Beiträge von Cerridwen

    Wir haben gar nichts großartig nach der Kastra gemacht, auch kein Arnika. Denn durch das Antibiotikum, was er - wenn es nicht mitgegeben wird - gespritzt bekommt, wird die Wirkung vom Arnika auch unterdrückt.

    Wir haben einfach nur darauf geachtet, das nicht an der Naht geleckt wird und das nicht gesprungen oder zu viel gerannt wird.
    Die ersten beiden Tage haben meine vermehrt geschlafen und danach mußten wir dann etwas schauen, das es nicht zu viel wurde.

    Der kleine Terrier ist schon 3 Tagen wieder fast normal mitgelaufen und der Große durfte nach 5 Tage wieder normal mitlaufen.

    Bei guter Heilung sollte nach 5 Tage die obere Haut sich soweit geschlossen haben, das die Gefahr des wieder aufgehens sehr gering ist.

    Im übrigen, der Passus im Tierschutzübergabevertrag ist nichtig, weil er zu einem Verstoß gegen das Tierschutzgesetz aufruft.

    Hast du schon mal bei der Hundeschule gefragt, ob du nicht einfach mal den Platz zum testen nehmen kannst? Dann kannst du mal schauen, wie sie reagiert und das Gelände ist trotzdem sicher und die Gefahr minimiert.

    Ansonsten Schlepp und dann mal einzeln gehen.

    Man hatte ich Glück, das Feyd immer kam und Lenny damit auch.

    Es gibt doch Nothilfen, dort kann man mal fragen ob die einem bei der Vermittlung helfen können. Gerade Retriver in Not - gibt es bestimmt, dort werden sich auch Menschen hinbegeben, die sich auch mal einen nicht ganz so einfachen Hund zu sich nehmen würden.
    Wahrscheinlich wir der auch bei anderen Menschen, die vernünftig mit ihm umgehen, gar nicht großartig solche zicken machen. Was aber nur eine Vermutung ist.

    Alles was du aktiv mit deinem Hund machst, ganz besonders das er dich sucht oder mit dir zusammen was sucht. Das ihr zusammen mit einem Spielzeug spielt und zusammen die Welt entdeckt und untersucht.

    Der Hund braucht dringend einige Änderungen in seinem Leben, er braucht mehr Beschäftigung - körperlich wie geistig - einige Regeln und gezielte Aufmerksamkeit. Dazu einen gründlichen Checkup beim Doc.

    Mit diesen Änderungen könnte es sich mit der Zickigkeit wieder geben, auch wenn es viel Arbeit und sehr vorsichtig angegangen werden müsste.

    Wenn niemand in der Familie bereit ist, diese Zeit in den Hund zu investieren und die Fehler auch mal bei sich zu suchen, dann ist es besser, den Hund in erfahrene Hände abzugeben. Denn wenn es so weiter geht, kann ganz schnell das Amt kommen und das schlimmste was dann passieren kann, das die Stadt durch einen Gutachter zu der Ansicht kommt, das der Hund zu gefährlich ist und dann eingeschläfert werden soll. Geringer dagegen sind Dinge wie Leinen und Maulkorbzwang oder gar Beschlagnahmung und Unterbringung im Th.

    Was mag besser sein für den Hund? Das dein Vater und deine Schwester deine Mutter unterstützen und mal den Hintern hoch bekommen oder den Hund in gute Hände abgeben oder Beschlagnahmung und kaum eine Chance?

    So wie es sich anhört, wohnt ihr alle zusammen. Dann sollte sich doch eine Regelung finden lassen, damit man Nigel gerecht werden kann und das er nicht den ganzen Tag auf sich allein gestellt ist und seinen Frust an allem auslässt, was sich bewegt.

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    Ich kann und will auch gar nicht ihr Programm herunterfahren, weil es so wie es ist, für sie gerade ausreicht und in etwa seit 1 Monat so abläuft. Das kann nicht die Ursache ihrer Probleme sein.

    Möchte nicht wissen, wie sich der Hund entwickelt, wenn dieses Programm so weiter geht. Das kann nicht gut gehen.
    Im übrigen können auch Überaktivität krankmachen und Nierenerkrankungen können eine Folge sein.


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    Bachblüten gegen Aggression und Angst gebe ich ihr schon länger. Homöopathisch (Konstitutionsmittel) ist sie auch schon behandelt worden, ohne erkennbaren Erfolg.

    Klar kann ein mittel gegen Angst und Aggression nicht bei Überforderung wirken. Das Tierchen ist einfach nur unter Strom und weiß nicht wohin mit sich. Das Konstitutionsmittel wirkt auch nur auf die normale Ebene und hat keine Wirkung auf die Übermotivation.

    Ich kenne einige Border, die einfach über motiviert wurden und niemals nicht dem Alter entsprechend gefordert, sondern deutlich überfordert wurden. Dann wurden die Halter während des Trainings noch aggressiv dem Hund gegenüber.

    Mein Feyd war anfänglich auch so ein Monster, das mich hat stramm stehen lassen, wenn ihm danach war. Ich habe es sehr schnell gekippt. Gassigehen in dem Alter waren max. 30 Minuten am Stück. Einmal am Tag ca. 60 Minuten mit anderen Hunden toben und max. 15 Minuten Übungen. Dazwischen immer mal wieder seine Aufgaben - beim Aufräumen helfen, Zeitung hochtragen, Altpapier zerkleinern etc.
    Wir waren auch zum Babyagility und Junghundestunde und dazu unser normales Programm und ich hatte auch einen Hund, der mich wahnsinnig machte und immer mehr gefordert hat. Bis ich den riegel vorgeschoben habe.
    Mein Hund Feyd - seines Zeichens Border - Labrador - schläft am Tag bestimmt mehr als 6 Stunden. Es sind bestimmt mal locker 15 Stunden oder sogar mehr, wo er ruht oder sich selbst beschäftigt.

    Was die Gesundheit angeht, das kann viele Ursachen haben, aber unter anderem verändern sich Werte zum Teil drastisch, wenn eine falsch Haltung - darunter fällt auch Beschäftigung vorliegt.
    Starke Nierenschädigungen haben immer ein körperliches Symptom und das ist nicht hibbeln, bevor drastische Werte im Blutbild ersichtlich sind. Innerhalb von 3 Monaten ist eine extreme Veränderung nicht so ohne weitere Symptome nicht möglich. Wenn dann wären eher schleichende Veränderungen im Blutbild ersichtlich.
    War nicht irgendwo die Rede von, dass das gesamte Blutbild ohne Befund waren - also das mit 3 Monaten? Wie kann es ohne Befund sein, wenn in einem Bereich komische Werte sind? Wenn Werte komisch sind, ist das immer ein Befund, auch wenn man sich keinen Reim darauf machen kann.

    In einem alter von 3 Monaten schon einen Hund als Problemhund abzustempeln und dort schon ein spezielles Frusttoleranztraining zu machen ist für mich auch schon sonderbar. Gerade in dem Alter ist das hibbeln, bellen, beißen und was auch immer fast normal, denn in dem Alter fangen Hunde doch gerade erst an zu lernen und das dauert seine Zeit und kostet auch schon mal eine ganze Menge Nerven - bei einer Rasse mehr und bei anderen Rassen weniger.