ZitatMich stört deshalb an der Geschichte von Dir, das zwar den Hundehaltern Zettel in die Hände gedrückt wurden - den anderen Menschen aber nicht. Ich glaube funktionieren kann es nur wenn Beide Seiten das auch wollen und was dafür tun.
Nun hier im Kiez sind die Leute schon sehr darauf bedacht, das die Hundehalter nicht belästigt werden und haben - so finde ich manchmal - eine sehr hohe Toleranzgrenze.
Aber zum Beispiel gibt es hier einen kleinen Park - eher ein Platz - dort steht an jedem Eingang, das Hunde dort verboten sind und der Hinweis, wo sich ein Hundeplatz befindet, wo man mit dem Hund spielen kann. Und was geschieht? Die Hundehalter lassen ihre Hunde dort wild auf dem Platz rumspringen und kümmern sich nicht - weder das die Kinder auf den Spielplatz ihre Ruhe haben, noch das den Basketballern nicht der Ball geklaut wird oder um die Hinterlassenschaften. Dort greift das Amt zwar mit hohen Bußgeldern durch, aber es interessiert keinen. Oder die Hundehalter sitzen in der Strandbar und die Hunde laufen in den 3 Straßen rund um die Bar rum und schauen ob sie irgendwo was abstauben können.
Wie viel Respekt soll denn ein Nichthundehalter eventuell mit Kindern aufbringen? Wie tolerant sollen diese Menschen denn sein? Wenn selbst ich als Hundehalter mich darüber regelmäßig ärgere, wenn ich von einem fremden Hund verfolgt werden und nicht weiß, wo der Besitzer ist und wenn ich weiß wo der Hund hingehört, sich dieser gar nicht dafür interessiert, was der eigene Hund macht?
Gerade in der Stadt spielt Toleranz und Respekt eine große Rolle, das stimmt schon, aber eine Seite muss schon anfangen und dieses konsequent umsetzen und ich denke, das wir als Hundehalter dort an erster Stelle gefragt sind. Wenn wir uns zu benehmen wissen und es unseren Hunden entsprechend beibringen und Nichthundehalter dieses spüren, wird auch das Vertrauen dieser und damit auch die Toleranz und der Respekt dieser wieder kommen.