Beiträge von PocoLoco

    Ich denke auch, dass wenn der Hund gesund ist (ich würde auch noch eine Blutuntersuchung veranlassen, bin ein gebranntes Kind muss ich zugeben) eine regelmäßige Fütterung mit geeignetem guten Futter schnelle Erfolge zeigen wird. Ich würde auch nichts zu füttern!

    Mal eine Frage die ich mich auch so zu stellen traue, aber deswegen nicht extra einen Thread aufmachen möchte.

    Folgende Situation: Ich bin mit meinen Hunden bei meiner Schwester und ihrem Mann, welche ja auch einen Hund haben. Meine Schwester hat darüber hinaus auch noch 4 Kaninchen. Meine Rosie findet diese zum Anbeißen toll (was ich mittlerweile weiß und sie deswegen auch nicht mehr zu den Kaninchen darf). Jetzt war es so, das bei den Besuchen (egal ob ich damals die Pauline mithatte oder jetzt Rosie) meine jeweilige Hündin an den Hasenkäfig dran gegangen ist um zu schauen, von Akima (Hündin meiner Schwester) vom Käfig weggedrängt wurde und auch gemaßregelt wurde. Und die Hündin wollte nur schauen was das ist (kennen von meiner Seite aus keine Kaninchen).

    Weshalb macht Akima das? Ist das Ressourcenverteidigung (was ich mir irgendwie nicht vorstellen kann, weil Akima und die Hasen nichts weiter mit einander zu tun haben)? Ist es verteidigen von Eigentum (wenn ja, warum macht Akima das dann nicht, wenn meine Hündin zu den auch dort lebenden Katzen geht?)? Und vorallem: Warum darf mein Rüde an die Hasen dran, aber meine jeweilige Hündin nicht? (Akima ist unkastriert, meiner erste Hündin war auch unkastriert, die jetzige ist kastriert)

    Ich rätsel ein wenig über die Motivation des Verhaltens. Meine Schwester hat mir erzählt, dass auch die mittlerweile verstorbene Hündin meiner Eltern nicht dran durfte und auch nicht die Hündin von guten Freunden. Akima sieht die Kaninchen ja nicht als ihre Welpen, oder so. :ka:

    Meine Güte, hoffentlich versteht man mein Kauderwelsch. :lol:

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    Einige, die ich kenne, geben den Hunden die Reste kurz nachdem sie selbst mit dem Essen fertig sind. Im schlimmsten Fall vom Tisch.


    Na die sinds dann aber auch selbst schuld, nicht wahr. Aber das bedeutet ja nicht, das alle Hunde so verzogen werden wenn sie Essensreste bekommen. Auch die Leute die Essensreste an die Hunde ab und an abtreten sind in der Lage ihre Hunde zu erziehen. Selbst wenn meine direkt vom Tisch bekämen, würden sie nicht betteln, weil sie wissen das ich das nicht ab kann. ;)

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    Die Hunde haben ihrs und ich habe meins. Breche mir ja auch kein Stück vom Schweineohr ab. :D


    Ist völlig legitim. Du machst es so, ich mach es anders und unser beider Hunde sind glücklich.

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    Da fällts mir aber besonders auf. Und natürlich beim Thema Kastration. Eigentlich keine Themen, die die Welt bewegen ..... :p


    Und trotzdem kommt scheinbar immer wieder Diskussionsbedarf auf. Woran liegts? Vielleicht an den manchmal etwas versteckten Spitzen in Richtung der Leute, die ihre Hunde anders füttern? Wie zum Beispiel der erste Satz den ich im vorherigen Post von dir Zitiert habe? :ka: Wer weiß.

    Also entweder hat man einen American Stafford, einen Pitbull oder einen Staffordshire Bullterrier. Drei verschiedene Sorten Hund, mit dem selben Problem: Sie sind gelistet. Der Am Staff Pitbull ist allenfalls eine Mischung aus Staff und Pit und kann somit nicht reinrassig sein.

    Auch sind die von dir aufgezählten Dinge kein Muss. Aber wenn man seinen Hund jemals ohne Maulkorb und vielleicht auch ohne Leine laufen lassen möchte, muss man durch die ganze Maschenerie durch. Das ist wahr. Und es ist alles mit einem immensen finanziellen Aufwand verbunden.

    Um es nochmal zusammen zu fassen, was auf die TE zukommt:

    Die Erlaubnis zur Hundehaltung wird nur erteilt, wenn der Antragsteller
    - das 18. Lebensjahr vollendet hat
    - die Sachkunde nachweist (kostet ca 35 Euro, bei Listenhunde gibt es mW einen großen Nachweis, der wohl mehr kostet)
    - die persönliche Zuverlässigkeit besitzt (Vorlage eines Führungszeugnisses) (16 €)
    - eine besondere Tierhalterhaftpflichtversicherung, mit einer Mindestversicherungssumme von 500.000 Euro für Personen- und Sachschäden, sowie 250.000 Euro für sonstige Schäden, nachweist, (viele Versicherungen nehmen Listenhunde nicht auf. Könnte uU schwierig werden.)
    - den Hund per Mikrochip kennzeichnen lässt und die Daten der Behörde bekannt gibt
    - bei gefährlichen Hunden (= gelistete Rassen) ein besonderes privates oder öffentliches Interesse für die Haltung nachweist. (dieser Nachweis kann auch noch interessant werden).

    All das findet man auf der Homepage der Stadt in der die TE wohnt. Vorteil der Stadt: Es wird keine gesonderte Kampfhundsteuer erhoben (meine Schwester zahlt für ihren Kampfhund demnächst schon 1000€ im Jahr).

    Hinzu kommt das Problem:

    Zitat

    puh...

    - verstoß gegen das tierschutzgesetz
    - verstoß gegen das landeshundegesetz (anschaffung von privat)
    - das vermehren von listenhunden ist in nrw ebenfalls verboten

    Meldet sich die Userin jetzt beim Amt, kommt es wohl drauf an welchen Beamten sie da antrifft. Den eher toleranten der nochmal ein Auge zudrückt, oder den, der alles laut Vorschrift macht. Dann ist sie den Hund erstmal los und es ist ungewiss ob sie ihn wieder bekommt.

    Geht sie nicht zum Amt wird das weitere Leben zum Spießrutenlauf. Man muss immer drauf hoffen das einen niemand anschwärzt, dass es nie einen Zwischenfall mit dem Hund gibt und das man nie dem Ordnungsamt über den Weg läuft. Passiert dies, ist es wie oben: Hund weg und saftige Strafen drohen.

    Ich kann es nur nochmal sagen: Gegen die Rassen habe ich nichts. Um Gottes Willen. Die Anschaffung klingt vom lesen her unüberlegt. Man hat sich nicht mit dem Landeshundegesetzen auseinander gesetzt und hat gegen geltende Gesetze verstoßen und verstößt immer noch gegen sie. Unwissenheit schützt vor Strafe leider nicht. :ka: Ach Mensch.

    Ich glaube dir RoccoCoco, dass du deinen kleinen Fiffi lieb hast und alles dafür tun wirst um ihn zu behalten. Aber fang am Montag sofort damit an, damit nicht noch mehr Zeit verstreicht.

    Meine Zwei haben Schlappohren und ich schau so ungefähr einmal die Woche rein. Reinigen tu ich sehr selten und wenn, dann nehme ich ein Taschentuch und wische die sichtbare Muschel aus. Tiefer gehe ich nicht. Mein Rüde genießt es immer laut brummend. Der mag das richtig gern, wenn man da drin rum wischt.

    Tropfen oder Gels habe ich noch nie benutzt. Wenn die Ohren auffällig sein sollten, würde da der Tierarzt drauf schauen.

    Davon habe ich auch noch nie was gehört.

    Unterm Strich bliebe dir dann nur Kaninchen und Geflügel und Exoten wie Strauß und Känguruh. Und Geflügel soll man dann sicher auch nicht füttern wegen Salmonellengefahr und dem ganzen Antibiotikum und Dioxinbelastung.

    Es schlägt schon manchmal eigenartige Kreise....

    Zitat

    denn wieso wird auf dieser Seite vermittelt und das LEGAL?


    Weil das Tierschutz ist. Die vermehren die Hunde nicht, sondern suchen den armen Seelen, welche eh vorhanden sind und es schon schwer haben ein neues Heim zu finden, nach Vorlage der Auflagen ein neues Zuhause. Das ist ein himmelweiter Unterschied. :ka: