Beiträge von PocoLoco

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    Gerät denn der nur an Hunde, die sich das gefallen lassen?


    Er hat sich bis jetzt immer den kleinen weißen geschnappt. Der läßt sich sowas "gefallen". Wenn du das Mobben meinst, so erkennt man da eigentlich kein Muster. In dieser Truppe ist, salopp gesagt, jeder mal dran. Wir achten da schon drauf, dass niemand der Hauptprügelknabe ist. Grieche hat sich schon mal mit meinem Hund angelegt, aber die Angelegenheit war schnell erledigt und mein Hund hat ihm unmissverständlich seinen Standpunkt klar gemacht (um es mal so reisserisch auszudrücken). Seit dem reicht ein Blick oder nur eine Geste und Grieche kuscht. Am Tag mit dem Zwischenfall geschah die Zurechtweisung durch meinen Hund DANACH. Also der Zwischenfall war keine Reaktion auf die Zurechtweisung meines Hundes.

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    Das er wegen nicht vorhandener Erziehung so reagiert....nicht ausschließbar, aber fällt gerade eher in den fragwürdigeren Bereich.


    Ah okay. Also zwei Paar Schuhe, die sich leider in diesem Hund wieder finden.

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    Obwohl, mal kurz das Profil dieser Rasse überflogen, waren es ursprünglich selbsthandelnde Jäger.
    Kann sein das er sich mangels Beschäftigung alternativen sucht....aber die Theorie klingt irgendwie abwägig.


    Ich weiß es nicht mit der Rasse. Ich habe nur vermutet! Es könnte auch ein Kromfohrländer-Mix sein, oder (wie vom Tierschutz vermutet) ein Kleiner Münsterländer/Cocker Spaniel Mix.

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    Komme dann wieder zum ersten Punkt zurück, das die Hormone ihm den Rest gegeben haben könnten.


    Schwierig. Denn je mehr ich so drüber nachdenke, hatte er sich mal mit einer franz. Bulldogge in den Haaren und da musste auch getrennt werden, weil er nicht aufhörte. Das war lange vor dem Chip, allerdings war der Grund für die Prügelei eine Hündin.

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    Ist der kleine Zwerg kastriert den er Angegriffen hat btw sind die verträglichen kastriert und er nicht?


    Zwerg ist nicht kastriert. Mein Hund auch nicht, ein anderer Rüde ist ein Tierschutz-Frühkastrat, ein dritter (der Lebensgefährte von Zwerg) ist auch ein Chip-Kastrat, der auch demnächst unters Messer kommt (hat immer furchtbar gelitten, wenn heiße Hündinnen unterwegs waren und nun spielt er wieder, bei ihm wird es zugunsten des Hundes sein), Grieches bester Freund ist ebenfalls Grieche (andere Insel) und kein Kastrat. Und der Rest sind Weiber. Wo mir einfällt das Grieche sich auch schon mal auf eine kastrierte JR-Hündin gestürzt hat und musste runter gezogen werden. Und das war eine Hündin die sich sehr wohl zu Wehr setzen kann. Allerdings war ich bei dem Zwischenfall nicht dabei und habe es nur erzählt bekommen.

    Hm. Vielleicht nicht nur. Aber heißt es denn nicht, dass wenn Hunde "von Zuhause" aus keine Grenzen gesetzt bekommen, sie die Grenzen eventuell auch nicht im Umgang mit Hunden kennen? Vielleicht gehört da nicht unbedingt die Aggression dazu.

    Grieche mobbt gern und ausgiebig. So ausgiebig manchmal, dass schon wir anderen Hundebesitzer ab und an dazwischen gehen. Da er seine Grenzen da nicht kennt, weil sie ihm von Besitzerseite aus viel zu selten klar gemacht werden (und wenn, dann wahrscheinlich auch nicht verständlich genug und er sie eh nicht sonderlich ernst nimmt), und sich dann immer weiter in diese Situation hineinsteigert, so dass er sie am Nächstschwächsten, eben der Kleine, ausläßt?

    Grieche war Welpe als er nach Deutschland kam und vermittelt wurde. Ich weiß allerdings nicht genau wie alt er war.

    Herzlichen Glückwunsch zum Nachwuchs. Wollte auch immer einen Roten, habe aber keinen bekommen...

    Das Silicat hatte ich auch mal als meine Kater jung waren. Mit dem Resultat, dass die Kügelchen überall in der Wohnung verteilt waren, weil die so toll rollten und man mit ihnen gut Nachlaufen und Fangen spielen konnte. Es ist ein verdammt mieses Geräusch auf so eine Kügel zu treten. *schauder*

    Ich kann auch nur zur Cat's Best Öko Plus raten. Das kann man bedenkenlos auch mal die Toilette runterspülen, da es sich in die selbe Konsitenz wie Klopapier verwandelt. Aber Achtung: Nicht alles auf einmal rein schütten. Hat meine Mama mal bei mir gemacht... darauf hatten wir üble Verstopfung! :lol:

    Ich hatte vor einiger Zeit mal von Hilde und ihrem hübschen Kooiker Mix erzählt. Nachzulesen hier. Nun hier mal die Fortsetzung, was aus so einem Hund werden kann.

    Vorab eine kleine Zusammenfassung, für die, welche den anderen Thread nicht lesen möchten.

    Hilde ist an sich eine sehr nette Frau mittleren Alters, die seit 2 Jahren ca. einen hübschen griechischen Mischling besitzt.

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    Der Hund ist sehr schlau, kapiert schnell Zusammenhänge, wird aber Kopfmäßig gar nicht ausgelastet. Bekommt nichts zu denken, es reicht vollkommen wenn er auf Zuruf kommt. Ffür ihn ist Name = Leckerlie und wehe es gibt keins, dann fordert er es unverschämt und dreist ein. Auch bei anderen, wenn ich zum Beispiel meinen Hund belohne, drängt er sich dazwischen und springt mich an und versucht das Leckerlie zu erhaschen. Dieser Hund ist ganz offensichtlich der Boss zu Hause. Er entscheidet wann er gestreichelt werden will, wann er ein Leckerlie will (wird seine Dreistigkeit mal nicht belohnt, läuft er demonstrativ weg oder benimmt sich komplett daneben, da bei ihm verknüpft ist: Weglaufen oder Unsinn = Name wird gerufen = bei Kommen gibt es Leckerlie). Gibt es nichts mehr zu fressen, ist Frauchen abgeschrieben. Sie kann also nicht wie ich aus dem Haus gehen, ohne Leckerlies mitgenommen zu haben.

    Nun kennt dieser Hund natürlich keinerlei Grenzen, da ihm diese nie aufgezeigt wurden. Er war schon immer sehr verrückt nach Hündinnen. Es kam vor, dass er minutenlang verschwunden war, weil er einem Hundemädel nachgelaufen war. Aber das war für ihn nicht weiter schlimm, denn Sanktionen erfolgten nie und er bekam sogar noch eine Belohnung (denn er kam ja schließlich, das muss man ja belohnen). Das Herrchen scherzt dann immer mit: "Wir haben ja nicht gesagt, wann er wieder kommen soll!"
    Die Situation wurde immer gefährlicher und als der Hund schließlich eines Tages für mehr als eine halbe Stunde unterwegs war und dabei auch auf eine Hauptstraße geriet (Gott sei Dank ohne Folgen), entschloss sich Hilde was zu tun. Wir atmeten alle schon auf und dachten unsere Überzeugungsversuche dem Hund etwas mehr Erziehung angedeihen zu lassen hätten endlich gefruchtet. Diese Freude wurde jäh zerstört, da dem Hund einfach ein sogenannter Kastrationschip eingepflanzt wurde. In kürze ist seine Entbömmelung an der Reihe.

    Nun hat der Chip natürlich nichts dazu beigetragen, dass der Hund Begriffe wie "Aus" oder "Nein" gelernt hatte. Ganz und gar nicht. Und kürzlich schlägt sein ganzes Verhalten plötzlich komplett um und er wird unberechenbar. Nicht Menschen gegenüber, nicht Hunden gegenüber, sondern nur EIN Hund ist dabei sein Opfer. Bei der ersten Attacke war ich nicht dabei, aber die zweite habe ich beobachten können, da sie genau vor meinen Füßen stattfand.

    Es war vor nur wenigen Tagen, als wir uns alle zusammen auf unserer Hundespielwiese im Wald zusammen fanden und die Hunde alle ein wildes Spiel veranstalteten. Es ging rauf und runter, jeder war mal der Gejagte und der Jäger. Es war sehr ausgeglichen, da die meisten Hunde in der selben Gewichtsklasse sind und sich meist von klein auf schon kennen. Alles war fröhlich, wir Hundebesitzer tauschten Halsbänder aus und probierten die kleinsten Halsbänder den kleinsten Gruppenmitgliedern an. Unter anderem dem süßen Kerl hier:

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    welcher bei mir stand, eine Pfote an mir abstützte, damit Frauchen besser an ihn ran konnte. Die Horde (bestehend aus drei Hunden, meiner schnüffelte woanders) kam näher, kam zu uns heran, rannte an uns vorbei. Und ganz plötzlich, eigentlich ohne für uns ersichtliche Vorwarnung, packte sich der Grieche den weißen Wuschel und nahm ihn richtig in die Mangel und ließ nicht mehr von ihm ab. Der Kleine schrie und unterwarf sich und K9 sei Dank konnte erst ich den Angreifer vom Kleinen ziehen und dann das Frauchen des Griechen ihren Hund fixieren, der wie von Sinnen wieder auf den Kleinen wollte. Der Kleine schrie und schrie. Wir beachteten ihn nicht weiter im ersten Moment und als er sich beruhigt hatten, untersuchten wir ihn und fanden Gott sei Dank keinerlei Verletzungen. Der Kleine traute sich die ganze Zeit nicht mehr auch nur den Kopf in die Richtung des Griechen zu drehen. Alle anderen Hunde kamen natürlich gucken, was passiert war. Mein Hund ebenfalls. Mein Hund hat unter den Hunden so ein wenig die Hosen an. Und als der Grieche wieder laufen durfte und wieder anfing aufzudrehen, wurde er von Poco ganz kurz zurecht gewiesen und ab da war Ruhe. Aber es ist nicht die Aufgabe meines Hundes, diesem Hund Benehmen bei zu bringen.

    Der Grieche ist sich keinerlei Grenzen bewusst. Er weiß nicht, wann er aufzuhören hat und wann er eine Grenze überschritten hat (wie auch, wenn er sie nicht kennt). Obwohl seit klein auf mit souveränen Hunden zusammen und sozial auch eigentlich gar nicht inkompetent, ist er in der Situation im wahrsten Sinnen absolut enthemmt gewesen. Ich kann mir vorstellen, dass es für den Kleinen nicht so glimpflich abgelaufen wäre, wenn wir Menschen nicht sofort zur Stelle gewesen wären und den Griechen runter gepflückt hätten.

    Und wie bereits erwähnt war es schon die zweite Attacke vom Griechen auf den Kleinen. Beim ersten Mal war der Griche nur am Kleinen vorbei gelaufen und hatte sich auf ihn gestürzt. Nun hat der Kleine Gott sei Dank ein Frauchen, die nicht gleich in Panik ausbricht.

    So nun handelt es sich immer nur um den kleinen weißen Wuschel, der für die anderen Hunde eigentlich so gut wie unsichtbar ist. Er wird nicht weiter beachtet, als Randfigur gedulded, aber keiner spielt mit ihm, keiner zankt sich mit ihm und er hält sich auch lieber im Hintergrund bei uns Menschen auf. Er ist somit das geborene Opfer, da er sich nicht wehrt. Also ist der Grieche im Grunde genommen ein Angsthase, da er sich immer am Schwächsten vergreift. Meinen Rüden hat er einmal heraus gefordert und mein Hund fackelt nicht lang und es reicht zum Teil nur ein Blick und der Grieche ist ruhig.

    Also was bewegt einen Hund nun dazu, so völlig die Hemmung zu verlieren und mit eindeutiger Verletzungsabsicht auf einen schwächeren drauf zu gehen?
    Ist es die fehlende Erziehung und somit das Problem der schlechten Abgrenzbarkeit?
    Ist es ein Mangel in seiner sozial Kompetenz?
    War es eine seltsame Art der Übersprungshandlung? Oder doch eher ein Frustabbau?

    Heute waren beide Hunde wieder anwesend und der Grieche hat sich überhaupt nicht für den Kleinen interessiert, während dieser den Spaziergang für beendet erklärte, sobald er den Griechen sah.Hundeschule und ähnliches wird von den Besitzern als "Brauchen wir nicht!" da sie schonmal einen Hund hatten (der sich übrigens gar nicht mit anderen Hunden verstand). Meiner Meinung nach haben sie bisher einfach nur Glück gehabt, dass ihr Grieche sein (in seinen vorhandene) Recht so charmant einfordert und nicht massiver gegen sie ist. Oder seht ihr das anders?

    Ps: Ich hoffe ich habe nicht zu verwirrend geschrieben, bin hundemüde heute.

    Ihr Lieben. Hier war doch nicht die Frage, ob eure Hunde euch beschützen, wo und ob man sowas trainieren kann und darf, sondern einfach nur:

    Ob man einem Hund den Schutztrieb beibringen kann, WENN er diesen NICHT von sich aus zeigt.

    Eine ganz einfache Frage, oder? ;) Ich kann sie nicht beantworten, da ich mich damit auch noch nicht auseinander gesetzt habe. Also, weiß jemand ob das geht, oder nicht?

    Vom Bauchgefühl her, würde ich die Frage mit Ja beantworten. Fragt sich nur, ob der Hund dann wirklich eine bedrohliche Situation als solche erkennt und entsprechend handelt.

    Ganz ehrlich: Macht den "Test" (der wirklich lächerlich ist und gar nichts über die Hundehalterqualitäten aussagt) und ihr müsst euch Lebzeit keine Gedanken mehr drum machen. ;)

    Unsere Damen am Amt waren sehr nett. Ich habe meine Steuermarke schon mitbekommen, ohne das ich irgendwas bezahlt habe oder abgegeben. Allerdings hatte ich eine Frist (weiß nicht mehr wie lang) in der ich die ganzen Sachen (Versicherungspolice und eben den Sachkundenachweis) da abliefern musste.

    Ich habe 2 Geschirre. Das K9 Powergeschirr und das K9 IDC Gurtbandgeschirr. Das sind bis dato die einzigen Geschirre die bombenfest am Hund sitzen. Ansonsten hat Poco 20 Halsbänder, oder so. Ich mag Halsbänder lieber als Geschirre. Aber fürs Rad fahren nehme ich lieber das Gurtband. Also eher funktions als modebedingt. Am allerliebsten habe ich meinen Hund immer noch nackig.

    Was hast du denn nun bestellt? *neugierig ist*