Beiträge von PocoLoco

    Also bei mir ist es recht human, weil ich einfach auch so ein Wattepacker was mich selbst angeht bin.

    Die "schlimmsten" Dinge waren einmal ein blaues Handgelenk mit anschließender Verkapselung am Handgelenk, als ich mal einen Ball schmeißen wollte und mir das offene Maul vom Hund schon entgegen kam.

    Dann hatte mein Hund nur eine Nebenrolle im blauen Knie. Der Rüde meiner Eltern wollte sich meinen Hund krallen und mein Knie war dazwischen. Gott sei Dank mit dicker Jeans, sonst wäre mehr passiert.

    Und dann einmal das Gemeinschaftsprojekt Hund und Katz. Hund hat den Boden nass gemacht (beim Saufen, macht er immer), Katze hat mir Käse geklaut und als ich dem hinterher bin, bin ich auf dem Boden ausgerutscht und habe mit dem Ellenbogen gebremst. Ich habe in dem Moment echt gedacht, dass ich mir den Arm gebrochen habe. Habe eine riiiiiiesen Schwellung bekommen (mit TK-Erbsen gekühlt) und dachte, ich hätte am Tag drauf einen coolen Bluterguss... nichts. Ein büschen Blau, kaum der Rede wert. Aber hat noch wochenlang weh getan wenn ich mich aufgestützt habe.

    Und die üblichen Leinenverbrennungen 2ten Grades rechne ich mal nicht dazu. :)

    Ein Hund der niemals alleine sein muss, lebt bei Leuten die entweder nicht arbeiten müssen, nicht mehr arbeiten müssen (weil Rentner), oder sonst keine Verpflichtungen mehr haben.

    Überlegenswert ob eiine Hundehaltung Sinn macht, finde ich das dann nur, wenn du einen 10 Stundenjob hast, wo du für Hin und Rückfahrt 3 Stunden brauchst und dann zu Hause auch noch was arbeiten musst, sodas dein Hund wirklich nur ausserhalb lebt und bei dir nur zum Schlafen ist.

    Wenn ich es recht verstanden habe, seid ihr zu 2t. Der Hund ist, wenn er mal 8 Stunden alleine bleiben müsste, bei einem, der für die Zeit auf ihn aufpasst? Ansonsten wäre er weniger Stunden alleine und könnte dann auch zu Hause auf euch warten?

    Hunde sind nicht blöd. Mein Rüde war mal 4 oder 5 Monate durchgehend bei meinen Eltern (aus beruflichen Gründen) und ich konnte ihn zu der Zeit auch nicht besuchen (andere Stadt). Als ich ihn dann wieder geholt habe, hat er sofort verstanden das er wieder mitgeht und hätte mich wohl nicht ohne sich gehen lassen. Hunde wissen wo sie hingehören. Vorallem, wenn es sich nur um 8 Stunden Aufsicht handeln würde, welche ab und an nötig wäre.

    Es gibt Hunde die damit vielleicht ein Problem hätten, aber ihr hättet die Möglichkeit entsprechend zu selektieren, weil ihr eben keinen Welpen wollt.

    Also würdest du mir mit Logray begegnen (und ich wüsste natürlich nicht das ihr es seid), würde ich wahrscheinlich auch nie im Leben auf einen Chessie kommen. Den Retriever würde ich wohl noch erkennen. Wahrscheinlich würde ich denken es handelt sich um einen Goldie/Weimaraner Mix oder etwas derartig verrücktes. Aber ich würde dir gleich glauben, wenn du mir sagen würdest, was Logray ist. :D Aber auf Labrador käme ich wohl eher nicht. :ka:

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    Sondern vor allem, weil sie meist ruhiger und gesetzter sind.

    :D Mein Rüde wird bald 7 Jahre alt und von ruhig und gesetzt ist da keine Spur. ;D

    Alles in allem hört sich für mich eigentlich recht gut an. Ihr habt Ausweichpläne wenn mal was dazwischen kommt, finanzielles Pölsterchen ist scheinbar da, Zeit auch. Aber trotzdem ist noch Zweifel bei euch? Irgendwie liest es sich ein bisschen so, als sei der letzte Hüpfer zum Hund noch nicht ganz gemacht.

    Was hält euch noch ab? Ist da noch ein Zweifel? Wenn nicht, dann nichts wie ran an den Speck. :)

    Die dunkle Schnauze hat der Mali nicht patentiert. ;D Boxer-Mixe haben die genauso, oder der Kangal, der Pekinese, der Ridgeback, die franz. Bulldogge, der Mastiff, der Chihuahua usw usw.

    Ich denke auch Richtung Pinscher, mit Terrier und noch was. Ist immer schwer mit gut durchgemischten Hunden. :)

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    Und übst es immer wieder in kleinen Schritten, die 5min sind schon gut so von der Zeit her.


    Eben ja nicht. 5 Minuten sind schon zu lange. Im Moment lernt der Hund nicht alleine zu bleiben, sondern Stress zu haben. Deswegen auch das Theater. Man muss zurück sein, bevor der Hund überhaupt auf die Idee kommt, dass er Stress hat. :) Und das heißt vor dem Heulen.

    Ballen und zwischen den Ballen hast du ganz genau geschaut? Manchmal treten sie sich einen winzigen Dorn ein, den man nicht sofort sieht.

    Wenn die Pfote wärmer ist als die anderen, dann findet da irgendein Prozess statt. Ich würde das beobachten. Von vertreten bis eingetreten kann es eine Menge sein. Vielleicht ist es Morgen aber auch schon wieder vergessen.