Beiträge von Cerridwen

    Die Antwort: Ich habe selber einen Hund oder Stellen sie sich doch nicht so an, unser Hund darf das auch.

    Dann kommt von mir nur die Antwort: Wenn sie selber einen Hund haben, dann sollten sie wissen, was es für Auswirkungen haben kann. oder wenn das ihr Hund darf, ist das schön, aber meiner darf das nicht, weil...

    Ich hatte mal eine Dame, die irgendwann mal sich runter beugte und Lenny anfassen wollte. Auf die bitte es nicht zu tun, stockte sie kurz und meinte: der sieht aber nicht so aus, als ob er beißen würde. Nein er beißt auch nicht, aber wenn sie ihn jetzt streicheln, dann will er auch gestreichelt werden und er springt noch hoch. Ich glaube nicht, das sie es lustig finden, wenn sie von 30 kg umgeschubst werden, denn ich finde es auch nicht lustig. Sie hat es dann verstanden.

    Wir haben auch Schränke umgebaut - sogar mal einen vom Sperrmüll.

    Wir haben aber die Seitenwände gelassen, und haben die Türen ausgesägt und mit entsprechendem Draht verkleidet. damit der Streu nicht so rausfliegen kann, haben wir in den Bereichen Plexiglas gegen gestellt.
    Innen haben wir dann immer nach gutdünken gestaltet.

    Wir haben das für Frettchen, Ratten, Mäuse, Meerschweinchen und Vögel gebaut.

    ich wollte immer erst den zweiten Hund, wenn unser erster mindestens 3 Jahre ist. Nun ist unser 2. dann doch schneller eingezogen als erwartet. Unser Großer ist genau ein Jahr älter, als der Kleine und ich würde es nie wieder machen, wenn man mich noch mal vor die Wahl stellt.
    So viel Spaß es macht, die beiden zu sehen und so viel Spaß es macht mit den beiden zu kuscheln oder zu arbeiten/spielen, aber es macht keinen Spaß, zwei Hunde mit einmal durch die Pubertät zu begleiten. Das ist nicht nur anstrengen, das ist nervend. Wenn man einen wieder da hat, wo man ihn haben will, pisakt der andere und das Spiel geht von vorne los. An manchen Tagen möchte ich die beiden vor die Tür setzen und erst nach der Pubertät wieder reinholen.

    Also wenn du dir einen Gefallen tun möchtest, dann warte noch mit dem zweiten Hund. Wenn du nicht warten möchtest, dann schaffe dir schon mal ganz starke Nerven an und suche dir eine gute Hundeschule/einen guten Trainer der dir dann schnell helfen kann. Ach ja und einen guten seelischen Mülleimer, bei dem du dich dann ganz toll und ohne Nebenwirkungen ausheulen kannst.

    Stell mal deine Cam auf ein Stativ, dann könnte es vielleicht auch bei dem Licht noch klappen.

    Tele sind ja schon etwas größer und haben ja so schon eine Eigenschwingung. Wenn man es dann noch in der Hand hat und die in der Automatik berechnete Blende und Belichtungszeit dann eine längere Zeit zur Öffnung berechnen, dann wackelt man schon mal gern auch noch in der Zeit, ohne das man es eigentlich wirklich mitbekommt. Entweder für mehr Licht sorgen oder das wackeln etwas ausmerzen. Allerdings kommt dann wahrscheinlich ein ähnliches Resultat nur das es dann eine Bewegungsunschärfe ist, die mehr als extrem ist.

    Ein guter Blitz (Stabblitz) kann auch noch helfen, mehr Licht ins Spiel zu bringen - also aufzuhellen.

    Bei mir kommt nur der Satz: Bitte nicht anfassen, danke.
    Das ist in einer Stimmen- und Tonlage, die zwar noch freundlich aber doch bestimmt ist. Das verwirrt die Leute und meist zucken sie dann schnell wieder zurück.

    Eine Zeit lang hatte ich den Maulkorb an der Leine, da kam keiner mehr auf die Idee, meine Hunde anzupacken oder denen auch nur zu nahe zutreten. Inzwischen ist der Mauli wieder ab und schon kommen die Leute wieder auf dumme Ideen.

    Das mit dem Anfassen der Menschen ist zwar ganz witzig - habe ich auch schon gemacht, aber das kann auch arg nach hinten losgehen, wenn man dort an die falschen Leute gerät. Damit wäre ich also auch vorsichtig.

    Nun eine einmalige Situation macht noch keinen gefährlichen Hund.

    Ich finde der Hund hat sich völlig normal seiner Art und seinen Instinkten nach verhalten.

    Es war sein Revier und er hat ja auch nicht den Menschen angemacht, sondern den anderen Rüden, der einfach ohne Erlaubnis eingedrungen ist.
    Bei anderen Rudeltieren ist es doch auch so, wenn sich ein fremdes Männchen dem Rudel nähert, dann wird es angegriffen, vertrieben oder gar verletzt oder getötet, wenn es nicht anders geht.

    Jackies - zu mindest viele die ich kennen - zappeln trotzt Angst und Gefahr immer noch rum und können nicht still liegen und zeigen so zwar eine Beschwichtigungsgeste, aber keine wirkliche Unterwerfung. Mein eigener ist ja auch so eine Rübe, die nicht wirklich Respekt hat und den nur heuchelt und sich dabei immer noch weiter aus dem Fenster lehnt.

    Nun ich denke, das es auch nicht wirklich viel mit souverän oder nicht souverän zu tun und auch wenn es hart sein muss - für beide betroffene - wenn er dem kleinen Hund nichts getan hat, sondern ihn nur daran gehindert hat, das er noch weiter auf das Grundstück vordringt, dann sehe ich da schon eine gewisse Souveränität. Denn wenn er gewollt hätte, hätte er den Hund auch spielend verletzen können oder sogar noch schlimmeres.

    Mein Sitterhund hatte sich vor kurzem am unteren Ballen verletzt.

    Ich habe es nach jedem Rausgehen gereinigt und desinfiziert und dann etwas Ringelblumensalbe draufgemacht. Dann habe ich ihm ein Kindersöckchen angezogen und gut war.
    Seine Besitzer haben es genauso gemacht, nur ohne Salbe und es war sehr schnell alles wieder ausgeheilt.