Beiträge von Cerridwen

    Na was steht denn im Kaufvertrag?
    Steht da etwas in der Art gekauft wie gesehen? Oder bei Abgabe frei von ersichtlichen Krankheiten oder Verletzungen? Oder nach tierärztlicher Untersuchung für gesund befunden? Oder Abgabe nach tierärztlicher Untersuchung? Wenn ja, dann hast du kein Recht und kannst du an das Gewissen appellieren.

    Steht so etwas gar nicht drin, könnte es sein, das du Rechte auf Ersatz hast.

    Im Zweifelsfall lasse deinen Kaufvertrag von einem Anwalt prüfen. Wichtig wäre vielleicht auch ein Gutachten von deinem Tierarzt, in dem er dir bescheinigt, dass der Hund bereits bei Abgabe erkrankt war.

    Nun es ist ja so, das du im Zweifel nachweisen musst, das der Hund schon krank war - in dem Fall mit den Parasiten infiziert war. Aber gerade das ist das schwerste im Fall von Erkrankungen und bei Welpen zeigen sich ja Symptome sehr schnell, weil das Immunsystem noch nicht ausgereift ist, was es um ein Vielfaches schwerer macht, diesen Beweis zu führen.

    Ich muss aber gestehen, das ich gerade aus dem Stehgreif keine Inkubationszeiten von diesen Biestern habe.

    Es kommt etwas darauf an, was im Kaufvertrag steht. Diese Formulierungen können dort sehr wichtig sein.
    Meist steht dort ja auch eine Klausel zur Gesundheit drin.

    Was du machen kannst, ist die Züchterin anrufen und dieser die Situation erklären und sie fragen, ob sie sich an den Kosten beteiligt, denn entweder hatte sie die schon, wie du sie geholt hast oder sie hat sich direkt danach infiziert - über den Kot eines anderen Tieres.

    Das mit der Hofleine - egal ob Pflock oder auf Rollen oben - ist an sich gut, aber bitten dann auch darauf achten, das sie sich nirgens verfangen kann und der kleine Kerl nicht irgendwo drüberspringen kann. Ich habe schon Hunde gesehen, die sich mit solchen Leinen erhängt haben, kein schöner Anblick.

    Na wie du deinen Hof ausbruchsicher machen kannst, kann dir nur jemand sagen, der mit dir über den Hof geht und die Schwachstellen sucht. Hier kennt keiner deinen Hof und keiner kennt die Begebenheiten, da wird es schwer etwas sinnvolles zu raten.

    Nun wie wäre es mit der Übergangszeit mit einem Sitter - ein Schulkind oder ein Nachbar, der sich in der Zeit um deinen Hund kümmert und ihn beschäftigt? Dazu kannst du dann, wenn du zu Hause bist, mit ihm das alleine sein üben.

    Zitat

    Ok, danke,

    ich kenne diese Rescue-Tropfen nicht.
    Was da drin, bzw. wo bekommt man sie her?
    Gibts es sonst noch Mittelchen, die in Frage kämen?

    Gruß,
    Christian

    Rescue Tropfen (gibt es auch als Drops oder Globulie) bekommst du in fast jeder Apotheke und wenn es nicht vorrätig ist, kann es bestellt werden. Einfach nach Bach Blüten Notfalltropfen oder Bach Blüten Rescue Remedy fragen.

    Nein es bessert sich nicht, wenn man kastriert. Dem kann man nur mit entsprechender Erziehung beikommen.

    Bei einer Kastration werden ja die Hoden entfernt und diese haben nichts mit dem Geruchssinn zu tun. Auch nicht mit dem Geruchszentrum im Gehirn. Auch nach einer Kastration wird der Hund noch "Zeitung" lesen und seine "Anzeigen" hinterlassen.
    Ich habe auch öfter mal gefühlte 70 kg Hund mit Anker, der unbedingt an dem Strauch alle Blätter abschnüffeln will und da kann ich machen was ich will - Obwohl wenn ich Tschüß sagen und demonstrativ und konsequent weitergehe, kommt Hund eigentlich ganz schnell mit.

    Davon ab ein Beagle als Jagdhund, der wird immer etwas finden, was zum Schnuffeln einlädt und wenn es kein anderer Hund ist, dann ist es ein Mauseloch oder ähnliches.

    Reperotrisierung bedeutet, das man alle Symptome, Vorlieben, Abneigungen, Verbesserungen und Verschlechterungen anschaut und darüber dann das richtige Mittel zu finden.

    Im Repertorium findet man eine Auflistung von Symptomen, zu denen dann Mittel stehen. Am Ende hat man dann ein Mittel mit den meisten "Zählern" und das ist dann - wenn man es richtig gemacht hat und sich nicht verzählt hat - das für das Tier oder den Menschen richtige Mittel.