Beiträge von Cerridwen

    Unser findet Inliner und Skatboards auch suspekt. Aus der Ferne schaut er sehr interessiert zu, was die da machen und findet das auch toll, aber wehe sie kommen ihm zu nahe, dann kann es auch schon mal passieren, das Feyd den Rückwärtsgang einlegt oder Inliner und Skatbord verbellt.

    Ich tue immer so, als ob nichts ist, achte darauf, das er sich nicht zu viel aufregt und gehe mit ihm aus der Situation raus.

    Inzwischen lässt er diese bösen Dinger schon recht nahe an sich heran, bevor er Stress oder Angst bekommt.

    Also wir haben ja keinen Welpen dazu geholt, sondern schon einen Junghund zu einem etwas älteren Junghund. Unsere sind ein Jahr auseinander.

    Der Kleine orientiert sich schon sehr gut an dem großen, besonders im Freilauf. Aber er versucht sich auch selber auszuprobieren. Sie müssen schon beide entsprechend lernen und arbeiten.

    Also nach Stress finde ich hört sich das nicht wirklich an, sondern nur nach einer mangelnden "Bindung". Bei dir scheint es einfach nicht interessant genug zu sein, wenn ein andere Hund in der Nähe ist. Vermutlich kennt er es auch nicht anders und konnte vorher mit allen und jedem spielen und versteht nun nicht, das es nicht mehr der Fall ist.
    Mit Leckerchen oder Spiel abzulenken ist ja ganz nett, sollte aber auch nicht zum Dauerzustand werden oder sein. Mach dich interessanter, belohne variabel (mal verbal, mal mit einen normalen Leckerchen, mal mit einem besseren Leckerchen, mal mit einem Spiel und wenn dein Hund erst dich anschaut und fragt, dann gibt es was ganz tolles eine Party mit Jackpot, mal gibt es die Belohnung vor dem Hund, mal auf selber Höhe und mal erst wenn ihr an dem anderen Hund vorbei seit), So ist der Hund mit seiner Konzentration eher bei dir und es macht dir das Leben leichter. Das geht allerdings auch nicht von heute auf morgen, sondern dauert ein wenig.

    Irgendwie würde mich mal interessieren, was dein Hund in der Anstarr und Fixieraktion macht. Starrt sie zurück? Beschwichtigt Sie? Klemmt sie schon bei den Aktionen den Schwanz ein oder erst wenn der andere losstartet?

    Das kleinmachen und nicht weiter wollen ist ja auch eine Beschwichtigung, das sogenannte einfrieren. Ich würde sie dann auch nicht zwingen weiter zu gehen, denn damit unterbricht man dann die hündische Sprache und kann eine Situation wieder zum Kippen bringen.

    Ich mache das mit Bekannten oder auch schon mal mit Kunden, das ich deren Hund nehme und die mal Feyd bekommen und die Übung dann mal mit Feyd machen, damit die sehen, wie es geht, wenn es sitzt und das sozusagen als Ansporn um mit dem eigenen Hund an einer bestimmten Sache zu arbeiten.

    Ansonsten bekommt mein Mann öfter einen Hund aufs Auge gedrückt und muss dann auch mal üben.

    Ich hatte erst einmal eine Situation, wo ich hilflos daneben stand - da hatte der Besitzer des Angreifers aber schon entsprechend gehandelt und ich konnte nur warten, das der meinen damals 3 Monate alten Zwerg loslässt. Obwohl ich schon in Erwägung gezogen hatten, dem anderen Hund beherzt in die Hoden zu treten. Aber dadurch das der andere Besitzer sofort seinen Hund am Halsband gegriffen hat und auf den einbrüllte, konnte der nicht nachfassen und es waren nur ein paar Schrammen.

    Alles andere war eher harmlos und in der Regel sehe ich es irgendwie, ob es losgeht oder nicht und wenn mir ein Hund nicht Koscher vorkommt, dann "schreie" ich meinen ins Platz und den anderen schreie ich dann an, das er verschwinden soll und achte drauf, das er nicht an mir vorbei kommt. Wenn der Boden fest genug ist, dann stampfe ich noch sehr kräftig auf den Boden auf, das ergibt ein kleines Knallgeräusch.

    Wenn sie sich schon kabbeln, dann halte ich den anderen Besitzer an, seinen Hund zu rufen und in die andere Richtung wegzulaufen, während ich das gleiche mache - das geht aber nur in den ersten Sekunden eines Streites.

    So konnte ich bisher auch bei Hunden, die dafür bekannt sind, mal richtig zuzufassen, eigentlich immer alles verhindern.