Beiträge von PocoLoco

    Ich glaube das sehr häufig bei solchen Geschichten wo aus "Spaß schnell Ernst" wurde, einfach die Situation verkannt wurde. Wie oft ich ungläubig angeglotzt werde, weil ich meinen Rüden aus einer für andere offenbar witzigen Spielsituation hole, weil ich meinen Hund kenne und genau sehe, wann der das Mobben anfängt, läßt mich halt denken, dass in einer "umgeschlagenen" Situation die ganze Zeit schon kein Spaß mehr vorhanden war, nur das man eben die Situation als solche verkannt hat.

    Wie viele Hundehalter halten Schwanzwedeln immer noch für einen Ausdruck von Freude? Wie viele Hundehalter erkennen nicht, wann ihr Hund nicht mehr nur spielt, sondern mobbt?

    Dann ist klar, dass aus Spaß schnell blutiger Ernst wird. :)

    Nun, wir können nicht sagen ob es bei euch eine gute Idee ist, einen Hund ins Haus zu holen. Dazu kennen wir euch viel zu wenig.

    Aber wie willst du denn ständig mit dieser Angst leben, dass deinem Hund etwas passiert? Natürlich ist man dafür nie sicher, dass nicht eines Tages doch mal ein Unfall passiert, während man nicht zu Hause ist. Aber man kann halt nicht immer alles verhindern und man darf deswegen den Hund nicht in Watte packen. :) Ich weiß es ist nicht einfach wenn man einmal sowas mitgemacht hat. Meine Hündin ist zB von einem auf die andere Minute tot neben mir gelegen (sie war erst 16 Monate alt). Sie hat einfach aufgehört zu atmen und ich habe heute noch die ein oder andere kleine Panikattacke, wenn ich einen meiner Hunde vermeintlich nicht atmen sehe/höre/spüre. Das hat man so drin, aber man muss halt auch lernen damit klar zu kommen. Es geht nunmal nicht anders.

    Was das alleine bleiben angeht: Es ist keine Quälerei für den Hund, wenn dieser das Alleine bleiben richtig lernt und es als "Auszeit" begreift, nach der sein Halter wieder kommt. Hunde sind nicht blöd, die können begreifen, dass das Alleine bleiben nichts schlimmes ist. Und 6 oder 4 Stunden sind nun wirklich kein Problem für den Hund, wenn der Hund sein Auslastungsprogramm geboten bekommt. Ich denke deine Mutter sieht es ein wenig zu eng, was das angeht. ;)

    Mein Rüde kann stundenlang rennen, ohne das es ihn auslastet. Er ist dann vielleicht kurz ausser Atem, aber sobald er wieder normal atmet, kann er weiter machen. Auslastung ist keine Frage der Quantität, sondern der Qualität.

    Meine Rosie rennt übrigens auch aus Spaß an der Rennerei. Aber wenn man sich anschaut, wie sie rennt, dann erkennt man schon, dass ein Laufband da nicht angebracht ist.

    Im übrigen werden die Laufbänder sehr gerne dazu genutzt um Kondition aufzubauen und Muskelmasse. Wenn man sich anschaut wie viele von den Dingern rumstehen, wenn mal so ein Hundekampfring hochgenommen wird.

    Du hast gefragt was wir davon halten. Du bekommst entsprechende Antworten und keine ist dabei, die sagt: Oh super. Was hast du eine tolle Idee gehabt. Und wir sind diejenigen mit der vorgefertigten Meinung? Sollen nur diejenigen schreiben, die deine Idee dufte finden? :???:

    Zitat

    Oh Sleipnir, da irrst du dich. ;)

    Mit Jette (Großpudel,1 Jahr alt) habe ich einen Hund bekommen, der sehr viel Freude am Laufen hat und das nicht, um zu jagen, Sozialkontakt zu pflegen etc..
    Wenn wir nach einem Spaziergang, der zwischen 1 - 2 Stunden dauern kann, zurück kommen, dreht sie ihre Achterrunden auf dem Grundstück, einfach so und voller Euphorie.
    Im Urlaub sind wir das 1. Mal mit Rad gefahren (also sie ist nebenher gelaufen :roll: ). 10 km sinds gewesen.
    Aaron der das schon seit 2 Jahren macht, hat das vollkommen gereicht. Jette ist danach aufs Grundstück und hat wieder ihre Achterrunden gedreht. Sie ist dabei nicht überdreht. Sie hat wirklich nur Spaß daran.


    Jette wird sich aber nicht mit einem Laufband zufrieden geben. Das Gute an der freien Bewegung ist ja, dass der Hund es selbst entscheiden kann, wie schnell er läuft. Am Rad und auch beim Joggen passen wir uns in der Regel automatisch dem Tempo des Hundes an, bzw man ergänzt sich. Auf dem Laufband allerdings läuft der Hund stupide die selbe Geschwindigkeit auf dem selben Untergrund. Öder geht es kaum. Während der Mensch über alles mögliche nachdenken kann dabei, Musik hören oder gar TV schauen, ist der Hund zur öden Dauerbewegung verdammt, die er selbst noch nicht einmal steuern kann. Schlimmer gehts nimmer. Weil man es bei seinem Helden im TV gesehen hat, wird es direkt mal nachgemacht. Ist ja bequemer als das Haus zu verlassen... ach Mensch, manchmal... *kopfschüttel* Wenn der Hund dann irgendwann Gelenkprobleme von der einseitigen Bewegung bekommt, wird man wohl gar nicht wissen woher es kommt oder es verdrängen.

    Nun ja, ich kann mir denken woher diese brilliante Idee kommt.

    Ich halte nichts von Laufbänder für Hunde. Ich halte was von Bewegung an der frischen Luft... mit Hund und Halter. Will man das nicht, weil man kein Bock dazu hat, sollte man sich überlegen, ob man überhaupt Bock auf Hundehaltung hat.

    Ding ist, dieser sogenannte Züchter aus Velbert ist als Vermehrer kein Unbekannter. Überall im Internet wird vor ihm gewarnt. Habe nur Vermehrer und Velbert in die Suchmaschine eingetippt und gleich kamen Warnungen und Erfahrungsbericht ua bei Tasso.

    Deswegen IMMER mal googeln bevor man einem "Züchter" vertraut. Im Internet gibt es zu fast jedem Vermehrer mittlerweile Erfahrungsberichte.

    Und vor diesem Züchter in Velbert wird gewarnt. :ka:

    Ich gehöre wohl zu den Hundehaltern zwischen den Diesen und den Anderen. Ich achte schon darauf, dass meine Hunde nichts und niemanden stören, bin aber nicht immer erfolgreich. :D

    Ich glaube ich habe schon oft geschrieben, dass es mir persönlich wumpe ist, was andere Hundehalter machen, solange ich und meine Hunde davon nicht gefährdet bin.

    Mir ist mal spät Abends im Dunkeln ein großer schwarzer Labrador mit allen vier Pfoten gegen den Rücken gesprungen (keine Ahnung wieso). Der Halter hat sich nett entschuldigt und die Sache war für mich gegessen. Ebenso hat mein Paulinchen als Welpe im Wald mal jemanden mit heller Hose angesprungen. Da habe ich mich ebenso errötet mit entschuldigt und gleich die Reinigungskosten angeboten, was aber mit "nicht so schlimm" abgelehnt wurde.

    Ich rege mich auch nicht auf, wenn ein Welpe oder Junghund mit wehenden Ohren zu uns gerannt kommt und um meine Hunde rumspringt. Passiert. Ist mir mit meinem Junghund auch passiert.

    Wo ich mich allerdings aufrege sind Situationen, wo ein Hund zu uns gerast kommt, von dem ich und auch die "andere" (da isses) Halterin weiß, dass unsere Hunde nicht auskommen.
    Oder die eine Labbi-Mix-Besitzerin, deren Hündin nicht nur auf einen zugestürzt kam, sondern auch gleich in völliger Selbstüberschätzung und Grenzenlosigkeit in Finger und Klamotten gebissen hat. Sowas muss meiner Meinung nach nicht sein, zumal die Besitzern nie irgendwas dagegen getan hat, oder sich entschuldigt hat.

    Wie einige schon schrieben, hängt es immer davon ab, wie die Hundehalter damit umgehen. Ob es einfach ignoriert wird, oder ob ein Wort der Entschuldigung kommt, oder sonst irgendeine nette Kommunikation statt findet.

    Zitat

    Das lese und höre ich öfters... :???:

    Nur inwiefern konnte mir bisher niemand schlüssig erklären.

    Ebenso wie seine "brutalen Hilfsmittel"..

    Ich find CM Klasse.


    Das Thema ist so durchgekaut wie ein Kaugummie, das schon seit 2 Wochen gekaut wird. Ich denke die Leute wollen nicht den selben Mist zum 223 Mal erklären. Warum, weshalb und weswegen die Gegner ihn schlecht finden und was es mit den brutalen Hilfsmitteln auf sich hat wurde schon soooooo oft geschrieben und erklärt, dass es schon einen laaaangen grauen Bart hat. Du wirst in den sauren Apfel beißen müssen und die Threads wohl doch leider durchlesen müssen, denn auch ich habe keine Lust zu der 100ten Zusammenfassung von immer wieder dem selben Mist. So wichtig ist CM auch nicht, dass man es immer und immer wieder von neuem mit den selben alten Argumenten Für und auch Wider aufrollen muss.

    Für die einen ist er ein Held, für die anderen ein Tierquäler. Für mich ist er jemand, der sein Potenzial völlig falsch nutzt.