Zitat
meiner Meinung nach haben halt Großhundbesitzer ganz einfach auch die grössere Verantwortung zu tragen, weil ihre Hunde eben auch viel mehr anrichten können.
Was ist denn das für eine Aussage? Die Verantwortung hat jeder Hundehalter, ganz egal, ob es sich um einen Klein- oder Großhund handelt. Jeder Hund kann schaden anrichten und auch ein Kleinhund kann einen Schaden anrichten, der in materiellen Wert gemessen, schnell in die tausender gehen kann.
Mein Hund - der große Feyd - fühlt sich im übrigen von kleinen Hunden bedrängt, wenn die unangeleint auf ihn zu rennen, während er an der Leine ist und im zwischen den Beinen rumwuseln und mit ihm spielen wollen und das dann die Kleinhundebesitzer immer ganz lustig finden und sich amüsieren. Problem ist nur, das wenn ich ihn abmache und er versucht aus der Situation zu entkommen, unter Umständen Passanten umrennt, in Fahrräder rennt oder auf die Straße ausweicht. Das wäre dann wieder ein Schaden, den der Kleinhundehalter mit zu tragen hätte. Also ist ist das kleinere Übel, meinen Großen an der Leine zu halten und mich dazwischen zu stellen.
Im Auslaufgebiet wurde auch mein Großer mal von einer Meute kleiner Hunde gehetzt und zwar nicht nur ein Stückchen, sondern quer durch den Wald, das er von ganz wo anders wieder aus dem Unterholz kam. Ich fand das auch nicht lustig, denn in diesem Hundeauslaufgebiet gibt es Wildschweine und es war mitten in der Setzzeit und wenn man dann mal eine ganze Zeit seinen Hund weder sieht noch hört, macht man sich weniger Sorgen darum, das er sie verlaufen könnte sondern viel mehr, das er in eine Rotte rennt und dann auch nur noch ein blutendes Häufchen Fell von ihm übrig ist.
Ich habe hier ganz stark das Gefühl, das sich die Kleinhundebesitzer gern als unverstandene Opfer sehen und das sich die mit größeren Hunden alle zu wenig bis gar keine Sorgen um ihre Umwelt machen, weil bei den Großen ja so schnell nichts passieren kann.