Beiträge von Cerridwen

    Naja sieh es doch sportlich und mach den Wesenstest freiwillig. Wenn dich der HH dann das nächste mal schräg anlabbert, dann kannst du mit einem süffisantem Lächeln sagen: Mein Hund hat den Test mit Bravor bestanden und ihrer?
    Besser vielleicht noch der Begleithund.

    Das nimmt solchen Leuten meist den Wind so derbe aus den Segeln.

    Naja eine Vermutung meinerseits wäre, das die Neuen einfach sofort gesagt bekommen sollten, das sie ganz hinten im Rudel stehen und nicht der kleine Zwerg.
    Manchmal kann es helfen, wenn neue Hunde kommen, diese erst mal von allen Hunden draußen begrüßen zu lassen, auf neutralem Gebiet und dann versuchen gemeinsam wieder in die Werkstatt zu gehen.

    Das ist zwar keine Garantie, kann es aber unter Umständen erleichtern.

    Gerade wenn viele Hunde in der Werkstatt sind und diese immer regelmäßig zusammen, dann bildet sich schnell ein Rudel mit festen Strukturen. Jeder neue Hund von Außen stört diese Struktur und muss eigentlich behutsam integriert werden.

    Kämpfen lassen würde ich den Hund nicht, aber ich glaube auch nicht, das der Hund deswegen zu einem Kampfzwerg wird.

    Bring eine Kotprobe zur Kontrolle und wenn was gefunden wird, dann kannst du entwurmen und wenn nicht, dann brauchst du auch nicht entwurmen.

    Prophylaktisches entwurmen ist eh eine Unart und bringt gar nichts, außer das es die Darmflora angreift. Wenn keine Würmer da sind, haben die Mittel keine Wirkung und eine Vorbeugende schon gar nicht.

    Es gibt viele Lebensmittel, die sind dafür bekannt, das sie wurmwiedrig sind, aber eine richtig Prophlyaxe ist es auch nicht.

    Zitat

    Zum Thema Knoblauch:
    Für mich ist es Grund genug das die roten Blutkörperchen zerstört werden, ....

    Mal eine Frage: Isst du selber Knoblauch? Hast du bei dir keine Angst, das deine roten Blutkörperchen zerstört werden?
    Wie gesagt, diese toxische Wirkung ist nicht nur auf Hunde beschränkt, sondern auf alle Säugetiere. Entsprechend dürfte jeder, der so Angst wegen Zerstörung der Blutkörperchen hat, ebenfalls keinen Knoblauch essen, denn dort können in zu großer Menge ebenfalls die Blutkörper zerstört werden.

    Ich will niemanden zu etwas überreden, wie gesagt es muss noch nicht einmal bei jedem Hund wirken weil der Körper anders reagiert und mehr über die Niere ausleitet oder der eigene Geruch nicht überdeckt wird, weil dieser stärker ist. Aber man muss deswegen auch nicht diese Ammenmärchen weiter verbreiten. Bei den ganzen Warnungen hat einer von den anderen Abgeschrieben, aber keiner dieser warnenden geht auf die Versuche und Aussagen der Veterinärtoxologie ein oder beachtet diese überhaupt.
    Ich habe es seit mehr als 5 Jahren beobachtet und seit 5 Jahren protokolliert, bei meinen eigenen Tieren, bei Tieren von Bekannten und Freunden und bei keinem wurden die Blutkörper zerstört, keines der Tiere hatte Vergiftungserscheinungen oder ähnliches. Der TA einer Diensthundeschule hatte es über 20 Jahre protokolliert und der hatte Klienten, die haben es nach seiner Aussage völlig übertrieben und auch der hatte in den 20 Jahren keinen einzigen Fall von Nachwirkungen des Knoblauches.

    Ähnlich sieht es mit anderen natürlichen Mitteln aus. TipClip zum Beispiel habe ich sehr viel positives gehört, aber auch das muss nicht bei jedem Tier gleich wirken. Meist hängt es mit dem Besitzer zusammen, der dem zu skeptisch gegenüber steht und die Stimmung auf den Hund überträgt und damit das Schwingungsfeld des Hundes stört.

    Kokos kann wirken, muss aber auch nicht. Viele Parasiten können Kokos nicht leiden, so auch Flöhe zum Beispiel. Aber auch da kann es passieren, das sich trotzdem Parasiten und auch Zecken an dem Hund finden lassen.

    Ähnliches mit Kräutern oder ätherischen Ölen, mit Homöopathie und Edelsteinen.

    Jeder muss seinen eigenen Weg finden, aber in diesen Wegen sind auch viele Ammenmärchen wie zum Beispiel Ledum zur Zeckenprophylaxe - völliger Quatsch, weil Ledum nur gegeben wird, wenn die Zecke gebissen hat, zur Vorbeugung kann man Sulfur geben, hat aber im Effekt das gleiche wie auch Knoblauch - es überdeckt den Säuregeruch der Haut, an dem sich die Zecke orientiert.

    Bist du dir wirklich sicher, dass das Geschirr richtig sitzt? Das Phänomen der Verspannungen tritt im Zusammenhang mit Geschirren dann auf, wenn sie nicht richtig sitzen, irgendwo kneifen oder zwicken, und dann zu einer fehlerhaften Belastung und Bewegung und damit zu Verspannungen führen.

    Bei meinen Pferden hatte ich es bestimmt 5 Jahre gemacht, genauso bei den Frettchen und der große bekommt jetzt seit einem Jahr 3x die Woche Knoblauch.
    Blutuntersuchungen werden einmal im Jahr gemacht und bei allen Tieren und auch bei den von Freunden und bekannten, die Knoblauch gegeben haben - und da haben es schon manche etwas übertrieben, aber Auffälligkeiten waren dort keine. Alle Werte waren immer bestens und hätten nicht besser sein können. Allerdings muss ich auch sagen, das ich auch ohne den Knoblauch generell einmal jährlich eine Blutstatus mache, weil man dort oft Krankheiten eher sehen kann und das schon, bevor sie körperliche Symptome zeigen.

    Was ich auch sagen kann, das ich bei einem Hund einer Bekannten, der immer extrem mit dem Immunsystem und damit auch mit Würmern zu kämpfen hatte, sich eine Steigerung des Immunsystems abzeichnete, nach dem er Knoblauch kurweise bekam (zum testen). Nach dem dann auch mehrere Kotuntersuchungen wurmfrei war und auch die Infekte sich verringerten, Flohbefall und Zecken nicht mehr so extrem auftraten, konnte man dort auch sagen, das es einen guten Einfluss auf das Immunsystem hat.

    Aber ich betone auch immer wieder, jeder Hund ist anders und kann entsprechend auch anders reagiere und was bei meinem zum Beispiel gut wirkt, muss bei einem anderen Hund gar nicht wirken.

    Aber die Angst, das es toxisch wirkt und der Hund daran sterben wird muss man eigentlich nicht haben. Nur bei extremen Allergikern wäre ich wahrscheinlich etwas vorsichtig und würde es ersteinmal mit einer kleinen Menge in einmaliger Gabe testen, wie der Organismus reagiert und mich dann langes rantasten und zum Anfang vermehrt Blutbilder machen.