Beiträge von Cerridwen

    Ich mache es so, das ich meine Hunde beobachte und da ich bei vielen Dingen schon weiß, wo es harkt, spreche ich sie - die Hunde - schon vorher an und suchen den Blickkontakt und mache mich interessanter.
    Wenn es etwas ungewöhnliches es und ich sehe es an der Körperspannung, das was kommen könnte, mache ich es ähnlich.
    Kommt es unvermittelt und sie kläffen los, gibt es ein Schluß und dann wird situationsbedingt entweder das Platz eingefordert oder sitzen und mich anschauen.
    Bei mir ist es viel reden und noch mehr loben.
    Nach einigen Wiederholungen fragen meine Hunde meist nach, was sie tun sollen. Sprich sie suchen von sich aus den Blickkontakt.

    Situationen, wo das mit dem Blickkontakt nicht geht und auch kein kläffen, sondern eine Flucht entsteht, entscheide ich kurzfristig - kommt auf die Situation an - ob ich direkt ausweichen kann und die Abstand vergrößere oder ob ich "da jetzt durch muss". Vergrößere ich den Abstand, versuche ich beim nächsten mal den Abstand wieder zu verringern, bis ich keinen Kreis mehr laufen muss. Bei den Situationen, wo es kein Ausweichen gibt, nehme ich den Hund ganz kurz und gehe ohne viel Aufmerksamkeit zu verschenken meinen Weg. Wenn ich vorbei bin, mache ich was aus der Unterordnung, was er ganz toll kann und dann wird er dafür überschwenglich gelobt.

    Zudem nutze ich viel den Clicker und kann so auch kleine Schritte gut belohnen und nach der Situation gibt es dann das durch den Clicker versprochene Lecker in Form eines Jackpottes.

    Ich denke, das hängt etwas von deiner Hündin ab.
    In der Regel sollte man den Hund, der schon da ist, den Zuwachs mehr oder weniger aussuchen lassen.

    Also wir werden von meinen Kunden abgeholt - ist irgendwie praktisch.
    Treffen ansonsten ist in dem Fall am Pfötchenhotel direkt.
    Nachzügler können gerne dort hin kommen, auch ohne Hund. Wir sind dann entweder am Strand oder auf dem Petwalk. Beides ist außerhalb des eigentlichen Geländes des Hotels und für jeder man zugänglich. Auffallen tuen wir durch Kamera, leuchtend pinken Rucksack und unsere 3 Orgelpfeifen - Pedro (Labrador/Weimeraner in schwarz mit weißer Blesse), Feyd (Borderlabbi in schwarz weiß) und Lenny (Russellfox in weiß braun mit etwas schwarz) - welche wahrscheinlich wie wild toben und rennen und das ohne Rücksicht auf Verluste.


    Edit: Die Eindrücke von heute

    Ich arbeite sehr gern mit Bach Blüten während des Trainings und zur Unterstützung in verschiedenen Situationen und habe dort auch gute Erfolge. Allerdings wie gesagt, ich sehe immer den ganzen Hund und sein verhalten samt Vorlieben und Abneigungen.
    Wenn man sie ganz gezielt mischt, dann ist es ein guter Helfer.

    Ich glaube, das etwas grobere und ausdauernde ist auch so etwas Terrier typisches. Unser Jüngster mit gerade mal 7 Monaten mobbt auch gerne, allerdings die Großen - also meinen und meinen Sitter. Während Pedro nach dem Motto der klügere gibt nach lebt und Lenny einfach ignoriert, versucht Feyd ihm schon deutlich zu machen, bis hier her aber nicht weiter. Aber das interessiert klein Lenny meistens gar nicht. Also muss ich dazwischen gehen und die beiden trennen. Meist mache ich das dann kurzerhand mit einem Spiel, wo ich beide Hunde mit einbinde, denn mit mir zu spielen ist alle mal schöner, als nur mit den anderen zu stänkern. Wenn ich keine Lust habe zu spielen, dann greife ich mir den Kleinen nur raus und setze ihn einige Meter weiter wieder ab oder halte ihn kurz fest. Manchmal muss ich das auch 3 - 4 mal machen, aber dann kehrt auch wieder - für den Moment Ruhe ein.

    Wie alt ist Chandos?

    Unser jüngster ist auch gut sozialisiert, aber auch der ist mit seinen 7 Monaten im Moment mehr als größenwahnsinnig und versucht bei allen und jedem Hund das Sagen zu bekommen, nur nicht jeder Hund läßt sich das gefallen.

    Bei uns hilft in der Situation, schon bevor es losgeht, den Zwerg abzurufen und sich dann umzudrehen und in die andere Richtung zu stapfen. Auch das man in Bewegung bleibt und nicht stillsteht, kann dazu beitragen, das man weniger Stress aufkommen lässt.