Beiträge von PocoLoco

    Wir haben in unserer Runde seit dem Winter eine neue Mitläuferin. 6 Monate alt, wunderschön und ein Sonnenschein. Anfangs dachte der Besitzer an Berner/Collie Mix, aber mittlerweile an DSH/Collie. Was meint ihr?

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    Die Ohren sind der Hammer.

    Sollte sie nicht, wenn wirklich der Berner drin sein sollte, Schlapp oder zumindest Kippohren haben? Die würden doch dann sicher nicht so stehen?

    Deswegen ja auch in Anführungszeichen.

    Die Frage ist ja: Wann soll der Hund einziehen? Hast du genug Zeit bis September ihm die Stubenreinheit und das Alleine bleiben bei zu bringen, oder hast du jemanden, der ihn für die Zeit nimmt? Ist das Alleine bleiben nicht richtig aufgebaut, kann es anschließend zum Problem werden. Hast du neben deiner Ausbildung die Zeit, dem Junghund die richtige Erziehung zukommen zu lassen? Mit ihm eventuell in eine Hundeschule gehen zu können? Usw. Wenn nicht, dann wäre ein erwachsener Hund die Alternative. Sofern er denn richtig ausgesucht wurde.

    Dem schließe ich mich mal an. Der Pflegehund meiner Eltern ist nämlich genau so! Er ist auch schon alt (12 Jahre) und hat 7 Jahre in Frankreich im Tierheim gesessen. Ob es damit was zu tun hat? Dass er endlich eine Familie hat und diese zusammen haben will?

    Das ist so eine Sache, bei der man nichts weiß. Vielleicht ist es zu rechtfertigen, dass der Hund was bekommt? Vielleicht hat er tatsächlich eine Krankheit (war ja immerhin beim Tierarzt). Hast du denn mal nachgefragt warum sie die Tabletten nehmen müssen? Warum sie so unruhig sind?

    Man kann sich schnell eine Meinung bilden, aber ob diese die richtige ist, kann man nur durch nachfragen heraus finden. ;)

    Kontrollverhalten ist Stress für den Hund und es gehört mehr dazu als einem hinterher zu laufen und/oder Blickkontackt zu halten. ;)

    Ich hatte mal einen Kontrollfreak. Ich durfte nichts mehr alleine machen, ihn alleine zu lassen war Horror pur (für die Wohnungseinrichtung) und vorallem geht es dem Hund dabei alles andere als gut. Er fordert ständig deine Aufmerksamkeit, kann nicht still liegen und einfach mal entspannen. Bei meinem ging es am Ende so weit, dass er im Sitzen geschlafen hat nur um nichts zu verpassen. Das war wahrlich kein schönes Leben mit ihm. Dazu kamen durch den ganzen Stress massive Durchfälle und der Hund sah aus wie ein Straßenhund, der nichts zu fressen bekam.

    Heute ist es anders. Er schaut zwar ab und an noch was los ist (das sei ihm auch erlaubt), kann sich richtig entspannen und auch alleine bleiben. Das war eine 180 Grad Wendung.


    Wenn ich deinen Text lese so handelt es sich um einen Hund, der Kontakt hält und einfach ab und an schauen möchte, ob alles noch beim Alten ist. Ich sehe keinen Grund zur Besorgnis in eurem Fall.

    Wobei Kontrollverhalten nicht unbedingt bedeutet, dass der Hund nicht mehr hört. Auch das auf den Rücken drehen ist kein Zeichen "der Unterwerfung und Anerkennung eurer Führung". Er sagt euch in dem Moment nur, wo ihr ihn streicheln sollt. Das ist das selbe, als wenn der Hund euch beim Kraulen erst die linke und dann die rechte Körperhälfte zudreht. Mehr nicht. Auch das Gesicht ablecken bedeutet nicht, dass er euch als die Führer akzeptiert (völlig fremde Hunde können euch ebenfalls das Gesicht ablecken ohne das sie euch als Führer sehen). Das lecken des Gesichtes soll vom Lefzenlecken der Hunde abstammen, was ein Beschwichtigungssignal darstellt. Allerdings denke ich eher, dass der Hund es bei uns Menschen macht, weil wir meistens mit Lachen oder ähnlichen drauf reagieren und deswegen eine positive Reaktion zeigen. Mein Hund macht es nicht mehr, weil ich eine negative Reaktion zeigte (ich bin allergisch gegen Hundespeichel und habe es deswegen sofort unterbunden).

    Zitat

    Was mir noch nicht ganz klar ist, wieviel ein junger Hund mit 11 Monaten denn schon können sollte u. v.a. auch was Ihr Erfahrenen denn als regelrechte Unart bezeichenen würdet, die einen besser gegen den Hund einnehmen sollte, da schwer wieder abzutrainieren.
    Freue mich über weitere Rückmeldungen LG Anngy


    Mein Hund konnte, als ich ihn mit 11 Monaten bekam, ausser Sitz und seinen Namen (!!!) welcher für ihn das Komm her ersetzte nichts. Aber er hat dermaßen schnell gelernt, dass er mit einem Jahr schon einiges mehr konnte. Ich habe damals dem armen Kerl etwas zu viel zu gemutet und bin immer noch dabei die Fehler von damals auszubügeln.

    Ich finde mit 11 Monaten sollte ein Hund die Grundkomandos beherrschen (also Sitz, Platz, Komm und vielleicht auch schon Steh/Stopp etc um ihn anhalten zu können. Letzteres ist bei mir in Wichtigkeit immer mehr in den Fokus gerückt).

    Unarten sind eigentlich alle Dinge, die uns Menschen nicht recht sind. Bei manchen ist es auf das Sofa zu hüpfen obwohl der Hund nicht darf, beim nächsten ist es auf den Tisch zu springen und sich über das Essen her zu machen. Es ist also recht individuell. Mir die Bude umzuräumen während ich nicht da bin ist für mich persönlich eine Unart... ;D