Das ist nicht nur die Frage der Verantwortung, sondern auch was die Leute bereit sind zu geben und was sie für ihre Hunde wollen. Es gibt auch die Kategorie, wo die Leute einfach nicht viel geben wollen und ihren Hund auch für 5 Euro am Tag betreuen, mit dem Ergebnis, das der Hund dann schnell verstört ist oder den Besitzern dann über 3. zugetragen wird, was mit dem Hund alles geschehen ist.
Ich wohne Mitten in der Stadt und finde meine Preise - für den Aufwand und die Arbeit - schon fast zu niedrig. Aber hier ist die Einkommensgrenze auch nicht sehr hoch und viele Studenten. Von daher kann ich die Preise nicht viel höher ansetzen, weil ich sonst keine Kunden hätte.
Aber so Wohngebiete wo der Einkommensanteil höher ist, kann man in der Regel sogar höhere Preise ansetzen. Man kann immer sagen, das ist Verhandlungsbasis und man kann dann immer noch nach unten gehen.
Wichtig ist allerdings, das man die Gewerbeanmeldung nicht vergisst, wenn man das nicht nur aus Liebhabereien und Nachbarschaftshilfe machen will.
Genauso wichtig ist, das man sich eine Grenze setzt und da dann auch wirklich zu macht. Bei mir sind insgesamt 5 Hunde das absolute Limit und eigentlich mache ich schon bei 4 Hunden zu.
Ne wundern über die Anfragen muss man sich nicht, das wird in den nächsten Wochen wieder weniger. In den ersten Wochen, wo ich angefangen habe, hatte ich 10 - 20 Anfragen am Tag und von 80 % hat man nach dem Erstkontakt via Mail oder Telefon schon nichts mehr gehört und weitere 10 - 15 % springen dann bekanntlich noch mal nach den erste Treffen oder nach dem Probetag ab - bzw. abgelehnt wurden. Die Hunde müssen sich halt verstehen und die Menschen auch.