Nun auf der einen Seite ist es sicherlich nicht schlecht, einen Antrieb zu haben und Verantwortung zu übernehmen, aber auf der anderen Seite kann das auch nicht der Grund sein, sich einen Hund anzuschaffen.
Ich kenne solche Löcher auch und ich weiß, das Tiere da sehr hilfreich sein können. Ich kann dir aber auch sagen, das es in ganz dollen Downphasen bei mir nicht der Weg war, den Antrieb zu finden und den Tieren die Aufmerksamkeit zu geben, die sie gebraucht hätten. Bei mir waren es dann Freunde, die immer darauf geachtet haben, das wenn es mir wieder besonders schlecht ging, es den Tieren an nichts mangelt und diese trotzdem versorgt werden.
Bei war die Wendung, das ich mir wieder selbst einen neuen Inhalt in meinem Leben geschaffen habe, der nicht lebendig war und das ich mich selbst immer wieder neu motiviert habe. Anfänglich haben mich Freunde auf den Weg unterstützt und wenn cih ein Ziel erreicht hatte, dann haben sie mir eine Kleinigkeit geschenkt und später habe ich mich selbst belohnt, wenn ich mal einen Weg geschafft hatte.
Einen Hund würde ich deswegen nicht anschaffen, sondern mir Ziele setzen. Zum Beispiel täglich eine halbe Stunde Rad fahren oder Joggen, das kann man auch sehr gut ohne Hund. Für einen Hund wäre es nicht gerecht, wenn dieser dann leiden muss, weil du das Pensum nicht schaffst.