Beiträge von Cerridwen

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    Nunja, das ist ja jetzt mehr oder weniger Wortklauberei. Dressur ist eben ein etwas unmoderenes Wort, aber wenn man seinem Hund beibringt auf ein Signal hin etwas bestimmtes zu tun, dann ist das Dressur... :wink:

    Viele Grüße
    Corinna

    Hm wenn ich meinen Hund das Signalwort oder das was damit verbunden werden soll, selber erarbeiten lasse, dann sehe ich es nicht als Dressur :p

    Natürlich kann man es so nennen, aber ich finde, das es schon einen kleinen Unterschied gibt.

    Also ich dressiere meine Hunde nicht, sie sollen auch mal Hund sein und eigene Entscheidungen treffen dürfen. Ich arbeite mit meinen Hunden zusammen und ich möchte, das Spaß bei der Arbeit haben und mit Freude mitarbeiten. Meine Hunde erarbeiten sich vieles selber und werden von mir angeleitet.

    Hm ob nun übertrieben oder nicht - was die Anschaffung bestimmter Rassen und rassespezifischen Auslastung oder nicht, ist bestimmt auch etwas Ansichtssache und zum anderen auch vom Charakter des Hundes abhängig.

    Bei Mischlingen muss man dann halt schauen, wie oder was dem Hund Spaß macht und was er braucht. Ich sehe es hier immer sehr schön und auch sehr deutlich. Auch Mischlinge haben ihre starken Seiten und auch ihre schwachen Momente. Aber auch diese wollen irgendwie beschäftigt werden und es kann nicht schaden, ihnen diese Beschäftigung gönnen. Was es dann ist, hängt vom Hund und der Mischung ab.

    Meiner Meinung nach passt sich nicht wirklich der Hund dem Menschenleben an, sondern der Mensch dem Hundeleben. Das zieht man immer wieder, wie doch aus dem eigentlichen nur ein bisschen Hundeplatz oder Agility, dann doch ausgedehnte Joggingrunden oder Fahrradtouren werden oder noch neben der Hundeschule noch Fährten gegangen werden oder zu Hause noch Tricks geübt werden.
    Jeder Hund ist anders. dem einen reicht es vielleicht gerade mal 3x am Tag zu laufen und vielleicht etwas Bällchen zu werfen, aber es kann auch ziemlich unterforderte Hunde fördern.
    Nicht jeder Hund braucht vielleicht das, wofür er gezüchtet wurde, aber eine Ersatzhandlung oder eine ähnliche Handlung wird er deswegen nicht ablehnen. Es sollte ihm halt nur Spaß machen, dann ist auch der Hund glücklich und zufrieden.

    Zitat

    HI Sara...Nachdem die andern uns hier vollgesappelt haben ist der Thread schon ganz knapp am verschwinden....

    Hm uns wurde ja auch von dir das mitreden verboten, weil wir keine Yorkies haben :lachtot:

    Aber da ich gerade mal hier bin....

    @ Susisusi
    Wie hat sich denn Kody mit seinem Bellen und Theater machen entwickelt? Müsst ihr immer noch mit den Schellen hinter ihm her sein und wie hat sich das mit dem "Allein sein" entwickelt?

    @ d´lila-star
    Gibt es was neues von deinen Platzübungen?

    Hm also als Übung würde ich es nicht unbedingt sehen, weil die Hunde ganz genau wissen und sich entsprechend anders benehmen.

    Ich bin ja Hundesitter - allerdings lasse ich mir die Hunde bringen und auch bei mir wieder abholen. Aber auch nach über einem halben Jahr testet mein Sitter bei mir noch aus, ob er nicht was anderes machen kann. Seit 3 Tagen haben wir einen zweiten Hund und wenn der Sitter/die Sitter weg sind, sind die beiden ganz anders und viel aufmerksamer.

    Es ist zwar schön, wenn man das über die Sittingschiene probiert, aber man kann es nicht vergleichen, aber das merkt man erst, wenn man wirklich einen 2. 24/7 bei sich hat.

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    Es hat wirklich klasse geholfen. Wichtig ist, dass diese CD so nebenher läuft, und der hund ignoriert wird. NAtürlich dudelt die CD nicht rauf und runter, aber so ein, zwei "Lieder" am Tag waren echt ok. Mit der Zeit wurden die Geräusche auf der CD mit positiven Dingen verknüpft: Super Leckerlies, Würstchen, später dann auch das Fressen.

    Ich habe den Hund direkt nebenher mit Übungen gearbeitet. Meist irgendwas geklickert oder Suchspielchen gemacht.
    Dazu habe ich die CD angemacht und so eingestellt, das es für mich unhörbar war und dann langsam lauter gedreht.
    Wenn mein Kriegshund Pedro sich in ein anderes Zimmer geflüchtet ist, habe ich ihn zu mir gerufen - frei nach dem Motto "eh, warum läufst du weg" und habe dann weiter gearbeitet.
    Da es bei Pedro aber auch nur die Raketen sind, die pfeifend, zischend und dann mit Lichtblitz knallend hoch gehen sind, interessieren ihn andere Knallgeräusche nicht. Da hebt er gerade mal die Kopf und schaut mich an.
    Im Moment ist es nur in der Wohnung, jetzt wenn das Wetter sich etwas stabilisiert, werden wir die Übungen zusammen mit den Besitzern nach draußen verlegen.

    Tja ich habe seit Montag ein Opfer einer unbedachten Abschaffung hier bei mir.
    Ein kleiner 5 Monate alter Jack (wahrscheinlich ein Mix), der auf Grund seiner Aktivität und seiner "Ich brauche Aufmerksamkeit" - Phase, den Leuten scheinbar etwas viel wurde. Dazu wurde er noch zwischen 2 Stellen hin und her gereicht und bekam Magenprobleme wegen des Stresses.

    Ich kann nur sagen, in den richtigen Händen und mit der entsprechenden Bereitschaft sich der Aufgabe zu stellen, kann es ein Goldhund sein.

    Unsere neue Supernase ist jetzt seit 2 Tagen hier und ist so super angekommen und hat sich so super eingefunden, das es schon deutlich ist, das der Kleine Kerl einen geregelten Tagesablauf benötigt und so entsprechend Arbeits- und Ausruhphasen benötigt um ausgeglichen zu sein.

    Er ist jetzt erst 5 Monate und das schwierigste kommt mit der Nase erst noch.

    Ob ein Jackie ein Anfängerhund ist oder nicht, kann man glaube ich so nicht sagen, das kommt auch sehr auf die Menschen an. Aber ich denke schon, das gerade Jackies schon eine ganz andere Kategorie sind und entsprechend schon eine gewisse Vorbereitung bedürfen, wenn man nicht möchte, das man überfordert ist und mit harter Konsequenz und Starkzwang kommt man bei einem Jacky nicht wirklich weit. Sie brauchen zwar klare Regeln und Konsequenz, aber schon auch auf eine Art, das sie sich gerne anpassen und mitmachen.