Ich mache es so, das ich meine Hunde beobachte und da ich bei vielen Dingen schon weiß, wo es harkt, spreche ich sie - die Hunde - schon vorher an und suchen den Blickkontakt und mache mich interessanter.
Wenn es etwas ungewöhnliches es und ich sehe es an der Körperspannung, das was kommen könnte, mache ich es ähnlich.
Kommt es unvermittelt und sie kläffen los, gibt es ein Schluß und dann wird situationsbedingt entweder das Platz eingefordert oder sitzen und mich anschauen.
Bei mir ist es viel reden und noch mehr loben.
Nach einigen Wiederholungen fragen meine Hunde meist nach, was sie tun sollen. Sprich sie suchen von sich aus den Blickkontakt.
Situationen, wo das mit dem Blickkontakt nicht geht und auch kein kläffen, sondern eine Flucht entsteht, entscheide ich kurzfristig - kommt auf die Situation an - ob ich direkt ausweichen kann und die Abstand vergrößere oder ob ich "da jetzt durch muss". Vergrößere ich den Abstand, versuche ich beim nächsten mal den Abstand wieder zu verringern, bis ich keinen Kreis mehr laufen muss. Bei den Situationen, wo es kein Ausweichen gibt, nehme ich den Hund ganz kurz und gehe ohne viel Aufmerksamkeit zu verschenken meinen Weg. Wenn ich vorbei bin, mache ich was aus der Unterordnung, was er ganz toll kann und dann wird er dafür überschwenglich gelobt.
Zudem nutze ich viel den Clicker und kann so auch kleine Schritte gut belohnen und nach der Situation gibt es dann das durch den Clicker versprochene Lecker in Form eines Jackpottes.