Beiträge von Cerridwen

    Zuerst einmal muss geklärt werden, welcher Art diese Aggressionen sind und dazu solltest du dir schon mal professionelle Hilfe holen.

    Denn erst wenn man weiß, welcher Art diese Aggressionen sind, dann kann man auch hilfreiche Tipps geben.
    Es nützt ja nichts, wenn man dir nun auf Verdacht Tipps für einen ängstlichen Hund gibt und das eigentlich Problem eigentlich ganz wo anders liegt. Dazu kommt nun auch die Pubertät, welche das ganze nicht gerade einfacher machen wird.

    Neben einen Trainer oder Hundeschule rate ich noch zu einem Besuch beim TA, der den Hund mal richtig auf den Kopf stellt. Ganz besonders die Schilddrüse - obwohl diese Untersuchung zu einem späteren Zeitpunkt noch mal wiederholt werden muss.

    Ich persönlich würde inzwischen jeden Beißvorfall beim OA melden, es sei denn ich kenne die Hunde und deren Besitzer sehr gut und weiß, das es eine Ausnahmesituation war oder ein unglücklicher Zu(un)fall.

    Nun zum einen kochen die Emotionen gerne hoch, aber gerade wenn ich beschimpft werde und ich weiß, das es nicht der erste Vorfall war oder ich eine Vorfall schon mal verhindern konnte, würde ich es melden.

    Patricia B McCollen, Die Hundegrundschule: Ein Sechs-Wochen-Lernprogramm. Kurz verständlich und das wichtigste ist drin, selbst über Belohnung und Lerngesetze.

    Dann noch die GU Erziehungsbox - die ist auch für ältere Hund immer noch mal interessant.

    Nun da streiten sich die Geister. In einem Antijagdtrainingbuch steht tatsächlich, das man dem Hunde nichts werfen soll - bei suchen bin ich mir im Moment nicht sicher - weil dieses den Jagdtrieb verstärken würde. Aber wenn der Hund es selber aufnimmt - Stöckchen zum Beispiel - wäre es wieder Okay.

    In einem anderen Buch wird das Werfen als Impulskontrolle mit eingesetzt, was es für mich ja auch logisch macht.

    Wie sonst soll ich einen Sichtjäger davon abbringen, hinter was hinterher zu laufen, wenn ich ihm den Reiz nicht gebe um es zu trainieren.

    Ich würde gerade einen jagenden Hund kontrolliert an die Dummyarbeit heranführen, denn so kann man diesen Trieb schön kontrolliert ausleben und lenkbar machen.

    Hm weil sie vorher zurück gekommen ist - vielleicht, weil sie sich in das Rudel integriert hat und gut mit diesem gelaufen und sich an dem orientiert hat - vielleicht, weil sie einfach mit den anderen Hunden ohne Leine etwas im Wasser tollen sollte - vielleicht.

    Es mag viele Gründe geben, warum man sie von der Leine gelassen hat.
    Der Grundewald und der Grundewaldsee sind eines der am meisten besuchten Hundeauslaufgebiete. Gerade am Wasser hat man alles gut im Blick. Nur steckt man ja auch nicht drin, wenn es mit einem Mal mit anderen Hunden Stress gibt.

    Es ist im Grunewald eher schwierig mit der Leine zu laufen, weil überall Hunde sind und gerade unsichere Hunde, wenn sie nicht ausweichen können, gerne noch unsicherer werden.
    Ich wurde da ja schon beschimpft, weil ich meinen damals 5 Monate alten Jungspund an der Leine hatte und der dort von wirklich jedem Hund, der uns da entgegen kam bedrängt wurde und jeder an ihm schnüffeln wollte. Schleppleine hätte damals wohl eher zu extremen Verknotungen geführt und von dem Tag an gehen wir auch eher auf den Nebenwegen und sind nur zum Baden unten am Wasser.

    Zitat

    Er hat für die ihm anvertrauten Tiere eine sogenannte Aufsichtspflicht. Diese hat er sträflich vernachlässigt.

    Wie ich bereits sagte, der Herr hat sich in diesem Fall nicht mit Ruhm bekleckert, das steht ganz außer Frage.

    Aber mir wäre am Mittwoch letzter Wochen auch fast mein Sitterhund stiften gegangen und das auch im Grunewald. Bei mir war es aber kein anderer Hund, sondern zwei lebensmüde Eichhörnchen - das erste hatte ich gesehen und Rief noch die Hunde zurück, leider sah er das 2. eher im Augenwinkel als ich reagieren konnte. Ich habe mir dort auch schon in Gedanken ausgemalt, wie ich seiner Besitzerin erkläre, das ich ihren Hund verloren habe. Ich hatte nur Glück, das ich zu dem Zeitpunkt nicht allein unterwegs war und ich so die Hunde aufteilen konnte.
    Dieser Hund ist seit einem Jahr bei mir und wir haben schon öfter Ausflüge zusammen gemacht - also mit den Besitzern und Hunden zusammen. Pedro hört bei jedem Ausflug gut, lässt sich super abrufen und wenn wir zusammen unterwegs waren und ich war weg, hat er mich sogar gesucht, obwohl seine Menschen dabei waren. Man steckt da nicht drin und selbst wenn man den Hund lange und gut kennt, kann es wieder passieren.
    Ich hatte Pedro nach kurzer Zeit wieder, aber nur weil ich auch mit ihm ein Antijagdtraining gemacht habe und er sich etwas an meinen Hund orientiert hat und ich ihn als ich ihn dann eingeholt hatten irgendwo im Fell festgehalten habe. Aber diese kurze Zeit hatte für einen halben Herzinfarkt ausgereicht. Gut Pedros Frauchen hat mich abends ausgelacht und meinte, selbst wenn, hätte ihr genauso passieren können, das Hund wegläuft. Aber ich persönlich möchte nicht in die Situation kommen und sagen, der Hund ist weg.

    Zumal wenn er sie an der Schleppleine gehabt hätte, hätte sie trotzdem weg laufen können und das wäre deutlich gefährlicher gewesen.

    Aber das ist jetzt völlig egal, Emma ist wieder da und das ist das wichtigste.

    Meli ich würde ehrlich gesagt, die nächsten Tage keine größeren Ausflüge machen, sondern sie sich in Ruhe ausschlafen lassen. Überleg mal. sie ist fast eine Woche unterwegs gewesen und gelaufen und wird in der Zeit nicht wirklich viel geschlafen haben und wenn dann nie wirklich fest.

    Haltet die Runden eher kurz und lasst sie erst mal wieder zur Ruhe kommen. Ihr werdet schon merken, wenn sie ihr Schlafdefizit wieder ausgeglichen hatte und wann der "Muskelkater" nachlässt und die Maus wieder will.

    Mit der Bliestmilch nehmen die Welpen einen gewissen Teil an Antikörper von der Mutter auf, was aber nicht bedeutet, das sie darüber den selben Schutz haben, wie bei einer Impfung. Dieser "Mutterschutz" lässt sehr schnell nach und die Welpen sind dann gefährdet.
    Es ist egal wann die Hündin geimpft wurde, sie braucht halt nur die Antikörper die bei einer Impfung aufgebaut werden und diese sind auch bei unregelmäßiger Impfung vorhanden, aber es ist immer die Frage in welcher Zahl.

    Hm ich mache ja nur eine Spielstunde.

    Dort gibt es neben Bällebade und Tunnel, jede Woche etwas anderes.
    Das eine mal hatte ich einen Ferkelball dabei, dann Hölzer in verschiedenen Höhen (Motorik), dann mal eine Wippe (WippWapp von Lind 5 in 1) die konnte man dann auch in wenigen Handgriffen in Viadukt, Steg, AWand und Treppe umbauen - extra für Welpen entwickelt), dann mal ein Trampolin (Motorik). Mal habe ich Pylonen aufgestellt und darunter Leckerchen versteckt.

    Nun bei uns ist es aber eher so. das die Besitzer selber schauen können, ob sie die Dinge nutzen möchten oder nicht und wenn dann unter Anleitung. Bei uns steht halt das Spiel der Welpen im Vordergrund - auch wenn ich es gern von Grund auf umgestalten möchte.

    Na das ist doch mal eine gute Nachricht.

    Nun zu dem Gassiservice: Ich weiß nicht genau was ich zu dem sagen soll. Natürlich ist hier in dem Fall alles schief gelaufen, was schief laufen konnte. Aber ich habe ihn als einen sehr verantwortungsvollen und umsichtigen Menschen kennengelernt, der sein Rudel immer gut im Griff hatte. Ich kenne ihn jetzt schon seit gut einem Jahr. Es gab noch einen Fall, wo ihn schon mal ein Hund stiften gegangen ist, denn hatte er aber innerhalb von 2 Stunden wieder im Auto. Aber bei dem war ich auch völlig von der Rolle. Weil ich gerade diesen Gassiservice gern empfehle, wenn ich Kunden habe, die kein Sitting wollen, sondern nur einen Gassiservice und auch von den Kunden immer nur positive Rückmeldungen erhalten habe.
    Zu dem finde ich es auch eine schöne Geste, das er auf die Rechnung verzichtet, denn das hätte auch nicht jeder gemacht.

    So und ich werde jetzt mal die Hundeschulen anschreiben, das Emma wieder zuhause ist und diese schon die Flyer wieder entfernen können.