Flammen gesetzt. Daraufhin hat sich der Besitzer an seinen Hund Buddy gewandt und ihm gesagt, dass er Hilfe holen soll.
    Buddy rannte los und anstatt sich in Sicherheit zu bringen ist er zur Straße gelaufen. Dort traf er auf den Polizisten (verständigt durch Nachbarn), der Probleme hatte, das Haus zu finden. Er sah Buddy auf der Straße, welcher ihn ansah und dann losstürmte (wie man im Video auch sieht). Buddy schien sich dabei immer wieder zu versichern, dass ihm der Polizist auch folgte. Als sie das Haus erreichten, sah der Polizist den Hund am Ende der Straße stehen und als er ausstieg, kam der Hund zu ihm, sprang um ihn herum und stieß ihn immer wieder an. Als der Polizist am Haus ankam, ist der Hund in den Wald verschwunden.

    Jetzt bekommt der Hund, der durch seinen Einsatz dem Polizisten half das Haus so schnell wie möglich zu erreichen einen Orden verliehen, weil er den Menschen das Leben gerettet hat. Ein kleiner Held also. Offenbar kam er wieder aus dem Wald raus... ;)

    Das ist dann auch okay. Nur leider werden oft auch wildfremde Leute als Tierquäler abgestempelt, ohne zu fragen, was mit dem Hund eigentlich los ist. Man wird schnell vorverurteilt.

    Als ich meinen Wuff bekam, war er fast ein Jahr alt, hatte nach gut 2 Monaten bei mir starken Durchfall und war nur Haut und Knochen und stumpfes, raues Fell. Noch dazu kam, dass er sehr ängstlich und unsicher war und wegen jedem Mist (heutzutage ist es wirklich nur noch Mist, GsD) zusammen gezuckt ist. Ich wurde manchmal angeschaut wie jemand, der seinen Hund hungern läßt und ihn noch dazu schlägt.
    Leider habe ich aus dieser Zeit keine Bilder mehr um zu zeigen, wie dieser Hund aussah.

    Zitat

    Ich kenne einen solchen Fall.
    Ja, ich habe schon geraten sie abzugeben, aber schon vor 1,5 Jahren. Da war bei uns noch nicht an einen Hund zu denken.

    Es äußert sich folgendermaßen:

    Hund ist mager.
    Sie darf am Tag 2x 30 Min. Gassi gehen( Retriever)
    Sie wird geschlagen.
    Teilweise ist sie auch bis zu 10 Stunden alleine zu Hause.

    Nicht schön mitanzusehen


    Das sind für mich keine Zeichen der Verwahrlosung. Die ersten beiden Punkte: Frag mich mal, als es meinem Hund sehr schlecht ging, wie der aussah und wie lange der es geschafft hat zu laufen. Oder frag Murmelchen. Die kann dir auch ein Lied davon singen. ;) Überdies ist es immer schwierig zu sagen, wie oft welcher Hund wirklich draußen ist, wenn man diesen Hund nicht gerade unter 7/24 Beobachtung hat.
    Auch das sie geschlagen wird und 10 Stunden allein zu Hause hockt (was für mich unter die 7/24 Beobachtung gehört) ist für mich keine Verwahrlosung sondern Quälerei.

    Verwahrlosung für mich sind folgende Punkte:
    - der Hund hat unbehandelte Krankheiten, Verletzungen und/oder Ungezieferbefall.
    - zusätzlich dazu ist er stark unterernährt, wogegen nichts unternommen wird (ich weiß, hört sich ähnlich an, aber es gehört halt mehr dazu als nur rausschauende Rippen)
    - hat kein oder nur dreckiges Wasser zur Verfügung
    - lebt im Müll und/oder seinen eigenen Fäkalien
    - je nach Fellart ist er verfilzt oder es fehlt ihm sogar schon Fell (kann von Mangelernährung und Ungezieferbefall kommen)

    Ich glaube ein richtig verwahrloster Hund ist mehr als auffällig. Ein verwahrloster Hund ist mitnichten auch gleichzeitig ein gequälter Hund und anders herum. Es sei denn man zählt die Verwahrlosung unter Quälerei. Gleichzeitig gibt es auch top versorgte Hunde, die in der Hölle auf Erde leben müssen.