Beiträge von Cerridwen

    Ja ich meinte taub.

    Ich kenne die Symptome von einem meiner Frettchen, da haben wir auch lange gesucht und das schlimmste ausgemalt. Genommen hatte ich ihn damals trotzdem. Nun mein ist der Knopf 6 Jahre alt und hat sich super entwickelt und man merkt es ihm gar nicht an.

    Wir hatten auch alles testen lassen, angefangen mit Liqoruntersuchungen - was bei so kleinen Tieren sehr schwierig und gefährlich ist. Nach dem alles ohne Befund war, habe ich eine audiometrische Untersuchung machen lassen und hatte die Lösung.

    Was du machst, kann dir keiner sagen. aber wenn der Züchter nun alle nötigen Untersuchungen machen läßt und sich so eine Prognose erstellen läßt, was Lebenserwartungen und Kosten angeht, kann man dann schon eher entscheiden, ob man die Kraft hat oder nicht.

    Ich kenne einen hündin, die wird kurz vor und einige Zeit nach der Läufigkeit ziemlich zickig. Nach einem Unfall der zweiten Hündin im Haushalt wurde diese Hündin - und auch alle Menschen der Familie mit Homöopathika behandelt und die Hündin hat sich zum positivem verändert. Jetzt nach der Läufigkeit wurde sie wieder behandelt und es wirkt sehr gut.

    Wegen einer Kastra wird sich das Verhalten nicht unbedingt ändern. Bei Hündinnen hat es deutlich weniger Auswirkungen als bei Rüden und auch da ist es nicht immer die Lösung.
    Ich habe in einem meiner Bücher eine Studie samt Auswertung in Diagrammen dazu.

    Ich würde zuerst alle anderen Wege gehen und schauen, wie sich die Hündin entwickelt und ihr noch etwas Zeit geben zu reifen.

    jaja ich habe im übrigen 2 pubertierende zu Hause einen in der ersten und einen in der zweiten Phase :lachtot:

    An manchen Tagen geht alles super und an anderen Tagen gar nicht.

    Zu Hause klappt auch viel mehr als draußen im Moment. Aber was im Haus klappt, klappt auch draußen - mit der richtigen Motivation.

    Zur Zeit bestätige ich wieder deutlich öfter mit Leckerchen, auch Sachen, die davor schon kein Lecker mehr bedurften. Insgesamt wird bei uns zur Zeit wieder mehr bestätigt auch verbal oder mit Spiel. Aber das hat bei uns den Vorteil, das sich das "Glücksrad" wieder dreht und die Hund hoffen natürlich immer auf das Superlecker oder das Lecker und machen deutlich besser mit. Da sie aber nicht wissen, wann ich nur verbal bestätige oder wann ich in die Tasche greife, ist das immer sehr lustig.
    Aber ich mache es auch so, wenn ich an der Straße das Sitz fordere, dann bleibe ich solange stehen, bis gesessen wird und das Signal gebe ich dabei max. 2x. denn irgendwann ist das umherschauen langweilig und wenn es nicht weitergeht, dann setzt man sich halt. Gut manchmal warte ich halt etwas länger und die Leute schauen auch schon mal doof.

    Feyd und auch mein Sitter Pedro haben auch hin und wieder ein Halti an, besonders dann, wenn es etwas gab, wo vor die sich erschreckt haben und in Flucht gehen und sich in die Leine schmeißen und ich dann einen käftemäßigen Kampf austragen müsste. Dort mache ich es, weil es sie zum einen beruhigt und zum anderen weil ich dann die Sicherheit habe, das sie sich nicht losreißen. Hin und wieder nehmen wir es für Feyd auch in der Bahn - Pedro hat es ständig in der Bahn an.

    Das Halti an sich ist auch nichts verwerfliches, wie gesagt es ist ein Trainigszubehör und kann situationsbedingt sinnvoll sein. Auch wenn es nur zur Gewöhnung ist - im übrigen wirst du, wenn ausgewachsen, mit dem Maulkorb noch mal genauso verfahren müssen.

    Aber wenn kein Problem vorliegt und es nur sein soll, weil es "einfacher" geht, den Blickkontakt herzustellen, ist es einfach nur Quatsch und völlig unsinnig.

    Ich würde abwarten, was die Untersuchungen und Prognosen ergeben.
    Neben einen Tumor kann es auch noch eine simple Ohrenentzündung sein, die nicht erkannt wurde oder das der Welpe taut.
    Die Ohren als Sinnesorgane haben eine wichtige Aufgabe, was das Gleichgewicht angeht.

    Zitat


    Da es pflanzlich ist...

    Zeel ist nicht pflanzlich, es ist ein homöopathisches Komplexmittel und dazu sind dort auch noch Mittel zusammengemischt, die sich in einer Kontraindikation befinden.

    Zitat

    hätts mir denken können...

    ... hast nichts besseres zu tun...

    :kopfwand:

    :erwachsen:

    Googeln oder ausprobieren - bis hin zur Ferndiagnose, egal wie gut oder wie nett - kann ein Leiden nur verschlimmern. Wenn ich mir die nur hier genannten Symptome anschaue, fallen mir spontan mindestens 5 Mittel ein. Klar könnte ich dir hier alle nennen. Und dann? Alle mal ausprobieren und hoffen? Den Zustand sich verschlechtern lassen und damit das Tier leiden, weil es falsch gewählt war?
    Dann doch lieber einmal richtig schauen lassen, alle Symptome, Vorlieben, Abneigungen und Modalitäten abfragen lassen, das Tier noch mal begutachten lassen und das richtige Mittel bekommen, damit ist dann dem Menschen und auch dem Tier geholfen.

    Im Übrigen bei einem mir bekannten Hund sind die Symptome der Arthrose mit Rhus toxicodendron mehr als schlimmer geworden und das dann immer schön mit dem Spruch: "das ist nur die Erstversclimmerung" von der ferndiagnosestellenden Person abgetan worden und das einen Monat lang.

    Tja aber wer einfach ausprobieren möchte, bitte schön - mein Schaden ist es nicht und ich habe auch kein Tier, das sich dann unter Umständen noch mehr quält oder leiden muss, weil sein Besitzer es einfach mal ausprobiert hat.

    Jeder Sitter, er sich etwas damit beschäftigt hat, wird diesen Umstand kennen, das die Versicherung diesen Schaden nicht übernehmen wird. Den wirst du dann aus eigener Tasche zahlen dürfen oder du fragst mal bei deiner Haftplicht - also nicht die vom Hund - ob die eine Regelung für solche Fälle haben.
    Bei uns ist es so, das Schäden, die Dritten entstehen, wenn der Hund gesittet wird und der Sitter gegen Bissverletzungen durch unseren versichert ist. Und für Schäden, die mein Hund beim Sitter anstellt, greift meine Haftpflicht, die ich entsprechend habe anpassen lassen. Ist wie bei Kindern, da greift ja auch die Privathaftplicht, wenn die was anstellen.