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Das Problem dabei ist, dass er fanatisch verspielt ist.
Entweder ist er ein Spielzeugjunkie, oder diese Verhaltensweisen sind ein Stressventil.
Spielzeugjunkies zeichnen sich dafür aus, nur noch Augen für ein (potentielles) Spielzeug zu haben. Jedes Objekt in der Hand eines Menschen könnte ein Spielzeug sein und er will will will es haben und zwar sofort.
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Ich wollte ihn erziehen und hab mir vorgenommen immer laut aufzuschreien wenn er mich erwischt und es weh tut und ihn dann zu ignorieren.
Das wird nichts nutzen, da das Verhalten nichts mit einer Beisshemmung zu tun hat. Er will nur das Objekt, alles andere ist ihm egal. Auch der Mensch, vorallem wenn er zu diesem keine Bindung hat oder ihn sonderlich kennt.
Besser ist es, alles zu vermeiden, dass dieses Beutetriebverhalten auslöst. Um Himmelswillen weder irgendein Spielzeug mitnehmen, noch irgendwas anderes dazu machen (dazu gehört auch Stöcke schleppen).
Und nun kommt das Aber und Allerdings: Bei unserem Tierheim musste ich damals einen Ausführvertrag unterzeichnen in dem explizit drin stand, dass ich keinerlei Erziehungsversuche bei den von mir ausgeführten Hunden starte. Ich war nur zum Ausführen da und das wars.
Wenn jetzt 5 oder 6 verschiedene Gassigänger anfangen diesen Hund zu "erziehen", wird die gesamte Problematik wohl nur noch schlimmer.
Ich sehe für dich nur 3 Möglichkeiten:
1. du führst den Hund nicht mehr aus
2. du bittest die Tierheimmitarbeiter darum dem Hund einen Maulkorb zu verpassen
3. falls das Tierheim mit Hundetrainern zusammen arbeitet, bitte darum das dir dieser zeigt, wie du in diesen Situationen mit dem Hund umgehen sollst.