Beiträge von PocoLoco

    Die Frau ist aber in der Lage den Hund zu halten, wenn er tickt?
    Maulkorb ist keiner drauf?

    Ein "Fass aufmachen" kenne ich von unserer Soka-Mix-Dame. Das sieht nicht nur gefährlich aus, sondern hört sich auch ziemlich übel an. Ich denke unsere Hündin hätte Konfetti gemacht, wenn sie gekonnt hätte. Sie war allerdings auch dreifach gesichert in ihrer schlimmsten Zeit. Mittlerweile hat sie die Maulkorbbefreiung bestanden. :)

    Wir sind nicht vor Ort. Wir kennen Hund/Halterin nicht. Wenn es dir wie eine tickende Zeitbombe vorkommt, dann tu was. Ich bin auch der Meinung "Better safe than sorry!".

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    kann man nem hund beibringen wirklich zu zeigen wenns ihm schlecht geht?

    Mein Rüde kommt von sich aus zu mir, wenn er irgendwas hat das stört. Er hat letztens auch irgendwas an der Pfote gehabt und war ganz nervös. Dann kam er zu mir und hat sich ganz nahe zu mir gesetzt und die Pfote leidend hoch gehalten. Was er hatte konnte ich allerdings nicht feststellen. Man sah und fühlte nichts.

    Wenn er Bauchschmerzen hat (weil sich zB Durchfall ankündigt) dann setzt er sich auch zu mir und zittert ganz furchtbar (so stark, dass er mich selbst aus dem Tiefschlaf damit holen kann). Dann weiß ich, dass wir schnell rennen müssen.

    Meine Hündin zeigt allerdings auch nichts an. So kommt es immer wieder mal vor, dass ich dann zufällig irgendwelche Verletzungen finde... Wenn sie Bauchweh hat, dann jammert sie ab und an leise vor sich hin. Da ich nicht gerade Fledermausohren habe verpasse ich sowas sicher auch oft.

    Falls du herausfinden sollte, wie man das einem Hund beibringen kann, erzähl es mir. :)

    Deswegen schrieb ich "richtigem Rudel". Deutlicher Stress ist eine medizinische Indikation. In so einem Fall muss halt geschaut werden, ob eine Kastration das richtige wäre. Geht heutzutage auch ohne den Hund gleich unters Messer zu packen.

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    Aber es gibt eben auch Fälle, die extrem sind, der Hund nichts mehr frisst, total balla-balla ist, jault, stiften geht und aggro wird...


    Das dürfte dann unter die medizinische Indikation fallen, gegen die nun wirklich niemand was hat.

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    Und das mit dem Rudel: Wenn ein Wolf den absoluten Willen hat, sein Erbgut weiterzuverbreiten, aber er den Alpharüden nicht bezwingen kann, dann hat er eine Wahl ---- Wegzugehen um sein eigenes Rudel zu gründen----
    Welche Wahl haben unsere Hunde?


    Davon abgesehen, dass ich nicht von einem Wolf schreibe... Unsere Hunde haben keine Wahl. Genauso hat meine Hündin keine Wahl wenn ich ihr ihren Trieb zu Jagen verbiete.

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    Nenne es wie Du möchtest, aber bei keinem anderem domestizierten Tier wird so viel "Trara" drum gemacht.


    Das stimmt. Ich sehe einfach nicht Grund darin, ein gesundes Wesen operieren zu lassen (siehe medizinische Indikation), nur um eventuellen Szenarien vorzubeugen.

    Das gilt für alle meine domestizierten Lebewesen im Haushalt.