Beiträge von PocoLoco

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    Ich hab auch eine Frage :

    Ist es normal das manche Hunde den Kot von anderen Hunden fressen ?
    Und wie kann man das den Hunden abgewöhnen ?

    Naja , mein Chihuahua (7 Monate alt) macht dies gerne :dead2:

    Ich brauch dringend Hilfe :hilfe: Denn so kann es nicht weiter gehen . Ich MUSS sie immer weg zerren !! Aber zum Glück hat sie kein Halsband .

    LG Nika


    Es ist nicht immer normal. Wie sieht denn ihr eigener Kot aus? Frisst sie viel und gut?

    Zitat

    Ist das Schlafbedürfnis von Hunden wirklich so hoch? Oder liegt das nur an der reizarmen Umgebung, der sie häufig ausgesetzt sind?


    Mein Rüde schläft nur in reizarmen Umgebungen, oder wenn er vor Müdigkeit die Augen nicht mehr aufhalten kann und das dauert lang. Meine Hündin hingegen schläft auch im größten Trubel zwischen Menschen und Hunden. Kommt auch auf den Hund an, würde ich ganz unwissenschaftlich behaupten.

    Aber es ist was dran. Reizarm... was anderes tun ausser schlafen?

    Also sagen wir mal so: So schön du es auch geschrieben hast, deine Kontaktanzeige: Die meisten Punkte sind Erziehungs/Sozialisierungs/Gewöhnungssachen.

    Das lustige ist immer, das jemand kommt, eine Größenvorstellung äussert und bitte nicht kleiner als und nur so Kleintier empfohlen bekommt. :lol:

    Nun, was kann man dir anraten? Einige Molosserarten sind recht entspannt (nicht alle), der Labrador Retriever ist ein toller Hund, nur eben ein Modehund und man muss schon gut schauen, woher man ihn bezieht. Leider werden viele Labradore zu "willenlosen" ständig gut gelaunten geistig immer Kind bleibenden Hunden gezüchtet, so das man den "richtigen" Labrador immer seltener trifft. Der Labbi ist ein toller Hund, nur leider eben in Mode und das tut keiner Rasse gut.
    Der Pudel ist ein schlauer und toller Hund. Keineswegs der Oma-Hund zu dem er leider verschrien ist. Die Großpudel erreichen eine tolle Größe und ich persönlich würde niemals nein zu einem Pudel sagen.


    Aber einen wirklichen Tipp zu geben fällt wirklich schwer, da deine Kontaktanzeige doch sehr wenig einschränkt. :ka:

    Aber super das ihr euch richtig viel Gedanken drum macht!

    Nochmal:

      Es geht NICHT um die Leute, die ihre Hunde die komplette Futterration draußen als Trainingsbelohnung verfüttern

      Es geht NICHT darum eine Meinung hochzuloben

      Es geht NICHT um 24 Stunden hungern, nachdem der Hund eine Magenverstimmung hatte

      Es geht NICHT um 24 Stunden fasten in Zuge der Ernährung

    Sondern:

      Es geht darum, dass man einen Hund, der seine tägliche Futterration NICHT ausschließlich beim Üben verpasst bekommt, hungern lassen soll, damit er für diese eine Fütterungseinheit "Mitarbeitet". Nach 2 Tagen hungern werden nur wenige Hunde wirklich konzentriert mitarbeiten, weil sie einfach nur ihr Futter haben wollen. Was passiert mit denen die nicht mitarbeiten, sondern nach 48 Stunden einfach nur noch fressen wollen? Müssen die dann noch Tag 3 und 4 ohne was auskommen? Wir reden hier von "Wohlstandshunden" die es in der Regel nicht gewöhnt sind mal mehr als 24 Stunden zu hungern.

      Es geht darum, dass man als Mensch die geistige Kapazität und auch Flexibilität besitzen sollte, eine dem Hund angepasste Belohnung zu erarbeiten und sich nicht mit Zwang den Hund so zu biegen wie man es für am bequemsten hält. Dazu gehören verschiedene Belohnungsarten (die auch schon genannt wurden) bzw verschiedene Mittel zur Belohnung.

    Wenn also der Hund mit der Art der Belohnung, sein komplettes oder ein Teil seines Futters bei Übungen draußen klar kommt, ist doch alles paletti und man muss sich nicht ständig rechtfertigen. Der Hund der Threaderstellerin kam damit nicht klar. Er hat das Futter nicht als vollwertige Belohnung gesehen, woraufhin die TE ihren Kopf angeschmissen hat und sich was neues ausgedacht hat, worauf der Hund besser reagiert.

    Ich gehöre auch zu der Sorte: Ein gesunder Hund verhungert nicht vor dem vollen Futternapf, wenn es um Mäkler geht. Aber hier hat es mEn nichts mit Mäkeln zu tun (da der Hund das Futter zu Hause offenbar ja frisst) sondern damit, dass der Hund es nicht als Belohnung gesehen hat (würde ich auch nicht, wenn ich für eine gute Leistung die ollen Kartoffeln die es jeden Tag gibt bekäme, anstatt ein Stück Sahnetorte). Natürlich kann man es als "vermenschlichen" betrachten, aber das ist die ganze Belohnerei doch eh. Ein Hund braucht Belohnung nicht als Mittel um was zu lernen. Es geht halt nur schneller. :)

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    Sind ja oft banale Dinge: Wie zB ich bin im Moment überfordert mit meinem Hund und schon kanns uU schon sein das anstatt: "Lass mal nen Trainer draufschauen" schon gesagt werden würde: Gib den Hund an jemanden ab der sich zB auf Angstagressive Hunde spezialisiert hat. Ohne wirklich mal gesehen zu haben wie massiv das Problem wirklich hervortritt

    Das glaube ich nicht, ehrlich gesagt. Ich bin mittlerweile das 5te Jahr in diesem Forum und kann an einer Hand abzählen in wie vielen Fällen diese Aussage unterstützt von anderen Forenmitgliedern kam.

    Grundsätzlich ist es ein Forum in welches man seine Probleme oder was auch immer öffentlich zum besten gibt. Es werden immer Antworten kommen, die einem nicht passen. Entweder nimmt man diese ernst und macht sich Gedanken drum, oder eben nicht, weil es sich um die Aussage von vielleicht einem einzigen User handelt.

    Die Aussage "Gib den Hund ab" wird in der Regel (Ausnahmen bestätigen die Regel) nur dann getätigt, wenn sich der User mit mehreren Aussagen selbst ins Abseits schießt. Sei es die offene Aussage, dass der eigene Hund täglich ein Teletac trägt, oder man bei offensichtlichen medizinischen Problemen und trotz einstimmiger Ratschläge zum Arzt zu gehen immer noch versucht es ohne zu regeln, weil der Arzt zB zu viel kostet. Oder jemand davon berichtet, dass der eigene Hund schon mehreren anderen Lebewesen geschadet hat und man es nicht einsieht daran was zu ändern.

    Nur als extreme Beispiele. Das sich dann andere User darüber entrüsten ist auch klar.

    Versuche das mal mit einem Hund der sich durch Jagd selbst belohnt hat. Dann kannst du mit einem halben Schwein wedeln, den Hund interessiert das nicht. ;)

    Die Jagd ist ein selbsbelohnendes Verhalten. So viel Spaß kannst du dem Hund gar nicht geben, als das er ein selbstbelohnendes Verhalten so einfach unterläßt um gucken zu kommen, was der Halter macht. Denn der Halter ist dem Hund in diesem Moment vollkommen egal. Ihn interessieren dann nicht einmal negative Sanktionen, sondern nur noch das was er vor sich her hetzt. Das heißt man muss den Hund umlenken, bevor er in das Verhalten fällt. Ist er einmal drin, ist es sehr schwer bis unmöglich ihn wieder raus zu holen.