Sorry, aber ich muss nun auch noch mal meinen Senf dazu geben und muss leider auch sagen, das dort etwas vorn und hinten nicht stimmt.
Schon mal, das diese einen einfach wegschicken, wenn man nicht mehr weiter weiß und das nur mit den Worten gehen sie mal zu einem anderen TA, kann ich mir gar nicht vorstellen. Wenn dann überweißt der TA in die nächste Klinik und wenn dieser sich sehr um seine Klientel bemüht, wird dort sogar direkt ein Termin gemacht und dem Arzt in der Klinik ein Bericht zugeschickt.
TiHo Hannover: ich nehme da auch schon immer wieder gern 3 Stunde fahrt auf mich, wenn mein Haustierarzt mal nicht weiter kam oder kommt. Ich habe dort schon mal einen ganzen Tag zugebracht, von morgens um 9 bis abends um 8. Das war auch ein verzwickter Fall. Wir hatten uns da den Termin selber besorgt, direkt über den Professor und hatten ihm alle Unterlagen von dem TA geschickt. TA war zwar nicht gerade begeistert, hatte uns dann aber unterstützt, weil er a dort gelernt hat und b dort einfach auch die Möglichkeiten für eine etwaige OP besser gewesen wären. Dieser Tag bestand aus Untersuchungen und immer wieder warten. Aber wir hatten am Ende eine Diagnose - wenn auch keine, die ich hören wollte. Es wurde jedem noch so kleinen Hinweis nachgegangen und man hat keine Mühe gescheut. Dort waren dann auch der Prof., der Chirurg, eine Ärztin fürs Röntgen, eine für den Ultraschall. Die meiste Zeit haben wir mit dem Chirurgen gesprochen, der war unser Ansprechpartner und hat mit uns jeden Schritt besprochen.
Ich kann mir auch ehrlich gesagt nicht vorstellen, das die Qualität so gesunken sein soll, wo ich doch vor 3 Wochen noch via Telefon und eMail mit jemanden dort Kommuniziert habe und nach einer theoretischen Meinung zu einem Fall gefragt habe und was es noch sein könnte. Für mich als Hinweis, was ich mit meinem TA noch angehen kann.
Die Auszüge der Rechnungen. Da passt irgendwas vorn und hinten nicht zusammen. Schon allein die Kostenpunkte sind sehr skuril.
Dann die Sache, das es eine Zyste ist und das Bein voll Eiter ist. Dann müsste die Zyste geplatzt sein und dann würde ich eher davon ausgehen, das sich Eiter, Gewebsflüssigkeit oder Blut in den Bauchraum ergießt und dort eine Bauchfellentzündung hervorruft, die unbehandelt tödlich ist. Das es aber von der Prostata etwas zielsicher ins Bein läuft, wo ja nun so keine Hohlräume sind, sondern nur Muskeln ist schon eher unwahrscheinlich. Zudem hätte es dort dann zu imensen Urin- und Kotabsatzschwierigkeiten führen müssen.
Zumal wie schon erwähnt, Flüssigkeiten und Zubildungen auf dem Röntgen sowie im Ultraschall sehr gut zu sehen sind und es dann entweder direkt operativ entfernt wird oder zumindest Punktiert.
Dann das plötzliche Umschwenken, das die gestellte Diagnose es dann doch nicht ist - im übrigen nach dem jemand sagte, das es festzustellen gewesen wäre.
10 Tage Klinik, kann ich mir auch nicht wirklich vorstellen. 1 - 3 Tage und wenn es Probleme gibt vielleicht auch noch mal länger. 4 Tage Intensiv, kann ich mir auch nur dann vorstellen, wenn es sehr schlimm steht, aber das kann man nicht im Vorfeld sagen. Normal ist Intensiv mit einem Tag nach der OP angesetzt - und das ist die Aufwachphase.
Also steinigt mich, aber egal wie ich es drehe oder wende und egal wie sehr ich an das gute im Menschen glauben mag, hier kann ich leider irgendwie gar nichts glauben.