Beiträge von Cerridwen

    Um das Schmunzel noch etwas zu erhöhen:
    Ich war gerade mit meinem mittelgroßen Großen und meinem kleinen Kleinen draußen und bin ein bisschen durch die Straßen gewandert.

    Direkt am Anfang kam uns ein mittelgroßer Hund mit gesenktem Kopf entgegen, Herrchen fuhr mit dem Fahrrad vor weg. ich merkte, das der Hund unsicher war und bin mit meinen ganz an den Rang gegangen, damit der Hund - der auch noch schwarz war :D - an uns vor bei konnte. Der zog es aber vor auf die Straße zu laufen. Zu dem komme ich gleich noch mal.

    Kurze Zeit später kam ein Mann mit einem weißen mittelgroßem dickköpfigen Kategorie Kampfschmuser entgegen. Da Feyd auf die manchmal unsicher reagiert und der Weg eng ist bin ich auch da an den Rand und habe meine absitzen lassen. Der Mann meinte dann mich in ein Gespräch zu verwickeln und mir zu erklären, das es schon okay sei, das Hunde zu jedem hinlaufen ganz besonders in dem Alter - meine sind ja 19 Monate und 7 Monate alt, seiner wäre 5 Jahre und könne das auch nicht und das wäre ja auch nicht schlimm. Das ich das anders sehe und eigentlich auch nicht wollte, das sein Hund zu meinen angeleinten kommt war ihm schlicht weg egal. Mal davon ab, das sich dieser Hund auch nach dem 5.x rufen noch nicht dazu bewegen ließ, mit Herrchen weiter zu laufen.

    Auf dem Rückweg traf ich den ersten schwarzen Hund wieder - diesmal an einer viel befahrenen Hauptstr. Da meinte der Herr, das sein Hund Angst vor Hunden hätte, wenn diese angeleint wären und von dem Besitzer ran genommen werden. Meine Antwort darauf war dann nur, ja und andere Hunde haben Angst, wenn andere Hunde auf sie zu stürmen und meine sind halt solche. Nun der Hund des Mannes wusste nicht so wirklich, wie er nun an uns vorbei laufen sollte und ich habe eigentlich nur darauf gewartet, das der Mensch sagt, ich solle doch meine ableine, damit der Hund keine Angst mehr hätte. Aber irgendwie fand ich es auch sehr belustigend, wie sich dieser Hund dann an der Hauswand vorbei schummelte - die Straße wäre dort auch die schlechtere Alternative gewesen.
    Stellt sich mir nun nur die Frage, welcher meiner Hunde war da nun der schlimmere, der Kleine oder der Große oder beide, weil ich sie beide an der Leine und bei mir unter Kontrolle hatte?

    Zitat

    Ich glaub, wenn mein Hund an der Leine ist und es kommt ein Erzfeind angerannt, hab ich genauso wenig die Chance, den aufzuhalten ...

    Bestimmt nicht Rangordnung, wenn überhaupt ist es eine Duldung und die kann auch schnell mal kippen, wenn Grenzen übertreten werden.

    Naja ich habe fast täglich solche Erlebnisse mit Kleinhund-, Mittelhund- und Großhundbesitzern und ich finde es egal bei welchem nicht witzig, wenn ich in Diskussionen verwickelt werden, wenn ich darum bitte die Hunde nicht zu uns zu lassen, sei es weil ich Pedro mit einer latenten Leinenaggression dabei habe oder weil meine Hunde einfach nicht an der Leine spielen dürfen und ich nicht zu jedem x - beliebigen Hund Kontakt haben möchte. Dann gibt es Diskussionen darüber, das die doch nur spielen wollen und ich sie doch von der Leine machen soll - besonders weil mein Großer in der Situation einen Iro vom feinsten und hatte sich hinter mir versteckt, das ich es doch gefälligst früher sagen solle - mal davon ab, das ich alle 3 Hunde zur Seite genommen habe und ins Sitz geschickt und Pedro noch am Halsband gesichert, mitdenken ist also Glückssache, oder von dem Besitzer eine läufigen Hündin nur gesagt bekommen, naja wenn die kastriert sind, kann ich sie ja laufen lassen oder nur ein süffisantes Grinsen ernte.

    Ich finde das generell nicht lustig, egal wie groß der Hund ist und solche Deppen gibt es halt in allen Größen.

    Also meine Hund und auch die Gäste haben bei mir klare Linien, aber die habe ich mit viel Ausdauer und ständigen Wiederholungen immer wieder aufgezeigt.
    Meine Hunde haben auch viele Freiheiten und nutzen die auch gerne, aber ich habe immer eine Motivation bei mir, mit der ich jegliches Verhalten abbrechen kann, ohne einen Schlüssen werfen zu müssen.
    Gut ich habe einmal eine Leine geworfen und zwar hinter meinen flüchtenden und einen in aggressiever Stimmung hetzenden Hund. Dieser kurze Moment hat gereicht, um den hetzenden Hund am Halsband zu greifen und zu fixieren, bis sein Herrchen ihn bei mir abgeholt hat.

    Bei fallen auch mal lautere Worte, auch in "Notsituationen" und dann ist es meist ein lautes "Stop", was bei uns ein Stehnbleiben und nicht mehr bewegen bedeutet - praktisch ein Einfrieren, oder ein hartes gepfeffertes "Platz" und selbst dafür werden sie dann ganz dolle gelobt und das mit Lecker oder gar Jackpot.

    Meine stöbern auch schon mal was auf, was sie Futtern wollen, aber das erste was sie mitgelernt haben war "Ausspucken" und da fliegt dann auch alles wie ein Kaugummi von einem Kind ausgespuckt aus dem Maul und wird dann belohnt. Sollte mal der Futterneid ansprechen, kann ich es aber immer rausholen, weil meine Hund mich dann nach dem Ausspucken anschauen, als sie fragen wollen, ob ich mir sicher bin.

    Wenn sie etwas vorlaufen und was finden - Beispiel tote Ratte - dann stürme ich auch schon mal wild schimpfen auf die - Beispiel - Ratte zu und schimpfe lautstark mit dieser und springe da rum rum. Damit verstehen meine Hunde, das nicht sie gemeint sind und dass das, was ich da schimpfe, was ganz böses ist und gehen dann doch lieber mit einem guten Abstand drum herum.

    Also brauche ich um einen guten Gehorsam zu haben wirklich nur Übungen in Spielen verpackt und positive Verstärker in Form von Motivation - bei mir halt variables Belohnungssystem und liebevolle Konsequenz und wenn ich manches wie ein Mantra 100 mal runter beten muss.

    Hm schwer zu sagen.

    Auf der einen Seite würde ich es auch abklären lassen und auf der anderen Seite, wenn der Gurt etwas hinter die Rippen gerutscht ist und etwas fester ist, könnte das der letzte Rippenbogen sein.

    Sticht es denn ohne Geschirr auch so deutlich heraus?