Zitat
Sicher? Ich dachte Hunde gewinnen ihre Energie aus Fett?
Und nochmals für alle, NEIN, ein zu dünner Hund ist nicht leistungsstärker als ein Normalgewichtiger Hund. Bitte behaupte so etwas doch nicht einfach so.
Soweit ich mich erinnere, ist Körperfett ein Energiedepot, dass nur dann angegraben wird, wenn frei verfügbare Energie nicht mehr vorhanden ist. Würde ich ständig aus dem Körperfett Energie ziehen, bräuchte ich nur einmal Joggen und meine Reserven wären aufgebraucht. Da dies aber nicht so ist, nehme ich nicht an, dass Hunde ihre Energie aus dem Körperfett ziehen... wir Menschen übrigens auch nicht.
Ich ziehe meine Energie aus der Nahrung die ich zu mir nehme, da ich meine zugezogene Energie aber nie komplett aufbrauche, baut mein netter Körper sie in Körperfett für schlechte Zeiten um.
Dünne Hunde sind nicht leistungsfähiger durch die Energiequelle, sondern deswegen, weil sie ausdauernder sind und weniger Masse mit sich rumschleppen müssen. Ein Hund der 5 kg mehr drauf hat als er sollte, IST schneller platt. Ich habe hier 2 Exemplare, an denen ich diese Beobachtung sehr gut machen konnte.
So nun wo fängt Wohlgefühl beim Hund an? Möchte er draußen gerne mitlaufen können, ohne ständig Pausen zu machen, oder sich Müll zu fühlen, weil er nicht mehr kann? Klar, wir könnten die Routen verkürzen. Aber WILL das der Hund, der gerne draußen herumläuft und die Natur erkundet?`Nicht wirklich. Meine Beiden wollen raus und rennen und toben. Und nicht erschöpft nach einer Tobeeinheit ins Gras sinken.
Ich habe meine Hunde gerne in einem Gewicht, in dem sie alles tun können, was sie gern tun und das ist nun mal dünn und nicht 3 kg zu viel.
Ich denke da in erster Linie an meine Hunde. Zumal ich weiß wie ein wirklich zu dünner Hund, der keinerlei Fettreserven mehr hat aussieht und sich fühlt. Auch nicht besser als der Hund, der 5 kg zu viel hat.
Warum also diese Vergleiche zum Magerwahn? Wenn die Leute genau wissen was sie da tun und sich der Hund mit dem Gewicht das er hat absolut wohl fühlt und entsprechend agiert? Nur weil jemand sagt, dass ich einen "Magerwahn" für meine Hunde entwickelt habe (jeder Hund frisst mehr als ich essen kann am Tag) werde ich meine Hunde nicht dicker füttern in ein Gewicht, in dem sie sich unwohl fühlen und eingeschränkt sind.