Beiträge von Cerridwen

    Wenn der Hunde diese Taschen am After hat, wird es früher oder später dazu kommen, das er keinen Kot mehr absetzen kann. Davor wird er sich immer mehr quälen, um den Kot absetzen zu können.

    Es ist ja so, das sich der Kot in den Taschen sammelt und verhärtet. Das verursacht Druck, als ob man immer müsste. Das führt dazu, das der Hund immer häufiger pressen wird und sich dann unter Umständen der Enddarm nach außen stülpt.

    Auch wenn er im Moment keine Schmerzen zeigt, so kann er die schon haben, wenn er versucht Kot abzusetzen.

    Ich würde einen weiteren TA oder THP zu Rate ziehen.
    Man sollte aber auch immer das Alter im Auge behalten. Jede weitere Op ist ein enormes Risiko, aber vielleicht kann man medikamentös das Gewebe noch stärken oder kann manuell den Enddarm leeren.

    Man sollte sich immer beide Seiten in die Gedanken holen.
    Denn Lieben heißt auch loslassen, wenn es so weit ist und nicht aus purem Egoismus einfach ein Leben erhalten, auch wenn es schon nicht mehr lebenswert ist.

    Hole dir also eine 2. Meinung durch einen anderen TA, THP oder schau in einer Tierklinik vorbei, ob diese dort noch andere Möglichkeiten haben.

    Ja es legt sich automatisch, aber nicht in dem man den Hund ins kalte Wasser wirft, sondern in dem man den Reiz, der die Unsicherheit auslöst, ganz langsam und ganz kontrolliert steigert.

    Ich kenne nun nicht die Geschichte deines Hundes, aber einen Unsicheren Hund mit seiner größten Angst eiskalt zu konfrontieren geht meist nach hinten los und manchmal braucht es Monate wenn nicht sogar Jahre, bis eine solche Situation wirklich als Okay zu beurteilen ist.
    Der Hund allein ist es, der entscheidet, wann es Zeit für den nächsten Schritt ist.
    Der Reiz, welcher zu Unsicherheiten oder zur Angst führt, sollte kontrolliert und in kleinen Dosen mit gehörigem Abstand begegnet werden. Erst wenn dieses okay ist, verringert man den Abstand und so tastet man sich dann Schritt für Schritt nach vorne. Desto kleiner die Schritte, desto größer ist auch meist der Erfolg.

    Der Tierschutz kann da gar nichts machen, wenn die Leute den Hund nicht von selbst abgeben. Das kann nur über OA und VetAmt geschehen.

    Natürlich stellt das eine Gefahr da, wenn sie mit dem Hund Gassi gehen. Aber wenn sie nun das Gassigehen in den Garten verlegen und nicht mehr auf öffentliche Straßen, das ist diese Gefahr gemieden - zum Leidwesen des Hundes, der verkümmert.
    Aber wenn er ein sauberes Zuhause hat, Futter und Wasser bekommt und sich sonst bei bester Gesundheit erfreut, in den Garten kann und sich dort etwas bewegen und seine Geschäfte erledigen, dann liegt in der Regel kein Grund für eine Beschlagnahmung vor.
    Dann gibt es nur den Hinweis, das es vielleicht besser wäre, diesen Hund abzugeben, aber wenn der Besitzer nicht will, sieht es schlecht aus. Es sei denn, es passiert was, das jemand Verletzt wird oder dass das Tier nicht vernünftig mit Futter versorgt wird, keine Ansprache bekommt und bei Wind und Wetter ohne alles draußen sein muss zum Beispiel.

    Alles was man im Moment machen kann, ist entweder die Leute dazu zubringen, das sie Investieren und sich einen Gassigänger holen und dann selber beginnen sich mit dem Hund zu beschäftigen oder das man sie dahin gehend manipuliert, das sie den Hund von sich aus abgeben und diesen dann vermitteln lassen.
    Manchmal kann es helfen, wenn jemand vom Tierschutz bei den Gesprächen dabei ist, aber mehr auch nicht.

    Wenn sich niemand findet, der die Aufgabe übernehmen kann und die Leute so uneinsichtig sind und sich nicht ändern wollen, ist es besser er kommt wo anders hin.
    Wenn aber die Leute schon so verstockt sind, dann denke ich eher nicht, das er weggegeben wird.
    Wenn der Hund Futter, Wasser und Gassigänge - selbst wenn nur in den Garten - bekommt, dürfte es auch sehr schwer werden, den Hund dort mit "Gewalt" rausholen zu lassen. Es liegt dort dann eigentlich kein Grund für eine Beschlagnahmung vor. Solange der Hund niemand fremdes verletzt oder dieses verhindert wird - weil nur noch in den Garten, gibt es dann kaum eine handhabe.

    Heimlich würde ich gar nichts machen. Was willst du tun, wenn es raus kommt? Dann heißt es Hunde weg oder raus.

    Ich würde beim Verwalter nach den Gründen der Ablehnung fragen. Wenn da nichts kommt oder du es dann nicht einsiehst, dann würde ich den Vermieter direkt fragen - dem aber nicht sagen, das man schon Kontakt zur Verwaltung hatte und die das abgelehnt haben.

    Bindung bedeutet nicht, das man mit dem Hund rund um die Uhr zusammen ist, mit ihm schmust oder mit ihm spielt.
    Bindung bedeutet, darauf zu vertrauen, das du weißt, was du tust und das du in der Lage bist, das Rudel zu beschützen und in schwierigen Situationen adäquat zu reagieren und entsprechend dieses auch dem Hund zu vermitteln.

    Ich habe eine Border - Mix mit 22 Monaten. Der zeigt mir zwar an, wenn ihm was spucky vorkommt, bellt auch schon mal aus Unsicherheit, aber er würde eher stiften gehen, als mich beschützen zu wollen. Das war aber auch schon mal anders, aber auch da war es weniger beschützen, als eher eine Angstgeschichte. Zum einen finde ich das auch gut so, es ist nicht seine Aufgabe mich zu beschützen. Anzeigen okay, aber mehr auch nicht. Trotzdem geht er mit anderen Hunden ganz normal um, spielt mit denen und bei manchen wird er richtig frech.

    Es kommt ja noch immer davon an, was noch mit in dem Mix steckt.

    Warum sollte ein Hund Schutztrieb entwickeln, wenn er doch ein Hütehundmix ist?

    Meiner ist auch etwas reserviert, bei Hunden die er nicht kennt oder mit denen er schlechtere Erfahrungen gemacht hat.
    Ob es nach lässt, kann dir keiner definitiv sagen. Ich habe immer wieder daran gearbeitet und ihm gezeigt, das es in der Regel nichts zu fürchten gibt und das sich erschrecken auch mal okay ist und das es dann danach auch wieder gut ist.

    Ja bei uns steht auch nach Absprache oder so. Wir dürfen, unser Nachbar darf aber nicht. Grund: dem Nachbarn wird die soziale Kompetenz und die Rücksichtnahme auf die anderen Mieter nicht zugetraut.

    Auch wenn dort - bei dem was gefunden wurde - steht, das er den Hund genehmigen muss, ist das nicht so. Wenn er nicht will, das ihr keine Hund haben sollte - in seiner Wohnung, kann er es verbieten und ihr könnt gar nichts dagegen machen.

    na vielleicht ist das schon der Grund, ihr ward denen zu nervig :lachtot:

    Nein mal im Ernst, wenn sie euch das begründen, dann kann es sein, das dort steht, das der Vermieter zum Beispiel keine neuen Hunde duldet, aber die alten nicht abgeschafft werden müssen, aber wenn diese dann mal weg sind, sich auch diese Leute keine neuen Hunde mehr holen dürfen.

    Wenn es nur eine wischiwaschi - Begründung ist, würde ich es freundlich direkt bei dem Vermieter versuchen.