Beiträge von Cerridwen

    Gerade weil diese Frau eine verbitterte Persönlichkeit ist, sollte man der klügere sein und sich entsprechend verhalten.

    Wir wohnen im übrigen Mitten in Berlin und gut wir brauchen keine 5 Minuten, sondern zwischen 15 - 30 Minuten und sind dann auch in schönen Gebieten, wo die Hunde entweder an der Leine zu führen sind oder sogar freilaufen können und in 30 Minuten mit der SBahn oder mit dem Auto, sind wir sogar da, wo Hunde ganz offiziell ohne Leine laufen können und wo es auch noch landschaftlich ganz toll ist.

    Auch in einem reinen Tierrudel obliegt es dem Leittier zusagen, was gemacht wird und ein rangniedrigeres Tier würde niemals von allein das Rudel verteidigen. das geschieht immer in der Gruppe.

    Entsprechend ist es auch nicht schlimm, wenn der Hund zurück kommt und/oder sich auf seine Menschen achtet, was die wollen.

    Mein großer hat allerdings auch durch seine "schlechten" Erfahrungen gelernt, das es bei Frauchen sicherer ist und das es absolut sinnvoll ist, sich da zu "verstecken"

    Canis Kynos wurde ja auch von Menschen der alten Schule aufgebaut und diese sind mit diesen Methoden aufgewachsen, ausgebildet worden und haben damit ihre Erfolge gemacht. Von daher sollte man sich nicht wundern, das dieses auch so an die Studenten weitergegeben wird.

    Ich meine, das diese sogar im "Prüfungsausschuss" der Kammer für die Zertifizierung der Hundetrainer.

    Wie wird der Hund denn neben den benannten Baustellen noch ausgelastet? Ich las jetzt nur Spazierengehen, Wald laufen, Spielen und etwas üben.

    Vielleicht sind in den Spielen schon gezielte Spiele für die Kopfauslastung drin, aber wenn nicht, würde ich schauen, ob man diese Spiele nicht noch mit einbauen und ich würde ganz gezielt auf aktive und inaktive Phasen achten.

    Wenn dein Hund begriffen hat, das es mit dem Klick ein Lecker gibt, dann wartest du mit dem Klick, auf irgendwas, was du erreichen möchtest. Zum Beispiel, das dich der Hund anschaut oder was gerade für die Übung, die du klickern möchtest erreicht werden soll.

    Bei uns kam sie mal zum Einsatz, als passive/unpersonalisierte Bestrafung.
    Wir haben sie auf den Mülleimer und auf die Anrichte gestellt und mit Angelsehne scharf gemacht. Hund hat sie beim Versuch mal zu schauen, was man klauen kann runter gerissen und sich seit dem nicht mehr am Müll gütlich getan und nichts mehr aus den Töpfen geklaut.

    Allerdings muss ich dazu sagen, wir haben vor die Dose als "Nein" konditioniert und es nicht einfach nur zum Erschrecken genommen.

    Wir haben bei unserer Haltgenehmigung sogar die Auflage bekommen, das der Hund sich weder im Gemeinschaftsgarten, noch im Hof, noch im Hausflur oder in der Durchfahrt entleeren darf. Wir haben uns auch daran gehalten und es ist uns nicht einmal passiert.

    Zum anderen haben wir im Haus auch einige Bewohner, die panische Angst vor Hunden haben und die sind immer wieder begeistert, das ich die Hunde zurücknehme und mich dann sogar zwischen die diese Bewohner und die Hunde stelle.

    Damit ist uns wie auch den anderen Mietern geholfen. Wir können mit den Hunden - wenn auch an der Leine - in den Hof zum üben und es gibt keine Beschwerden und wenn mal was ist, dann werden wir auch höflich angesprochen.

    Unser Hausmeister freut sich, wenn er uns mit den Hunden sieht und unser Verwalter - sowie auch der Vermieter - haben uns schon das größte Kompliment gemacht, was man einem HH machen kann, nämlich: "ich habe noch nie einen Mieter mit Hunden gehabt, über den es keine Beschwerde gibt oder gegeben hat. Ihre Hunde bemerkt man ja gar nicht" - und das obwohl sie mir mal ausgebüchst sind und unten auf der Baustelle mal die Arbeiter besucht haben - dort habe ich mich dann mit einer Runde Kaffee entschuldigt

    Also es geht auch anders und ich denke, das ich dann nicht so falsch liege, das wenn ich mit Rücksichtnahme am besten fahre, auch wenn ich auf der Straße auch schon mal dumm angemacht werde. Allerdings kann ich darüber meist auch nur müde lächeln.

    Auch wenn der Welpe in dem Ausgangsthread nur hin und wieder mal an den Rand pieselt, zieht es trotzdem andere Hunde an und diese pieseln dann dort auch hin - auch wenn man dort noch keine weiteren Hunde gesehen hat - und nur weil man noch nicht gesehen hat, das die Wiese auch genutzt wird, dann heißt es noch nicht, das es nicht anders ist, wenn es richtig warm ist.

    Ach ja die Wuffiparade ist auch nicht dazu da, das alle Leute mal ihre Hunde zeigen, sondern eher dafür, das man für mehr Toleranz auf die Straße geht.

    Mal ehrlich, meinen Hunden ist es relativ egal, ob sie in den Sand pinkeln oder auf ein paar Grasfusseln.

    Wenn doch da schon einer rumbrüllt, ob berechtigt oder nicht, dann kann man doch des Friedenswillen auf weitere Konfrontationen verzichten und entsprechend darauf verzichten. Gerade solche Nachbarn haben meist eine sehr gute Überzeugungskraft, um andere Nachbarn hinter sich zu bringen und dann erst richtig Theater zu machen um dann dem HH das Leben zur Hölle zur machen.

    Also dann doch das Geschrei zur Kenntnis nehmen und dem entsprechend etwas Folge leisten und so für ein friedliches Miteinander sorgen.