@Zossel
Was ist schon ideal?
Würden meine Kater wirklich den Wunsch haben, nach draußen gehen zu wollen, dann würde ich es ihnen ermöglichen. Und wenn es bedeutet, dass sie in ein neues zu Hause kommen. Realistisch betrachtet sind 2 meiner Kater solche Schisser, dass sie die Wohnung nicht verlassen würden. Ihnen wird auch die Möglichkeit geboten das Treppenhaus mal unsicher zu machen. Das habe ich von klein auf mit ihnen gemacht. Aber wie gesagt: 2 davon verlassen die Wohnung nicht.
Kater 3 könnte ich nicht rauslassen, denn der wäre bereits nach einer Stunde geklaut, weil er so Menschenbezogen und Anhänglich ist (in der Hinsicht bin ich sehr egoistisch, dass ich den nicht verlieren will). Und Kater 4 wäre ein Kandidat der vielleicht auch rausgehen würde. Aber da er das "Draußen" nicht kennt, vermisst er es nicht. Wobei auch er das Treppenhausangebot nicht wahrnimmt.
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Meine sind uebrigens auch kastriert, aber sowohl die Kater wie auch die Katzen markieren.
Das koennen sie eben nur in Freiheit.
Nun, nichts hält sie davon ab es auch in der Wohnung zu tun. Einer meiner Kater hat einmal meine Wand markiert, das war vor der Kastration. Ich habe ihn dabei nicht erwischt und konnte so auch nicht verbietend eingreifen. Von daher scheinen sie ja allein damit aufzuhören, bzw fangen sie es gar nicht erst an. Ob es draußen anders wäre, vielleicht. Aber auch hier: Was der Bauer nicht kennt... :)
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Und Katzen schlafen eben keine 16 Stunden wenn sie Freigaenger sind, das tun sie nur aus Langeweile wenn sie drinnen bleiben muessen.
Och wenn ich hier die Freigänger sehe wie sie in der Sonne liegen und schlafen, denke ich schon das sie auf ihre 16 Stunden kommen. Zwischendrin gehen sie auf Streifzug. Aber ob sie tatsächlich auf mehr als 8 Stunden kommen, in denen sie nicht schlafen, darf bezweifelt werden.
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Wenn du sehen koenntest wie unsere Katzen die 200 Meter von Ende unsere Grundstueckes Gas gebend wie die Bekloppten rennen, bis ins Haus, Treppe hoch, runter und dann wieder raus, das kann niemand menschliches ersetzen.
Von ersetzen ist nicht die Rede, sondern von anderen Optionen aufzeigen. Gerade weil eine Katze in Wohnungshaltung nicht das selbe Leben haben kann, wie ein Freigänger, muss man ihr anstelle dessen was anderes bieten. Und das bin nun mal ich als Mensch und die Ideen die ich habe.
Sollte ich die Möglichkeit haben irgendwann mal so umzuziehen, dass ich meinen Katern Freigang bieten könnte, dann würde ich diese Option ergreifen und ihnen den Freigang sicher nicht verwehren, sofern sie ihn denn wollen. Nur bin ich halt auch kein Fan davon die Katzen ungeachtet der Gefahren aus der Wohnung zu werfen, nur damit sie ihren Freigang haben. So kommen sie nur vom Regen in die Traufe. Und dann eine überfahrene Katze als "das gehört dazu" bezeichnen... na ich weiß nicht. So kaltblütig bin nicht einmal ich, obwohl ich schon recht reserviert bin was manche Dinge angehen. :/
Ich spreche mich ja nicht gegen den Freigang an sich aus. Es ist schön wenn man das den Katzen ermöglichen kann.